Interview mit Keith Caputo
Interview mit Sänger Keith Caputo von Life of Agony und Keith Caputo & The Sad Eyed Ladies am 06.05.2008 im Colosaal, Aschaffenburg Life of Agony vs. Keith Caputo & The Sad Eyed Ladies
Keith Caputo Keith Caputo, Sänger der legendären Band Life of Agony, die in den 90iger Jahren die Szene entscheidend mitgeprägt haben und bis heute aus dem Plattenschrank vieler Fans keinesfalls wegzudenken sind, tourt dieses Jahr als Solo Künstler mit seiner Band "The Sad Eyed Ladies" durch die Welt. Diesen Sommer können wir ihn auch noch auf einigen wenigen Festivals und Club Konzerten mit dem Urgestein von Life of Agony bewundern. Der kleine, ehrliche, aufgeschlossene Mann mit der großen Stimme hat sich mit uns Anfang Mai bei seinem Tourstop in Aschaffenburg zusammengesetzt und berichtet sehr überlegt von seinen Zukunftsplänen. Er lässt klar durchscheinen, wohin er zukünftig seine Energie stecken möchte, wo sein musikalischer Schwerpunkt liegen soll und garniert die Geschichte gekonnt mit einer kleinen Anekdote aus der 2005er Life of Agony Tour die ihn auch durch Skandinavien führte und mit unter auch belegt, warum er so denkt, wie er denkt. Zudem macht er aus seiner Sicht klar, warum mit Broken Valley eine Ära zuende geht. Aber lest selbst, was er dazu zu sagen hat. And now read carfully the well choosen words of Mr. Keith Caputo!

Dosenmusik: Keith, ich freue mich sehr das sich dieses Gespräch heute hat einrichten lassen. Erklär uns kurz etwas zu deiner aktuellen Platte ‚A Foundness for Hometown Scars’ !
Keith: Ich bin sehr stolz darauf. Ein großartiges Album mit großartigen Musikern und fantastischen Songs. Die Zeit in der wir es in Los Angeles aufgenommen haben war wohl mit die beste die ich je hatte. Speziell im Studio. Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Dosenmusik: Würdest du sagen das die Songs etwas zerbrechliches haben? Inhaltlich und emotional gesehen?
Keith: Es ist ein bisschen verletzlich. Es ist inhaltlich und musikalisch sicher irgendwie ein zerbrechliches Album. Es wirkt beim ein hinhören ein wenig so. Zumindest handelt es auch thematisch sicher irgendwie von solchen Themen. Bis auf die beiden Songs ‚Troubles Down’ und ‚Devils Pride’. Wobei textlich sind diese beiden sicher auch in dieser Richtung. Devils Pride erzählt davon von seiner Geliebten missverstanden zu werden und es irgendwie auch selbst zu versauen, aber auf der anderen Seite auch wieder Freiheit für sich selbst zu erzeugen.
Dosenmusik: Keith, was hat sich für dich verändert seit du mit dieser Band zusammenspielst? Oder anders gefragt, was hat sich verändert seit du Solo-Platten aufnimmst?
Keith: Nun, ich nehme Solo Platten auf seit 1999. Es macht nicht wirklich etwas aus mit wem ich Musik mache oder mit wem ich sie wann aufnehme. Mein Privatleben ändert sich jeden Tag an dem ich lebe, was wiederum einen direkten Einfluß auf die Musik nimmt, die ich mache. Jeder Mensch geht durch millionenfache Veränderungen jeden Tag. Auch ich natürlich. Das ist ein natürlicher Prozess. Lass mich überlegen, die größten Veränderungen sonst? Sicher, wie man im Studio arbeitet. Und einfach generell wie man mit Menschen umgeht und die Ergebnisse erzielt die man haben möchte. Musikalisch, melodisch und textlich. Das lernt man nach und nach. Das sehe ich als große Veränderung in meinem Leben seitdem. Und das ist alles immer besser geworden. Meine Ausdrucksweise ist klarer, stärker und selbstsicherer geworden.
Dosenmusik: Du hast mit unzähligen bekannten und großen Musikern auf dem Album gearbeitet. Wie hast du die kennengelernt? Wann habt Ihr euch getroffen?
