Interview mit HELLYEAH
Interview mit Chad Gray von HELLYEAH, 24.10.2010 About a Hell of a Time!
Hell Yeah Ihr kennt das sicher alle: Es ist Sommer! Also Grill raus, Bier kaltgestellt, ne Pulle Whisky dazu, eisgekühlte Cola drübergeschüttet und beim Duft von Spare Ribs und Steaks den Tag mit Freunden genießen und ordentlich abfeiern! Den passenden Soundtrack dazu schreibt eine Band deren Name einprägsamer nicht sein könnte: Hell Yeah. Bereits auf ihrem Debüt Album ‚Hell Yeah’ wird deutlich, dass es hier nicht um irgendwelche verkapselten Messages geht. Songs wie Alcohaulin’ Ass und der Opener Hell Yeah sind klare Ansagen. Schapp’ Dir dein Scheiß Bier, rocke und habe Spaß! Denn Hell Yeah machen es nicht anders! Die Songs werden geschrieben wie sie aus den Musikern herauskommen und aufgenommen wird sofort, keine ewige Rumfeilerei an Songs, der Spaß steht im Vordergrund.

Bei der hochkarätigen Besetzung drücken die Songs erwartungsgemäß alles weg:
Vinnie Paul am Schlagzeug zu dem ich wohl kein Wort mehr verlieren muss, der Name spricht für sich. Pantera, Damageplan und jetzt Hell Yeah. Der Mann ist eine Legende. Chad und Greg sind altbekannte Konsorten von Mudvayne und Bob Zilla hat sich bereits an Vinnie’s Seite in Damageplan einen Namen gemacht. Tom Maxwell von Nothingface ergänzt die Truppe. Die Musik hat Südstaatenflair und drückt unglaublich.

Mit ‚Stampede’ rollt die zweite Walze der Jungs in die Plattenläden und Songs wie ‚Cowboys Way’ und ‚Hell of a Time’ heizen den Massen vor Stone Sour ein. Hell Yeah supporten Stone Sour auf ihrer Europatournee 2010.

Wir befinden und auf derselben. In Stuttgart. Und ich habe noch immer einen Kater. Stilecht. Das ist ja schließlich Rock n Roll hier. Also raus aus dem Stone Sour Tourbus und rein in die Halle. Dort wartet Chad Gray auf uns. Hell Yeah’s Frontman mit dem wir zum Interview verabredet sind.

Chad erzählt so begeistert von der Entstehung der Band und über Anekdoten zu Vinnie Pauls Anwesen, dass es mir noch lange Zeit ein Grinsen ins Gesicht treiben wird. Solche Geschichten hört man nicht alle Tage. Aber lest selbst:

Dosenmusik: Was bedeutet dir Hell Yeah Chad?
Chad: Wo soll ich anfangen - es hat sich einfach richtig angefühlt! Schon als wir die Band Hell Yeah genannt haben, hat sich alles einfach gut angefühlt! Für mich ist diese Band einfach befreiend. Die Band ist Freiheit. Der Aspekt das wir nichts in Frage stellen. Wir geben einfach Gas. Ständig. Wir setzen uns keine Grenzen, wir schreiben die Musik die wir wollen und müssen uns an nichts festhalten, wenn wir nicht wollen. Es ist eigentlich das, was Vinnie auch immer sagt: Eine Band wie Pantera, Mudvayne oder Nothingface, da wo wir alle herkommen, muss sich irgendwie immer in einer bestimmten Zone bewegen, musikalisch gesehen. Da gibt es Grenzen. Hell Yeah hingegen ist grenzenlos. Wir können einfach Songs über was auch immer schreiben. Und so wie wir es wollen. Wir haben immer noch unsere Knaller, die heavy Songs. Aber dazu kommen Songs wie ‚Alcohaulin’ Ass’, wir können Songs schreiben wie ‚Better Man’ oder ‚Pole Rider’. Oder Nummern wie ‚Stand or Walk Away’. Die andere, viel emotionalere Seite von uns kann viel mehr zum tragen kommen. Stampede ist für mich das wohl abwechslungsreichste Album das ich je aufgenommen habe. Ich habe bei Mudvayne immer gedacht wir schaffen es richtig ruhiges Zeug zu schreiben und im Gegenzug auch heftige Songs, aber da war immer dieses Thema, ein Gefühl das man einer bestimmten Idee folgen muss. Ich habe mit Mudvayne sicher keine Konzeptalben geschrieben, aber wir haben immer gewusst in welche Schubladen wir unsere Ideen stecken mussten. Hell Yeah ist ungezwungener für mich als Sänger und was das Texte schreiben angeht, das gibt mir ein gutes Gefühl.
