Interview mit The Agony Scene
Interview mit Sänger Mike Williams am 02.04.2006 Ich bin ein schlechter Mensch und ich muss mich bessern
65 Days Of Static dosenmusik: hi! ich bin simon.
mike: hi! ich bin mike. schön dich kennenzulernen.
dosenmusik: alles klar, mike! vielen dank, dass du dir vor der show zeit nimmst für dieses interview.
mike: kein problem! das mach ich gern.
dosenmusik: nur damit du weißt, mit wem du gerade sprichst... wir machen dieses interview für eine deutsche webseite namens "dosenmusik". dosenmusik ist eine online-community mit einem e-zine für news, reviews und interviews. außerdem veranstalten wir parties und konzerte. ich hab zwar schon einige email-interviews gemacht, aber leider erst 2x face-to-face mit bands gesprochen, also nimms mir bitte nicht übel, wenn das hier nicht so professionell abläuft.
mike: (grinst) mach dir keine sorgen! ich muss mich auch immer wieder an diese situation gewöhnen.
dosenmusik: gut, dann bin ich beruhigt. ich hab ein paar fragen vorbereitet, also legen wir los!
mike: alright!
dosenmusik: vor 2 tagen habt ihr mit dieser tour angefangen. jetzt seid ihr in deutschland, danach in holland, belgien, in der schweiz, in österreich, frankreich und italien - ein großes programm für etwas mehr als 2 wochen. wie läuft es so bisher und was erwartet ihr euch von diesem trip?
mike: die erste show war in hamburg und es ging gleich gut los. wir waren ja auch schon im dezember hier mit lamb of god und devildriver. damals haben wir 5 shows gespielt und die erste show dieser tour in hamburg hat verglichen damit auch wirklich gut angefangen. berlin gestern war noch eine steigerung.
dosenmusik: sind die hallen ungefähr vergleichbar was größe und besucherzahl betrifft?
mike: ja, das kommt ungefähr hin. auch heute abend. es passen vielleicht immer so um die 1000 leute in die hallen auf dieser tour.
dosenmusik: im dezember waren es kleinere clubs, oder!?
mike: ja, auf jeden fall! bestenfalls halb so groß. das ist jetzt auf dieser tour etwas anders, vor allem wegen caliban! die sind ja doch recht groß geworden in ihrer heimat. wo sind wir eigentlich heute? w... weis... weisbaden?
dosenmusik: wiesbaden! (da kann ich mir ein grinsen nicht verkneifen)
mike: oh, yeah! (muss auch grinsen) weisbaden!
dosenmusik: no, wiesbaden!! aber ok! hängen wir uns nicht an den details auf!
mike: ok... richtig! auf jeden fall ist es immer wieder aufregend, neue städte zu besuchen und menschen zu treffen.
dosenmusik: wie verbringt ihr eure zeit zwischen den shows?
mike: um ehrlich zu sein, wir sitzen die meiste zeit nur rum.
dosenmusik: geht ihr nicht mal raus und schaut euch die städte an? also, wenn es nicht regnet wie heute!?
mike: naja, manchmal. leider ist heute sonntag und bei euch hat heute alles geschlossen. eigentlich wollte ich zu eurem wal-mart! (lacht) aber im ernst... es ist erst der dritte tag der tour und wir lernen die anderen bands gerade erst kennen, also caliban, neaera, und maintain. das ist ja schließlich bei einer tour am wichtigsten, das man sich gut versteht.
dosenmusik: maintain sind bei der ersten hälfte dabei und werden dann durch purified in blood ersetzt.
mike: ja, richtig. man gewöhnt sich gerade erst aneinander,also hab ich bisher noch keine zeit gehabt, um mir die städte anzugucken. gestern wollte ich eigentlich durch berlin laufen und mir ein paar geschichtliche dinge ansehen, aber irgendwie wollte niemand mit.
dosenmusik: wie du schon sagtest, ihr wart im dezemer hier, jetzt im april wieder - plant ihr auch für ein paar der großen europäischen sommer-festivals?
mike: nein, nicht dieses jahr. wenn wir mit dieser tour hier fertig sind, dann gehts zurück in die usa und dann touren wir vier wochen mit kittie. danach werden wir uns wohl erstmal vom tourstress verabschieden und dann im herbst an einer neuen platte arbeiten.
dosenmusik: euer letztes album kam ja schon vor ungefähr einem jahr raus.
mike: stimmt. und schon 4 monate davor waren wir auf tour. insgesamt waren wir jetzt seit januar 2005 ununterbrochen unterwegs und wir brauchen einfach mal wieder eine pause, um an material für unser 3. album zu arbeiten.
dosenmusik: habt ihr denn schon einige neue songs mit dabei, die ihr live testet?