Keith: Wir kennen diese Jungs alle. Jay ist mit den Red Hot Chilli Peppers befreundet seit einer halben Ewigkeit. Und auch die andern, ich meine es gibt immer so einen Kreis von Musikern die seit einigen Jahren schon miteinander zu tun haben, seien es wir, die RHCP oder beispielsweise Janes Addiction. Ich habe das Album mit Martyn Lenoble aufgenommen, was definitiv ein Fortschritt war in der Art und Weise wie ich Alben produziere. Der Song ‚Bleed for something Beautiful’ auf dem Flea von den RHCP Trompete spielt, hatte ich ursprünglich ein Alt-Saxophon auf dem Demo. Aber da wir zu den Aufnahmen in L.A. waren, war Malibu auch nicht weit weg. Und da hat Flea sein Haus, also haben wir ihn angerufen, weil wir dachten, dass Ihm der Song vielleicht gefällt und er darauf was spielen möchte. Und so war es dann auch. Wir haben in Malibu die Session zu dem Song dort mit ihm beendet indem er seine Trompete eingespielt hat. Ich kenne Gerry Leonard von David Bowies Band und Craig Ross aus Lenny Krawitz Band schon seit langer Zeit, da die auch auf Died Laughing 1999 mitgespielt haben. Diese Leute sind immer da für mich wenn ich sie brauche. Sie lieben mein Songwriting und meine Musik und so kommt es immer mal wieder zu einer Zusammenarbeit. Der musikalische Respekt ist in jedem Fall da, auch wenn ich nicht ständig auf die Bahamas fahren kann um dort mit ihnen zu jammen.
Dosenmusik: Erzähl mir was über den Menschen Keith Caputo! Was ist dir wichtig? Erzähl mir was über den Menschen Keith Caputo! Was ist dir wichtig?
Keith: Gesundheit. Gesund zu sein und mich auf die richtige Weise um mich selbst zu kümmern und auf mich aufzupassen. Mein Yoga ist mir sehr wichtig. Ehrlich gegenüber anderen Menschen zu sein ist mir sehr wichtig, genauso Ehrlichkeit gegenüber mir selbst. Das ist wohl eines der wichtigsten Dinge für mich, sich selbst zu betrügen führt zu nichts gutem. Freunde und Positives auszustrahlen und zu verbreiten ist wichtig. Gutes Essen und guter Sex sind mir wichtig. Und nie aufzuhören etwas zu lernen. Und es wäre mir sicher wichtig wenn sich auf dieser Welt so einiges verändern würde, aber das führt jetzt zu weit und beantwortet deine Frage auch nicht so richtig.
Dosenmusik: Du hast dein letztes Album komplett selbst veröffentlicht und das neue läuft jetzt über eine Plattenfirma . Wie kam es dazu?
Keith: Ich habe auch das neue in Amerika selbst veröffentlicht. Und auf I-tunes.
Dosenmusik: Okay, dann lass mich die Frage anders stellen. Findest du es besser deine Alben selbst zu veröffentlichen oder gibst du das lieber in die Hände eine Plattenfirma?
Keith: Das kommt auf das Label an und auf das Team das sich dort um dich und deine Musik kümmert.
Dosenmusik: Und wie sind da so deine Erfahrungen?
Keith: Also hör mal zu jetzt: Das Klima in der Musikindustrie ist der reine Horror. Plattenfirmen im allgemeinen waren schon immer beschissen, sind heute noch zum Kotzen und das wird sich auch zukünftig nicht ändern! Nur manchmal trifft man großartige Menschen, die an dich glauben und an das was du tust. Solche Menschen geben dann auch gerne Geld für dich aus oder gehen auch mal einen Schritt weiter um dir auszuhelfen. Suburban Records waren mir eine große Hilfe und sie sind es immer noch. (Album ist in Europa auf diesem Label erschienen Anm. d. Verf.) Wobei ich ihnen rein technisch gesehen das Album zur Vermarktung freigebe. Ich stelle sozusagen die Lizenz aus. Ihnen gehören nicht meine Master-Aufnahmen. Niemandem werden die jemals wieder gehören, außer mir selbst. Sie leihen es also eigentlich nur aus. Diesen Fehler mache ich nie wieder. Ich gebe nichts mehr aus der Hand. Die Zeiten sind vorbei.
