Interview mit Intwine
Interview mit Intwine Tiefer in Musik eintauchen
Intwine Dosenmusik: Hallo Jungs! Also erstmal vielen Dank für das Interview. Wie geht es euch denn? Seid ihr wegen dem Release eures neuen Albums „Kingdom Of Contradiction“ aufgeregt?
Intwine: Wir sind verdammt aufgeregt! Wir können es kaum erwarten, unsere Musik auf der ganzen Welt zu verbreiten.
Dosenmusik: Was bedeutet “Kingdom Of Contradiction” denn genau?
Intwine: Wir haben mit der Band eine Menge erlebt – wir sind zur Hölle und zurück gefahren. Manche Dinge haben sich in dieser Zeit natürlich echt schlecht angefühlt. Aber am Ende haben genau diese Dinge dazu beigetragen wie sich das Album entwickelt hat. Wir leben in unserem eigenen „Kingdom Of Contradiction“...
Dosenmusik: Was sind die Unterschiede zwischen diesem und den Alben davor?
Intwine: Wir haben mit dem Produzenten Jochem Jacobs zusammengearbeitet. Wir hatten bei dieser Platte die Möglichkeit, tiefer in die Musik einzutauchen and unser Bestes, ohne jegliche Grenzen, aber mit der Hilfe von Jochem, zu geben. Er hat einfach verstanden, wo die Band soundtechnisch hinwollte. Keine Einschränkungen zu haben ist das Wichtigste für uns.
Dosenmusik: Was inspiriert euch – die Instrumentalisten – zu der Art und Weise wie ihr spielt? Habt ihr auch besonderes Equipment?
Intwine: Wir mögen alle ganz unterschiedliche Musik – von Jazz bis Reggae über Death Metal und 80ies Pop Songs. Jede Musikrichtung hat sein typisches Element, das uns dazu inspiriert, genau so zu spielen wie wir eben spielen. Wir sind auch offen für Sounds und Instrumente, die neu für uns sind, wie z.B. eine 8-saitige Gitarre, Synthesizers und ethnische Instrumente. Natürlich kommt das alles von unterschiedlichen Bandmitgliedern, welche wiederum alle ganz anders beeinflusst werden.
Dosenmusik: Was sind die Hauptthemen in euren Lyrics? Über was singt Roger da?
Intwine: Das sind Situationen oder Menschen, denen wir auf unserer „Reise“ begegnet sind. Wir versuchen, unser Publikum nicht mit allzu viel Infos über die Lyrics zu füttern, weil wir möchten, dass sie ihre eigene Bedeutung für jeden einzelnen Song finden.
Dosenmusik: Was ist denn euer liebster Song vom Album? Und welchen Song spielt ihr am liebsten live?
Intwine: Also für dieses Album ist das eine echt schwierige Frage, weil jeder Song seine eigene Charakteristik hat. Außerdem liegt es auch daran, in welcher Stimmung ich bin, wenn ich das Album höre. Live spiele ich am liebsten „Cookie Jar“, weil er einfach voller Energie und Tiefe steckt.
Dosenmusik: Mitte August seit ihr für ein paar Shows in Deutschland. Was erwartet ihr selbst davon?
Intwine: Wir hoffen, dass die Leute auf unsere Musik stehen! Wir haben schon einmal ein paar wenige, einmalige Shows in Deutschland gegeben und alle diese Gigs waren großartig. Wir freuen uns also sehr auf das Bevorstehende!
Dosenmusik: Was spielt ihr lieber – die große Bühne oder doch eher die kleinen Clubs?
Intwine: Na ja, ich glaube, wir alle mögen beides irgendwie. Für beide Parteien gibt es Vor- und Nachteile. Zum Beispiel kommst du einem kleinen Publikum sehr nahe, du kannst Kontakt aufnehmen. Du kannst alle ihre Gesichter sehen und die Energie spüren! Aber auf der anderen Seite sind große Bühnen manchmal cooler, weil du dich einfach freier bewegen kannst, und natürlich sind viel mehr Leute dort, die mehr Krach machen!!
Dosenmusik: Was war das Verrückteste, dass euch passiert ist, während ihr auf der Bühne standet?
Intwine: Es gibt immer mal wieder Leute, die auf die Bühne klettern und Aufmerksamkeit suchen. Aber einmal kam eine ältere (60+), betrunkene Frau auf die Bühne und ich glaube, sie dachte, wir seien ihre Backing Band. Wir haben ihr dann die 2 Minuten des Ruhms gegönnt. Eigentlich war es nicht sehr gut, aber wir haben gut gelacht!
Dosenmusik: Ihr seid in den Niederlanden ja schon eine ziemlich große Nummer! Gibt es da auch mal Fans, die euer Privatleben nicht respektieren?
Intwine: Ja, das kann schon mal vorkommen... wir hatten schon Leute vor unserer Haustür, Telefonstalker, etc. Aber das passiert nun mal mit dem Job, denke ich.
Dosenmusik: Was ist der größte Spaß und was ist das Schlimmste, wenn man in einer Band spielt?
Intwine: Für mich ist es das überhaupt das Beste, auf der Bühne zu stehen. Es ist ein wunderbares Gefühl, die Verbindung mit dem Publikum zu erleben. Als Musiker willst du kreativ sein und wir leben, um Musik zu machen. Manchmal ist es komisch, Musik machen zu müssen, um zu leben, um zu überleben... Aber so laufen die Dinge nun mal. Da wären wir wieder bei Widersprüchen...
Dosenmusik: Was würdet ihr Newcomer Bands raten, um bekannt zu werden?
Intwine: Sei du selbst und kreiere deinen eigenen Sound. Du darfst an nichts anderes denken!
Dosenmusik: Eure FAMOUS LAST WORDS?
Intwine: Je weet zelluf! (niederl. für ‚Du weißt, was ich meine!’)

www.intwine.nl

Autor: Mary Kay | 24.07.2009
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