Interview mit Second Monday
Interview mit Second Monday am 18.03.2007 in Köln Die deutschen Mädchen sind sehr hübsch
Second Monday Anlässlich ihrer kleinen Club-Tour durch die rheinischen Provinzen und In-Metropolen führte Dosenmusik ein kurzes Get-To-Know-Interview mit Sänger James Hopkinson und Schlagzeuger Freddy Furber der englischen Indie-Progressive Band Second Monday vor dem Kölner Prime Club. Später gesellte sich auch noch der, lediglich mit T-Shirt bekleidete, neue Keyboarder Jon Howe hinzu, mit Rücksicht auf dessen Gesundheit bei 6 Grad Celsius wurde sich auf die wichtigsten Fragen beschränkt.

Dosenmusik: Das war das letzte Konzert eurer ersten Tour in Deutschland. Wie hat es euch gefallen?
Second Monday: Die Tour hat uns sehr gut gefallen. Es war sogesehen unsere zweite Tour in Deutschland, letztes Jahr waren wir hier mit Tribute To Nothing unterwegs und haben drei Shows in Hamburg, Münster und Köln gespielt. Als wir jetzt die Möglichkeit hatten, wieder zu kommen haben wir natürlich zugesagt.
Dosenmusik: Ihr seid also gerne in Deutschland?
Second Monday: Ja, in England bist du glücklich wenn du einen Drink pro Person kriegst, hier bekommst du jede Menge und manchmal sogar etwas zu essen. Die Leute hier sind einfach netter, der Soundtechniker besser. Und die deutschen Mädchen sind sehr hübsch.
Dosenmusik: Ja, das ist ja das Wichtigste. Seit letztem Jahr gibt es euer neues Album "Imagery" zu kaufen...
Second Monday: Es hat lange gedauert bis wir es veröffentlicht haben, es ist schon anderthalb Jahre alt. Doch wir hatten viel Spaß im Studio und auch hinterher. Oft schreiben wir Lieder und sind schon nach einer Weile davon gelangweilt. Aber diesmal ist das nicht so, wir spielen sie immer noch gerne. Leider haben wir kein deutsches Label, sondern sind nur bei dem englischen Lockjaw-Records unter Vertrag. So können wir die CDs nur über unsere Webseite oder Myspace, oder eben nach Shows, an die Leute verkaufen. Das funktioniert so weit ganz gut, aber wir versuchen ein Label hier in Deutschland zu finden.
Dosenmusik: Ist es euer erstes Album?
Second Monday: Wir haben vorher noch eine EP mit sechs Liedern, auch bei Lockjaw Records, veröffentlicht. Damals waren wir sechszehn. Jetzt sind wir neunzehn, zwanzig. Wir sind ziemlich jung, das erschwert einiges, vor allem am Anfang, als wir noch zur Schule gingen und nur in den Ferien auf Tour gehen konnten. Mittlerweile sind wir eine Stufe höher und touren schon in Deutschland. Das ist schonmal ein großer Erfolg für uns.
Dosenmusik: Gibt es eure Videos auch im Fernsehen zu sehen?
Second Monday: Wir versuchen sie in England ins Fernsehen zu bekommen, aber das ist sehr schwierig. Momentan sind sie vor allem wichtig für die Promotion. Es ist gut für Leute, die auf die Webseite kommen und dann einen Eindruck von uns bekommen. Zum Glück waren die Videos nicht so teuer, das erste zum Beispiel wurde bei mir (Freddie) zu Hause gedreht.
Dosenmusik: Wie habt ihr zusammengefunden?
Second Monday: Wir (James und Freddie) schreiben zusammen Musik seit wir zehn sind. Mit vierzehn, fünfzehn sind wir dann als eine vier-Mann-Band oft in der Schule aufgetreten. Wir hatten auch einen alten Keyboarder für ein Jahr, aber er musste uns verlassen um studieren zu gehen. Zum Glück kannten wir Jon Howe, der uns ab jetzt am Keyboard und gesanglich unterstützt.
Dosenmusik: Dann bedanke ich mich und hoffe, dass wir uns im April wiedersehen.
Second Monday: Ja, wir spielen ab April zusammen mit lokalen Bands in Bochum, Hamburg, Gießen, Koblenz, Köln ... Die genauen Termine gibt es auf unserer Myspace-Seite. Wie fandest du denn den Auftritt heute?
Dosenmusik: Sehr gut. Nur schade, dass so wenige Leute vor der Bühne standen.
Second Monday: Ja das war etwas traurig. Andererseits mag ich die Leute, die lediglich hinten stehen und uns zusehen. Das heißt schließlich, dass sie zuhören und sich auf die Musik konzentrieren.


James Hopkinson - Vocals/Guitar
Will Law - Guitar
Jon Howe - Keyboards / Guitar
Rich Rowe - Bass / Keyboards
Freddy Furber - Drums

www.secondmonday.net

autor: panic-at-my-disco | 18.03.2006
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