Dosenmusik: Keith, wenn du die Musik die du jetzt mit deiner aktuellen Band spielst und das was du mit Life of Agony gemacht hast miteinander vergleichst, was ist dir wichtiger?
Keith: Also ganz ehrlich, die Bands kann man nicht miteinander vergleichen. Da lässt sich kein Vergleich ziehen.
Dosenmusik: Also keine, für die dein Herz mehr schlägt?
Keith: Meine Musik ist mir wichtiger. Die, die ich gerade spiele und schreibe. Life of Agony sind alt. Und das was wir mit Life of Agony erreichen wollten, haben wir längst erreicht und abgeschlossen. Und wir haben einen Klasse Job abgeliefert in dem wie wir es erreicht haben. (nachdenklich) Jetzt ist alles anders. Es hat sich viel verändert. Wir sind alle erwachsen geworden. Die Jungs aus Life of Agony sind jetzt alle verheiratet und haben Kinder und alle leben ihr Leben auf eine ganz andere Art und Weise.
Dosenmusik: Heißt das, dass ihr euch nur noch zu Shows seht?
Keith: Wir hängen nicht mehr zusammen ab, wenn es das ist was du wissen willst. Ich meine, Joey ist mein Cousin. Natürlich sehe ich ihn zu familiären Anlässen und man schreibt sich auch mal. Es ist mir wichtig das es ihm und den andern gut geht. Und sonst gibt es nichts neues mehr was Life of Agony erreichen muss. Wir haben das sehr gut abgeschlossen.
Dosenmusik: Ihr trefft euch also wirklich nur für noch anstehende Life of Agony Shows?
Keith: Das ist richtig. Und um eine gute Zeit zu haben. Wir treffen uns manchmal noch um tausende Fans noch mal glücklich zu machen. Natürlich auch um damit Geld zu verdienen, damit wir leben können.
Dosenmusik: Keine weiteren Pläne mehr für Life of Agony?
Keith: Die einzigen Pläne die ich noch mit Life of Agony habe sind die zwei Wochen im Juli 2008, wenn wir die Festivals und die Konzerte spielen. Die Zeit davor und danach steht ganz im Zeichen von Keith Caputo & The Sad Eyed Ladies. Nach der Life of Agony Sommer Tour werde ich mit meiner Band in Amerika auf Tour gehen. Im September gehen wir nach Russland für ein paar Nächte. September bis November evtl. nochmals Europa. Und im November diesen Jahres steht dann die Westküste Amerikas an für meine Solo Musik. Wobei ich die Worte Solo Musik/Künstler eigentlich nicht mag. Meine Musik, die Musik die ich für mich schreibe, das trifft es besser! Ich halte nicht sehr viel davon, dass das was man tut immer irgendwie kategorisiert werden muss.
Dosenmusik: Wird Ricky Warwick wieder Support spielen bei der Tour die ansteht?
Keith: Wir fänden das gut aber die Politik des Business steht dem ganzen im Weg.
Dosenmusik: Warum ist das so?
Keith: Warum ist der Himmel blau? (lacht) Beziehungen eben, die Menschen wollen sich gegenseitig helfen und mein Agent möchte vielleicht einen anderen Support auf die Tour buchen um ihm einen Gefallen zu tun. Ich kann niemanden wirklich davon überzeugen, auch wenn ich es gern würde. Das liegt leider nicht in meine Händen.
Dosenmusik: Bei deinen Shows mit dieser Band und egal mit welcher anderen hat man immer den Eindruck, dass dir deine Fans enorm wichtig sind. Du mischt dich danach immer unters Volk, sprichst mit Ihnen beantwortest alle Fragen. Das ist ein schöner Zug an dir!