mike: noch nicht. ich und chris haben zusammen an ein paar sachen gearbeitet, die wir den anderen jungs aber noch nicht gezeigt haben. nach der tour in den usa wollten wir der band unsere neuen songs zeigen. gerade in europa, wo man uns ja noch nicht so gut kennt, bleiben wir lieber bei dem alten material, mit dem das publikum wenigstens etwas vertraut ist.
dosenmusik: spielt ihr "scapegoat" von eurem aktuellen album auf dieser tour? das ist definitiv mein lieblingstrack von euch.
mike: ja, sicher. das gehört auf jeden fall zu unserer playlist auf dieser tour.
dosenmusik: schreibt ihr neue songs auch wenn ihr auf tour seid oder wartet ihr bis ihr wieder im studio seid?
mike: ich schreibe immer wieder mal ein paar lyrics oder chris und ich jammen auf ein paar neue riffs. als gruppe haben wir uns noch nicht zusammengesetzt und gemeinsam an den neuen liedern gearbeitet.
dosenmusik: wie funktioniert das denn so prinzipiell bei euch? ist das songwriting bei euch eine kollektive arbeit oder hat jeder seine bestimmten aufgaben?
mike: nun ja, jeder hat so seine ideen und wenn die zeit reif ist, dann setzen wir uns zusammen und spielen alles gemeinsam ein. das hat schon irgendwas von einer jam-session. ich mache die lyrics alleine und chris übernimmt fast die gesamte gitarrenarbeit. brent, unser drummer, hat natürlich die ideen für die schlagzeug-parts und dann kommt der rest der band dazu und wir verfeinern die songs gemeinsam.
dosenmusik: wenn ich mir "the darkest red" anhöre, dann fällt mir auf, dass ihr im vergleich zum vorherigen album viel mehr einflüsse verarbeitet habt.
mike: stimmt, ja!
dosenmusik: war das geplant oder kamen die dinge eben so zusammen?
mike: das war schon unsere absicht. das erste album war irgendwie dieses at the gates und hardcore zeug, was zu diesem zeitpunkt jeder spielen wollte. das war damals für uns auch recht neu, weil wir davor eher so noisigen kram wie norma jean gespielt haben. für das erste album haben wir die ersten zehn songs benutzt, die wir als diese neue art von metalband eingespielt haben, für das neue album wollte wir einfach unseren horizont erweitern und dinge einfließen lassen, die wir selbst gern haben. wir wollten weiter gehen als der übliche metalcore - ein bisschen punkrock und old school metal - denn die metalcore-formel ist mittlerweile soweit ausgelutscht, wie es nur geht. wir wollten für "the darkest red" einfach einen schritt weiter gehen als andere bands.
dosenmusik: ich zitiere euch mal frei aus eurer biographie eurer website: "das metalcore genre ist überfüllt und driftet immer mehr in den mainstream ab. the agony scene wollen mit ihrem aktuellen album "the darkest red" das rad neu erfinden."
mike: (lacht) das ist was irgendjemand da rein geschrieben hat!
dosenmusik: ja, sicher! aber du weißt doch was drin steht, oder!?
mike: ja schon... (lacht) und jetzt muss ich das erklären?
dosenmusik: ja! (grinst)
mike: ok! hm..ich denke einiges aus diesem genre ist überflüssig. ich höre so gut wie kein metalcore, eher punkrock und so. ich finde die neue against me zum beispiel sehr gut. so ein dreckiger sound. das wollte ich einfach miteinbringen. "the darkest red" ist immer noch sehr poliert und sauber. in zukunft möchte ich, dass the agony scene dreckiger und aggressiver klingt.
dosenmusik: heißt das, du bist mittlerweile unzufrieden mit dem album?
mike: nein, nein! du darfst mich nicht falsch verstehen! ich bin sehr stolz auf "the darkest red", aber ich möchte das nächste mal einfach wieder etwas anderes machen. es geht um weiterentwicklung - nicht nur musikalisch, sondern auch persönlich.
dosenmusik: ich habe vorhin einmal kurz große festivals angesprochen. eine frage, die ich gern in interviews stelle ist, welches lineup sich bands zusammenstellen würden, wenn sie ihr eigenes festival auf die beine stellen könnten.
mike: gute frage! normalerweise fragen die leute immer nur, mit wem wir gern mal auf tour gehen möchten.
dosenmusik: danke! vielleicht nennst du mir einfach deine top 3 bands!?
mike: wahrscheinlich wäre bad religion die nummer eins. ich hab gerade die live-dvd gekauft und die ist wirklich klasse!
dosenmusik: ich hab bad religion mal 1995 gesehen.