Dosenmusik: Ich kenne dich ja im Prinzip nur als Frontmann auf der Bühne, aber ich würde sagen Hell Yeah zeigt viel mehr von dem Mensch der Du wirklich bist! Würdest Du dem zustimmen?
Chad: Allerdings! Wir sind alle aus dem Mittleren Westen der USA. Also zumindest Greg und ich kommen von dort. Vinnie kommt aus Texas, Bob kommt aus Texas. Tom kommt aus Baltimore, das ist jetzt wieder mehr die Ostküste. Trotzdem, unsere Band ist wie eine Familie. Und es geht darum, wo wir herkommen. Wenn ich für den Mittleren Westen sprechen kann: Wir sind eigentlich Menschen die immer versuchen auf dem Boden zu bleiben. Nicht abheben, Füße stillhalten! Man geht mit Menschen auf eine gewisse Weise um und man behandelt sie mit Respekt! Es sei denn, sie behandeln dich selbst respektlos. Und wenn sie das tun hast du wirkliche Freunde und Brüder hinter dir stehen, die ihnen klar machen werden, dass sie das besser lassen sollen oder es passiert was. Wir hängen richtig aneinander und sind füreinander da. Solidarisch sein. Das ist es worum es im Mittleren Westen geht. Die Industrie dort und die ganzen Unionen und dieses ganze Zeug. Und für Texas hatte ich irgendwie schon immer ein Fabel. Als wir 2000 und 2001 dort mit Mudvayne auf Tour waren, das war einfach genial. Da unten auf Tour, die Leute waren einfach immer cool zu uns und ich habe mich mit allen Menschen gut verstanden. Texas habe ich seitdem geliebt. Und der Kreis hat sich geschlossen als ich wieder dorthin kam um mit dieser Band zu arbeiten. Da sind wir alle gleich in der Band. Wir ticken alle gleich. Das liebe ich daran.
Dosenmusik: Könntest du ein bisschen darüber sprechen wie das alles zwischen euch in Hell Yeah angefangen hat? Hast du Vinnie einfach angerufen?
Chad: Yeah. Im Prinzip war es so. Tom und ich haben darüber schon gesprochen seit der Tattoo the Earth Tour die im Jahr 2000 stattgefunden hat. Nothingface war auf der Tour, wir waren mit Mudvayne damals auf der Tour, Slipknot waren auf der Tour, genauso wie Slayer. Da habe ich Tom getroffen und wir haben viel zusammen abgehangen und viel getrunken. Und dann ging das los mit diesem Gequatsche: Wir müssen unbedingt zusammen eine Band machen und die muss irgendwie heftig sein mit fettem Gebrüll und groovend zugleich. Anschließend haben wir angefangen uns Schlagzeuger anzuschauen aber es war nie einer dabei, der geblieben ist oder mit dem es funktioniert hätte. Dann habe ich Greg mit dazugeholt und in überzeugt, dass er auch mitmachen soll. Und schließlich gelangten wir mit Mudvayne an einen Punkt, nach dem Album ‚Lost & Found’, an dem wir alle ganz dringend mal eine Pause brauchten. Album, Tour, Album, Tour. Wir hatten unaufhörlich über Jahre nichts anderes gemacht. Also wollten wir erst mal Abstand gewinnen. Letztlich habe ich dann zu Greg gesagt: ‚Hey, wir können jetzt die ganze Zeit zuhause sitzen auf unserer Couch und Fernsehen und irgendeinen Scheiß machen oder wir sind produktiv und versuchen das mit der Band zusammen mit Tom. Daran probieren wir uns schon ewig. Schlafen können wir wenn wir tot sind!’ Das ist zumindest meine Idee vom Leben. Wenn ich noch jung genug bin um eine neue Band zu starten und Leute Lust darauf haben, fuck it, dann mach ich es auch! Und gehe nicht nach Hause und...(gähnt) mähe den Rasen oder streiche mein scheiß Schlafzimmer oder so einen Quatsch. Wen kümmert das denn? Also haben wir weitergemacht mit der neuen Formation. Jerry von Nothingface, unser erster Bassist war der erste der sich getraut hat Vinnie Paul anzurufen. Und er hat Vinnie endlos oft angerufen und der sagte jedes Mal: Nein und wieder nein und wieder nein. Er hat erklärt, dass er einfach noch nicht bereit dazu ist wieder Musik zu machen, nach allem was mit Dime passiert ist. Eines Tages einfach aus dem Blauen heraus hab ich einen Anruf von Tom bekommen und der sagte mir: ‚Alter, Vinnie möchte das du ihn anrufst. Es sieht so aus als hätte er Bock auf eine Band mit uns, aber er möchte vorher mit jedem reden.’ ‚Heilige Scheiße!’ dachte ich nur. Ich meine ich kannte Vince nicht. Wir haben da halt immer so darüber geredet. Nach dem ganzen getoure über 10 Jahre. Vinnie Paul als Schlagzeuger, das wäre was.