Keith: Natürlich tue ich das. Eine große Show ist nur dann eine wenn die Leute Spaß haben und glücklich nach Hause gehen. Ich möchte, dass sich die Leute und Fans gut fühlen. Während des Konzertes, indem sie mich und die Band sehen und kennen lernen und indem sie die Musik auf dem Album hören. Ich bin eine sehr offene Person. Wenn ich auf der Bühne stehe, stehe ich nicht wirklich auf der Bühne. Ich bin in einem Raum zusammen mit Leuten die gute Musik mögen. Und diese Menschen sollen in der Zeit, die wir zusammen teilen, ein gutes Gefühl haben. Ein anhaltendes gutes Gefühl, das bestenfalls die nächste Wochen danach noch besteht. Es ist so wichtig sich mit den Leuten irgendwie zu verbinden. Durch Musik werden wir geheilt. Und wenn ich mit meiner Musik ein Geschenk bereithalte, mit dem ich jemands Herz oder Schmerz heilen kann, dann ist das mein Job und den mache ich verdammt gerne.
Dosenmusik: Ich denke auch die Fans fühlen, dass du es ernst meinst!
Keith: Das möchte ich auch. Wenn ich keine gute Zeit habe oder nicht begeistert bin, dann spürt man das. Und man sieht es mir auch an.
Dosenmusik: Schwer vorzustellen. Wir haben dich noch nie auf einer Show gesehen auf der du schlecht drauf warst?!
Keith: Wirklich? Ich hatte Shows wo ich echt beschissen drauf war. Wenn nichts so gelaufen ist wie es sollte. Ich kann schon sehr temperamentvoll und launisch sein.
Dosenmusik: Wie wirkt sich das dann aus?
Keith: Kann schon passieren das ich während der Show den Leuten einfach meinen Rücken zukehre. Beispielsweise haben Life of Agony mal in Schweden gespielt. Das war 2005. Wir sind wortwörtlich 2 Tage durch eine verdammten Blizzard gereist um nach Schweden zu kommen. Und du glaubst nich was passierte als wir in Schweden waren um unsere Show zu spielen. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen wenn Menschen auf meinen Shows mit meiner eigenen Musik (Keith Caputo & Band) ruhig sind, da sitzen und konzentriert die Musik genießen, zusehen und leisen sind. Ist mir sogar lieber, weil darum geht es auch. Aber bei Shows eines anderen Typs, wie mit Life of Agony verhält sich das irgendwie anders. Da werden die Leute verrückt und die Band brauch auch die Energie der Menschen, die wie wild umherspringen und abgehen und zur Musik durchdrehen. Und Joey und Alan (L.O.A.) vor allem, zehren auch sehr davon. Und als wir dann in Schweden auf der Bühne standen und spielten, standen die Leute alle so da (verschränkt die Arme und sieht weg) . Und da fühlt man sich schon irgendwie verarscht. Wir sind 2 Tage durch einen Blizzard gefahren, haben unser Leben riskiert und noch eine andere Show absagen müssen um nach Schweden zu kommen. Und dann so was. Du stehst da und siehst nur Arschlöcher vor der Bühne stehen. Jedes mal wenn wir einen Song von der ‚Broken Valley’ gespielt haben waren fast alle beleidigt weil es keiner von der ‚River Runs Red’ war. Manche Metal Fans sind einfach blöd. Ihr Horizont erweitert sich nicht, sie stecken musikalisch in irgend einer Box fest. Die wollen gar nicht das man sich weiterentwickelt und verstehen es auch nicht. Die wollen keine schöne Musik hören, die vielleicht etwas exzentrischer ist oder zu der man sich lieben kann oder während der man sein Leben reflektiert. Verstehst du? Das ist einer der Hauptgründe warum ich mit Life of Agony so auch gar nicht mehr weitermachen kann. Mein Kopf und mein Herz sind zur Zeit ganz woanders. Und wenn ich für Leute performen soll oder muss die in dem Punkt keinen Kopf dafür haben, dann macht das keinen Sinn mehr. Das ist, als wäre ich mit einer Frau zusammen die mich schon mal betrogen hat.
Dosenmusik: Na so schwarz kannst du die Sache aber jetzt auch nicht malen!