mike: wow, cool! das ist ganz schön lange her! die werden auch langsam alt. hm.. als nächstes kämen dann wohl social distortion. einmal nur in ihrer nähe zu spielen wäre cool. die misfits müsste ich auch noch nennen. also die alten misfits mit glen danzig.
dosenmusik: habt ihr nicht letztes jahr mit danzig auf einer festival-tour in den usa gespielt?
mike: ja, das war eine große sache. tolle konzerte und eine große ehre mit mr. danzig eine bühne zu teilen. diese tour würde ich sofort nochmal machen. soviel geld, wie er damit verdient hat, lohnt es sicher, es dieses jahr oder irgendwann wieder zu machen. das waren jetzt 3 bands, oder!?
dosenmusik: ja. bad religion, social distortion und die misfits.
mike: gut, das passt! (grinst)
dosenmusik: nochmal zurück zu "the darkest red". gibt es eine geschichte zu dem titel des albums?
mike: ja, schon, aber es ist eigentlich ziemlich bescheuert. als ich die vocals gemacht habe, sind rob, unser produzent, und ich durch die lyrics gegangen. es gibt eine ganze menge verbindungen zu... naja.. blut. es ist schon fast lächerlich. ich hab das album dann so genannt, weil es einfach einen weiteren bezug zu dem thema blut ergibt. irgendwie war es eine art obzession. (lacht) es war wie eine blockade und ich konnte mir einfach nicts besseres dazu ausdenken als "the darkest red". es ist ein witz und bedeutet garnichts.
dosenmusik: es mag zwar nichts bedeuten, aber den titel zu lesen oder zu hören, wie ihn jemand sagt... er klingt einfach cool!
mike: das erste album war selfttitled und auch damals hatten wir schon keine gute idee. um auf numnmer sicher zu gehen, haben wir schon jetzt angefangen, uns einen titel für das nächste album auszudenken.
dosenmusik: hattet ihr ein konzept für das album? mal abgesehen von... blut!?
mike: naja, vielleicht. in diesem zeitraum war meine frau gerade schwanger. in einigen songs geht es also irgendwie um die dinge, sie sich eben durch so etwas verändern. der song "the darkest red" ist über den tag, an dem mein sohn geboren wurde. ich hab damals realisiert, dass ich nicht mehr das zentrum des universums bin. ich hatte auf einmal eine große verantwortung und zwar nicht mehr nur für mich selbst. es gab eine menge dinge über mich, die ich gern verändert hätte. darum gehts eigentlich in dem ganzen album. die textzeile "i bleed this blasphemy, the sin that courses through my veins" repräsentiert mein ego. im sinne von: ich bin ein schlechter mensch und ich muss mich bessern - für mich und für meinen sohn. dann gibt es noch songs über das musikbusiness und über unsere band, als sie auseinander brach und wieder zusammen kam. und manchmal ist es so, dass sich mir die lyrics auch erst erschließen, wenn ich sie geschrieben habe.
dosenmusik: wie funktioniert das für eure band, seitdem ihr zwei mitglieder ersetzt habt?
mike: ganz gut. das ist jetzt schon unser dritter bassist. irgendwie verlieren wir immer wieder unsere bassisten. der kern war immer der gleiche und fühlen uns wie eine familie.
dosenmusik: ich habe vor einiger zeit mal mit curl up and die ein interview gemacht und die meinten, dass sie einen fluch auf ihren bassisten hätten. hört sich bei euch ja rechr ähnlich an.
mike: (lacht) ja, stimmt. glücklicherweise sind bassisten nicht so schwer zu ersetzen, besonders weil wir nichts spielen, was sehr schwierig zu lernen wäre. der neue, stuart, macht sich wirklich gut und ich kann mir vorstellen, dass er permanent bei uns bleibt. du hast ihn vorhin getroffen.
dosenmusik: ja, stimmt.
mike: er ist einfach ein netter typ und total aufgeregt mit uns in europa zu sein. das bringt uns allen frischen wind. es ist zwar nicht so, als wäre ich nicht gerne auf dieser tour, aber die anfrage kam zwei tage nach dem letzten trip und wir alle waren geschafft, aber er war klasse drauf und hat sich riesig auf diese tour gefreut. das ist einfach erfrischend, so einen menschewn um sich herum zu haben. naja, gib ihm noch etwas zeit und er denkt wahrscheinlich so wie der rest der band.
dosenmusik: ich hab eine frage, die sich ein freund von mir ausgedacht hat und er wollte, dass ich sie euch stelle.
mike: ok. schieß los!
dosenmusik: ok... wenn ihr auf tour geht, dann ist dabei jede menge hilfe von vielen leuten um euch herum nötig. die roadies, die die bühne vorbereiten, die menschen, die auf eure instrumente aufpassen und die leute, die für das licht und den sound verantwortlich sind, die merchleute und wen ich alles vergessen habe. zur frage... wie ist die beziehung zwischen all diesen menschen und der band? habt ihr für jede tour neue leute mit dabei oder gibt es welche, die schon länger mit euch auf tour sind?