Dosenmusik: Du hast Vinnie bis zur Gründung von Hell Yeah also nicht getroffen vorher?
Chad::: Nein, nicht wirklich. Naja, einmal. Für genau zwei Minuten. Ich habe wortwörtlich nur seine Hand geschüttelt. Das war’s. Und ich habe gesagt...was auch immer. Was man eben sagt zu jemandem zu dem man 20 Jahre aufgeschaut hat. (lacht) Also es war genau eine von diesen Situationen, wo du nicht weist was Du sagen sollst. Und jetzt sollte ich ihn anrufen. Oh mein Gott! Also bin ich mit dem Telefon durchs Haus gerannt und wusste nicht so recht was ich machen soll. Ich war echt nervös. Ich habe meine Frau angeschaut und gesagt: ‚Ich soll verdammt noch mal Vinnie Paul anrufen!’ und sie nur: ‚Waaas?!?’ Oh Fuck. Egal. Also hab ich seine Nummer gewählt und er ging ganz locker ans Telefon: ‚Hey, was geht ab?’ und ich nur: ‚Hi Vinnie, och nicht so viel gerade und bei Dir?’ Und dann ging es darum, dass er mit Jerry und Tom gesprochen hatte. Er sagte dann noch das er gehört hat, dass die Band richtig heftig werden soll aber das er mehr auf einen groovigeren Sound steht. Ich habe dem zugestimmt. Hab’ ich auch gerafft, ich meine ich war ein Fan von Pantera. Wer war das nicht? Also zumindest niemand mit dem ich befreundet war. Deshalb war ich trotzdem irgendwie ein bisschen eingeschüchtert. Ich hab mich dann noch entschuldigt dafür, dass ich ihn daran erinnern muss, aber habe ihm noch mal mein Beileid ausgesprochen für Dime. Er hat sich bedankt und wir haben uns direkt weiter unterhalten. Er mag es nicht sonderlich darüber zu sprechen und sich vor Augen führen was passiert ist. Wie auch immer, er meinte noch das wir uns einfach alle in 3 Wochen bei ihm zuhause treffen und sehen was daraus wird. Ich kann mich noch erinnern: Als ich auf das Telefon geschaut habe als wir fertig waren: 14 Minuten und 38 Sekunden. Mit Vinnie Paul! Meine Frau war nicht so wirklich für die Band: ‚Noch eine Band, willst du mich verarschen, du bist doch so schon kaum zuhause!’ Ich sagte nur: ‚Ich denke Vinnie Paul möchte in der Band spielen, glaube ich!’ Sie nur: ‚Oh, das musst du auf jeden Fall machen!’ Sie ist auch ein großer Pantera Fan. Also geht eine Woche vorbei. Keine Antwort von Vinnie: Ich rief Tom an. ‚Wann fahren wir, welcher Flug und wo schlafen wir eigentlich?’ Noch eine Woche später, ich hatte immer noch nichts Neues von Vinnie gehört und habe weiter rumgenervt: ‚Wo schlafen wir denn jetzt in Texas und was machen wir da eigentlich genau jetzt? Tom: ‚Mach dir mal keine Sorgen Chad! Im Motel, auf der Straße, was weis ich! Das wird schon!’ Eine Nacht bevor ich in dieses Flugzeug nach Texas steigen soll bin ich dann leicht durchgedreht, weil Vinnie sich immer noch nicht wieder gemeldet hat: ‚Tom, im Ernst, ich habe nicht mehr mit ihm gesprochen seit dem ersten Anruf, der hat weniger als 15 Minuten gedauert und ich mache mich jetzt fertig um mit einem Flugzeug nach Texas zu fliegen um ein Album aufzunehmen? Willst du mich verarschen?’ Ich war der einzige der etwas am Rad gedreht hat in der Situation. Nunja. Egal. Also ab in den Flieger und runter nach Texas. Am Flughafen in Dallas hat uns dann einer seiner Jungs abgeholt und zu seinem Haus gefahren. Wir sind reingegangen. Vinnie’s Haus ist ein verdammtes Pantera Museum, man! Goldene Schallplatten, Platin Scheiben überall an den Wänden! Lauter Puppen und Spielzeuge und jeder Scheiß den du dir vorstellen kannst! Bilder von Dimebag und Bilder von ihm und Dimebag und endlos viel Zeug aus den Tagen von Pantera! Damageplan Poster! Jedenfalls sind wir bestimmt schon 10 Minuten in seinem Haus rumgelaufen und haben uns das alles angeschaut und er war immer noch nirgends zu sehen! War aber nicht so schlimm. Es gab ja genug zu sehen! (grinst) Plötzlich latscht er aus seinem Schlafzimmer raus und steht da: ‚Hey Jungs, was geht ab! Kommt mal mit nach hinten in den Garten ich will euch zeigen was ich für euch gebaut habe!’ Und alle: ‚Hä, was?’ Vinnie: ‚Na los, kommt mit!’ Wir laufen raus und staunen weiter. Er hat einen Pool im Garten der wie eine Crown Royal Flasche geformt ist.
Dosenmusik: Nicht im Ernst! Echt jetzt?
Chad: Ja, kein Witz! Und auf dem Boden ist das Crown Royal Etikett abgebildet, aber es steht drauf: Official Drink of Vinnie Paul! Das ist so was von cool! Und quer am Pool vorbei, stand dann plötzlich so ein riesiges rechteckiges Gebilde. Das er gebaut hatte. Und vorne waren 4 Türen dran. Hinter jedem war ein Apartment versteckt! Jedes mit einem Doppelbett, einem Fernseher, einem DVD Player, Unmengen von Porno unter den DVD’s unglaublich geil gemacht alles. Außerdem hatte jeder Raum noch sein eigenes Thema: In einem war es ‚333’ für Dime, einer hatte ein Elvis Thema, ein anderer Raum hatte ‚666’ als Thema mit lauter Dämonenköpfen. Jetzt war plötzlich alles ganz locker und wir haben gefeiert an dem Abend und gegessen und sind dann am nächsten Morgen aufgestanden und ins Studio gegangen. Was echt schwierig war zu der Zeit, da wir unser erstes Album in Dime’s Studio aufgenommen haben, welches hinter Dime’s Haus liegt. Dort haben beide mit Pantera The Great Southern Trendkill aufgenommen, Reinventing the Steel, das Damageplan Album und Rebel meets Rebel! Davor haben Pantera alle Alben in Studios aufgenommen, bis zur Far Beyond Driven. Ab Trendkill in dort und das war quasi eine Art Riesengarage hinter Dime’s Haus. Es war unglaublich dort zu sein. Zu dem Zeitpunkt war Vinnie selbst nicht mehr in den Räumen, seit Dime verstarb. Er war sehr emotional und hat sich nicht gutgefühlt in diesem Moment, was auch verständlich ist. Dann ging es irgendwann und von dem Zeitpunkt waren wir da und haben in den ersten 8 Tagen 7 Songs geschrieben für unser damaliges Debüt Album. Wir hatten so ein gutes Gefühl dabei, es hat sich einfach so echt angefühlt! Und das war im Prinzip die ganze Geschichte wie es zu Hell Yeah kam! Mit jedem Detail!
Dosenmusik: Kommen wir zu Stampede, eurem aktuellen Album! Das wurde direkt in Vinnies Haus aufgenommen, korrekt?