Keith: Natürlich gibt es genug Menschen die mich und meine Musik auch verstehen und mögen, wenn sie nicht klingt wie River Runs Red. Aber es gibt auch genug kopflose Metal Kids, die raffen es einfach nicht. Und das sichert mich immer wieder in meiner Meinung ab, dass ich das richtige tue. Also noch mal zurück zu meinem launischen Temperament bei der besagten Show in Schweden: Die Leute standen also da, mit verschränkten Armen, sahen kalt aus, gefühllos und haben sich die ganze Zeit unterhalten als ob sie das ganze überhaupt nicht interessiert. Also habe ich mich einfach rumgedreht und ihnen den Rücken zugewendet. Die ganze Show lang bis zum letzten Song. Und dann spricht gleich jeder schlecht über dich im Internet und in der Presse ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben, wie das eigentlich entstanden ist. Aber sorry, Fuck You. Keiner wusste was wir durchgemacht haben um in dieses Land zu kommen. Gut, man kann es nicht jedem recht machen, aber wir waren einfach enttäuscht, weil die Schweden keine gute Zeit bei dem Gig hatten. Und das haben sie sehr offensichtlich und klar raushängen lassen. Und da habe ich dann schon eine ‚Fuck You!’ – Einstellung. Ihr wollt mich auslachen, tuscheln, ausbuhen? Okay, tut das. Dann hab ich mich umgedreht und ihnen meinen Rücken zugewand. Sie waren einfach nicht mit dem Herz dabei. Die ganze Zeit war die Stimmung irgendwie so: ‚Scheiße, sie spielen schon wieder einen neuen Song..!’
Dosenmusik: Aber du magst die alten Life of Agony Songs schon noch? Oder nicht?
Keith: Darum geht es nicht. Es geht nicht darum das ich sie nicht mehr mag. Aber die Realität ist: Ich werde dieses Jahr 35. Und diese Platte habe ich mit 18 geschrieben. Die Menschen müssen einfach mal verstehen, dass man erwachsen wird und sich weiterentwickelt und verändert. Manche Leute mögen Veränderung, manche nicht. Ich bin jemand, der in seinem Leben nichts zweimal machen möchte. Niemals. In einem ganzen Leben nicht. Deshalb fällt es mir schwer mit Life of Agony dazustehen und das alles zu wiederholen. Ich fühle so: Wir haben getan was wir mussten. Wir haben es gut gemacht. Wir haben viele Bands beeinflusst oder für viele den Grundstein gelegt, wie Disturbed, Slipknot, Drowning Pool und Down. Irgendwie waren wir für deren Geburt mit verantwortlich. Aber von der Größe her, sind wir immer noch die Underdogs. Die Band hat nie den Status erreicht, den sie verdient hatte. Ja, wir waren an irgend einer Stelle auf der Zeitlinie groß, aber ich glaube das wir noch größer hätten werden können. Aber die Leute sind dumm und das Klima in der Musikindustrie furchtbar. Wie ich zu Anfang sagte. Deshalb sehe ich für Life of Agony keine Zukunft mehr um ehrlich zu sein. Ich kann das immer nur mal von Zeit zu Zeit für ganz kurz wieder aufleben lassen. Frei nach dem Motto: Haha, war witzig, lasst uns kurz Spaß haben, aber jetzt ist auch wieder gut. Ich kann das nicht mehr so ernst nehmen wie damals als ich jünger war. Und wenn ich nur mal für eine Woche oder zwei die Band wieder auferleben lasse, bin ich eben nicht mit dem Herz dabei. Wenn du mich also fragst, ob ich noch mal ein Life of Agony Album aufnehmen werde oder noch mal 2 Jahre auf Tour gehen möchte mit dieser Band: Keine Chance. Ich habe wichtigeres zu tun, als mich in einem Käfig gefangen zu halten. Meine Gedanken und meine Seele sind ganz woanders. Wenn ich nicht mit meiner Seele dabei bin, wo ist der Punkt es fortzusetzen? Es gibt keinen.
Dosenmusik: Wir freuen uns in jedem Fall auf deine weitere Arbeit mit deiner aktuellen Band und noch viele weitere, großartige Songs von dir.
Keith: Vielen Dank!

www.keithcaputo.com

Autor: Shavo | 25.06.2008
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