Interview mit God Forbid
E-Mail - Interview mit Dallas Coyle, März 2009 Überaus zufrieden
God Forbid God Forbid hat mit Earthsblood ein überaus gutes und modernes Thrash Metal Album auf den Markt geworfen, was für mich definitiv eines der besten Werke der Band bedeutet. Da liegt doch nichts näher, als sich von einem der beiden Coyle Brüder - und zwar Dallas - ein bischen mehr über den akteullen Stand der Dinge bei God Forbid erzählen zu lassen.

Dosenmusik: Ihr habt ein tolles neues Album draussen und usnere Leser interessieren sicherlich die feinen Details, die es dazu zu erzählen gibt. Wie lange habt ihr an dem neuen Material geschrieben?
Dallas Coyle: Wir haben 4 Monate an den Songs gearbeitet, bevor wir ins Studio gegenagen sind und haben dann im Studio selbst auch nochmal 4 Monate für die Aufnahme benötigt.
Dosenmusik: Waren die Songs komplett fertig, bevor ihr mit den Aufnahmen begonnen habt?
Dallas Coyle: Die meisten, ja. Einen Song haben wir im Studio fertig geschrieben und einen komplett neu erstellt. Dabei handelt es sich um "Static Signal" der auf der Hot Topic Version des Albums drauf ist. Der war in zwei Stunden fertig geschrieben.
Dosenmusik: Erzähl uns ein wenig über die Art der Arbeit im Studio: War es anstrengend? Relaxed?
Dallas Coyle: Wenn wir im Studio sind, durchlaufen wir verschiedene Stimmungen. Da wir die Arbeit mittlerweile gewohnt sind und sozusagen Veteranen sind, starten wir ruhig und gefasst. Jehr mehr Zeit ins Land zieht durchlaufen wir aber so Stadien wie Frustration, Fröhlichkeit, Zorn und so weiter. Studioarbeit ist sehr anstrengend und ich selbst bin kein grosser Fan davon jedoch sind wir professionell genug, um das Ganze unter Kontrolle zu haben.
Dosenmusik: Bist Du denn zufrieden mit eurem neuen Album EARTHSBLOOD?
Dallas Coyle: Ich bin überaus und sehr zufrieden mit Earthsblood. Ich finde es ist ein großartiges Stück Metal, welches den Leuten viel zum aufsaugen und verarbeiten gibt. Wir haben unseren Stil sehr stark diversifiziert denke ich, sind aber unserem Sound alles in allem treu geblieben.
Dosenmusik: Eines der Hauptmerkmale des Albums ist ohne Zweifel die Gitarrenarbeit. Da ihr beiden Gitarristen Brüder seid, scheint es auch irgendwie logisch, daß ihr hier gut aufeinander eingespielt seid. Sitzt ihr denn wirklich den ganzen Tag aufeinander oder im Proberaum um zusammen an neuem Material zu arbeiten? Oder arbeitet jeder von euch eher alleine an Ideen um Sie danach zusammen zu bringen?
Dallas Coyle: Wir haben grundsätzlich recht verschiedene Arten der Arbeit beim Songwriting. Doc ist richtig gut darin, komplette Songstrukturen zu schaffen und diese dann in den Proberaum zu bringen, damit wir dann alle gemeinsam die letzten Details anbringen und den Song fertigstellen. Ich selbst stehe mehr so auf den Jam Vibe - bringe ein paar Riffs mit in den Proberaum und versuche dann in Jams das "Natürliche" hervorzubringen. Wir kollaborieren hier aber prinzipiell ganz gut, also gibt es mal etwas von der Einen und dann auch mal was von der anderen Herangehensweise. Ich würde sagen, daß die besten Songs dann entstehen wenn wir nach 5 Stunden total fertig im Proberaum sitzen und einfach anfangen zu spielen. Dann sind alle einfach zu kaputt um sich gedanklich mit irgendwelchen Ängsten zu beschäftigen und dann kommt dabei das Natürlichste aus uns heraus.
Dosenmusik: Wie ist es von der Aufteilung Riffs/Leads bei euch? Ist einer von euch beiden spezialisert auf einem Gebiet? Oder geht das zu gleichen Teilen in beide Richtungen?
Dallas Coyle: Hängt stark vom Song ab. Doc liefert meist um die 70 % der Riffs ab, mein Stil eignet sich mehr dazu, hier und da ein paar Feinheiten einzustreuen. Des Weiteren beschäftige ich mich mehr mit Gesangslinien die zu dem Kram von Doc passen. Ich finde er ist ziemlich komplett was das Songwriting angeht und daher passt das ganz gut, wenn ich mich mit solchen Dingen beschäftige.