mike: das ist echt eine gute frage! leider ist man auf viele menschen angewiesen, die man einfach nicht alle kennen kann, weil so dermaßen viel zu tun ist, besonders wenn wir nicht in den usa unterwegs sind. aber es gibt so 3-4 leute, die sind schon lange dabei und helfen uns immer wieder bei unseren shows. da gibts diesen einen typen, er heißt scruffy, der war von anfang an dabei und er ist mittlerweile einer unserer besten freunde. wir versuchen immer unsere freunde mit auf tour zu nehmen - einerseits weil wir uns natürlich keine professionellen roadies leisten können und andererseits weil wir einfach gern leute um uns herum haben, die wir kennen und mit denen wir einfach gern abhängen. das ist dann auf jeden fall eine tiefere beziehung als einfach nur einen job für uns zu machen. es gibt letztlich nicht besseres, als auf tour zu sein und jeden tag andere menschen und andere städte und länder zu sehen. diese erfahrung teilen wir am liebsten mit leuten, die wir kennen.
dosenmusik: hier in dieser gegend kennt man euch hauptsächlich wegen einem bestimmten song und zwar wegen dem cover zum rolling stones song "paint it black". spielt ihr den song immer noch live oder ist er schon zu einer art fluch geworden?
mike: wenn der hier so bekannt ist, sollten wir ihn wohl spielen, oder!?
dosenmusik: nun, ich glaube schon.
mike: es ist halt so, dass wir ihn auf unserer headlining-tour in den usa jeden abend am ende unseres sets gespielt haben. es ist schon ziemlich ausgelutscht und macht einfach nicht mehr soviel spaß zu spielen.
dosenmusik: naja, das hier ist deutschland und nicht die usa, hier funktioniert der song auf jeden fall, wenn ihr ihn live spielt.
mike: auf unserer tour im dezember gab es auch immer wieder anfragen, ob wir ihn spielen, aber wir sind mittlerweile an dem punkt, dass wir etwas angst davor haben, die menschen sehen uns nur als die band, die "paint it black" gecovert haben. es ist wirklich eine art fluch. ich meine, schau dir nur alien ant farm an! das ist für alle zeit nur die band, die einen michael jackson song gecovert hat. ich will einfach nicht, dass the agony scene so in den geschichtsbüchern steht. wenn die show sehr gut läuft oder wenn die leute danach rufen, dann spielen wir es vielleicht.
dosenmusik: ok. ich denke wir sind dann soweit durch mit den fragen und ihr habt gleich euren soundcheck.
mike: ja, stimmt!
dosenmusik: dann wünsche ich euch noch eine gute tour und viel spaß mit den verrückten mädels von kittie, wenn ihr wieder in den staaten seid.
mike: (lacht) danke, danke! das wird sicher gut. es ist immer wieder toll, mit bands auf einer bühne zu stehen, die einen großen namen haben. genau wie mit devildriver. wir alle haben dez verehrt in seiner zeit bei coal chamber und damals bei mir in der schule waren alle mädchen total auf dem kittie-trip, also wird das sicherlich eine gute sache.
dosenmusik: wobei kittie hab ich einmal live gesehen und ich muss sagen, dass ich schon etwas dumm aus der wäsche geguckt habe, als die drei kleinen frauen auf der bühne so krass abgefuckt sind.
mike: das ist wie mit L7. aber das ist jetzt zu eklig.
dosenmusik: nein, erzähl! (grinst)
mike: naja, wir haben uns gerade erst gerstern darüber unterhalten. die leadsängerin von L7 hat einmal das wohl ekligste getan, was man während einem konzert auf der bühne überhaupt machen kann.
dosenmusik: raus damit!
mike: sagen wirs mal so... sie hat etwas aus sich entfernt und in das publikum geworfen.
dosenmusik: no shit!?
mike: that's right! (grinst) nevermind.
dosenmusik: ok.. danke für diesen höhepunkt am ende unseres gesprächs! ich hoffe ihr habt heute eine gute show!
mike: danke! das war echt ein gutes interview! da hast du dir ganz umsonst sorgen gemacht am anfang!
dosenmusik: das freut mich zu hören! war schön dich kennenzulernen!
mike: alright! have fun tonight!


Mike Williams – Vocals
Brent Masters - Drums
Chris Emmons – Guitar
Steve Kaye - Guitar
Stuart - Bass

www.theagonyscene.com

autor: Coney | 02.04.2006
Dosenmusik : der neue Shop
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