Chad: Ja, das ist richtig. Ich war erst ein bisschen unsicher ob das eine gute Idee ist. Weil ich mich bei unserem ersten Album einfach gut gefühlt habe. Es hat sich angefühlt als hätten wir einen Engel auf unseren Schultern sitzen weil wir in Dime’s Studio gearbeitet haben. Es hat sich so angefühlt als wäre Dime da, er war irgendwie präsent, das haben alle gespürt. Soviel Geschichte die dieser Raum versprüht hat. Für das zweite Album zu Wechseln, ich war mir nicht sicher ob das eine gute Idee war. Weil es kein separater Raum ist und man auch dort lebt gleichzeitig. Hat sich aber doch positiv entwickelt. Wir haben die Verstärker ins Schlafzimmer gepackt. Also waren endlich auch mal Instrumente isoliert auf den Aufnahmen. In Dime’s Garage stand einfach alles nebeneinander und die Instrumente schlagen alle über die Mikrofone der anderen Instrumente durch. Hatte auch was, gibt dem ganzen einen roheren, gefährlicheren Sound. Diesmal sollte alles aber akustisch besser klingen als auf dem ersten Album. Also haben wir die Boxen isoliert und Monitore in den Aufnahmezimmern aufgestellt. Ich hab in dem einen Schlafzimmer gesungen und das Mischpult stand einen Raum weiter, also machen Bildschirme Sinn, so konnten wir uns sehen. Es lief gut. Mittags haben die andern meist die Musik aufgenommen und ich bin auch mit dabei gewesen. Habe mich aber auch wieder zurückgezogen um zu schreiben um dann abends die Vocals einzusingen. Das coole an Hell Yeah ist aber, dass wir von nichts ein Demo aufnehmen. Wir nehmen direkt auf. Wir spielen ein Lied einmal durch und das ist in der Regel auch das was du auf der Aufnahme hörst. Da wird später nur noch wenig verschoben. Normalerweise wenn ich singe würde ich ein Demo aufnehmen und es mir wieder anhören, darüber nachdenken und es dann neu einsingen. Nicht in dieser Band. Ich sitze auch selten im Zimmer rum und singe mir selbst etwas vor. Ich höre es dann letztlich auch erst wenn ich hinter dem Mikrofon stehe. Wenn es komplett im Kasten ist, steht die Nummer. Unglaublich eigentlich. Weil soviel Echtheit darin steckt. Nichts ist überproduziert. Eine sehr coole Art aufzunehmen. Wir arbeiten sehr schnell.
Dosenmusik: Und ihr hattet eine höllisch gute Zeit!
Chad: : Hatten wir! Oh ja! Jeden Tag wurde gegrillt, einfach ein fettes BBQ. Wir haben getrunken, Songs geschrieben und dabei ein Album aufgenommen! We had a hell of a time! Das ist es was wir versuchen! Einfach wir selbst zu sein. Diesen ganzen Größenwahn der dem Musiker angedichtet wird oder der existiert zu entschärfen. Ich bin einfach ein normaler Kerl. Mit einem Job. Ich singe und schreibe und nehme Musik auf. Du interviewst mich. Das ist dein Job. Nichts ist falsch daran. Keiner sollte sich auf irgendein höheres Level heben nur weil er auf einer Bühne steht! Wir stehen eben auf der Bühne aber am Ende des Tages sind wir alle die selben Menschen! Wir alle mögen es abzufeiern und gut zu essen und zu trinken. Es geht einfach darum Spaß zu haben. Das ist es was Hell Yeah versucht wieder zurückzubringen. Man muss nicht die ganze Zeit angepisst sein. Dem scheiß Satan huldigen oder darüber singen, dass alles Scheiße ist. Solche Typen sind wir nicht! Steht nicht auf unserem Programm! Wir wollen niemanden zu Gott oder zum Teufel bekehren. Fuck it! Einfach loslassen, sich schön einen einschenken und betrunken sein! Und dabei eine Menge Spaß haben. So einfach ist das! Das sind wir in wenigen Worten: Betrinkt euch! (Gelächter)
Dosenmusik: Ein schönes Schlusswort! Vielen Dank Chad für das ausführliche Interview!

Chad Gray - vocals
Greg Tribbett- guitar
Vinnie Paul - drums
Tom Maxwell - guitar
Bob Zilla - bass

www.hellyeahband.com

Autor: Shavo | 10.11.2010
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