Dosenmusik: Wie hängen sich die restlichen Bandmitglieder in den kreativen Prozess?
Dallas Coyle: Die anderen Bandmitglieder bringen sich super ein. Sie vervollständigen das, was wir vorlegen. Etwas charakteristisches ist zum Beispiel Byrons Stimme, die uns eigentlich erst zu God Forbid macht. Wenn wir grade am Anfang des Songwriting Prozesses stehen, ist es meist etwas schwerer, alle einzubinden, aber je länger es läuft, desto besser bringen wir das über die Bühne.
Dosenmusik: Was sind eure musikalischen Einflüsse?
Dallas Coyle: Beatles, Metallica, Led Zeppelin, Machine Head, Slayer, Dimmu Borgir, Alice In Chains, Meshuggah, Mars Volta: Wir lieben viele verschiedene Bands und versuchen die Einflüsse zu einem Paket zu schnüren.
Dosenmusik: Nachdem ihr ja jetzt euer neues Album draussen habt, kommt wohl das touren auf euch zu. Gib uns doch mal ein kleines Update, was ihr jetzt vorhabt.
Dallas Coyle: Zur Zeit touren wir mit Ill Nino in Europa. Danach kommt eine Tour mit Lamb Of God, Children Of Bodom, As I Lay Dying und Municipal waste in Amerika im April/Mai. Nach dieser Tour kommen wir zurück nach Europa um die grossen Festivals zu spielen. Im Juli und August spielen wir das "The Rockstar Mayhem Festival" mit Slayer und Marilyn Manson. Wir spielen da auf der Jägermeister Stage direkt vor All The Remains und Trivium.
Dosenmusik: Tourt ihr gerne?
Dallas Coyle: Ich schon, aber es ist SEHR anstrengend.
Dosenmusik: Gib mir jeweils drei positive und negative Dinge des Tourlebens...
Dallas Coyle: Postiv: 1) Man trifft eine Menge neuer Leute 2) Man stellt die Band einer Menge neuer Leute vor, die im besten Falle zu Fans werden. 3) Man bereist die Welt und sieht Dinge, die nicht viele Leute sehen. Negativ: 1) Weit weg von der Familie 2) Keine finanzielle Sicherheit 3) Man entwickelt sich von den Leuten die daheim sind ein wenig weg
Dosenmusik: Welche Länder betourst Du am liebsten?
Dallas Coyle: UK, Switzerland, Denmark, Japan, Australia, Puerto Rico, Germany. Aber generell haben wir sooo viele Länder bereist, daß ich stolz darauf sein kann, die Welt bereist zu haben.
Dosenmusik: Wie bereitest Du dich auf eine Show vor? Feiert ihr heftig?
Dallas Coyle: Ich nehme ein bis zwei Drinks vor dem Gig, also nichts heftiges...
Dosenmusik: Probt ihr heftig? Wärmt ihr euch heftigst ein?
Dallas Coyle: Ich mach ein paar Skalen, aber übertreibe es nicht wirklich...
Dosenmusik: Ruhst du dich heftigst aus=
Dallas Coyle: Nicht wirklich...
Dosenmusik: Schaltest Du ab und nutzt deinen IPod heftigst?
Dallas Coyle: Nicht wirklich...
Dosenmusik: Liest Du heftigst?
Dallas Coyle: Nicht wirklich!
Dosenmusik: Sonst irgendwas heftiges?
Dallas Coyle: Ich überschütte meinen Kopf mit heftig viel Wasser!
Dosenmusik: Dann hab ich hier noch ein paar Begriffe zu denen DU mir bitte das erste durchgibst, was dir dazu einfällt: Slayer.
Dallas Coyle: Schnell.
Dosenmusik: 5150
Dallas Coyle: Eddie van Halen
Dosenmusik: Finanzkrise
Dallas Coyle: Republikaner Abschaum
Dosenmusik: Globale Erderwärmung
Dallas Coyle: Bullshit
Dosenmusik: Paris Hilton
Dallas Coyle: Hureninsel
Dosenmusik: Tiefgestimmte Gitarren
Dallas Coyle: Korn!
Dosenmusik: Obama
Dallas Coyle: Smooth as Shit
Dosenmusik: Deutsches Bier
Dallas Coyle: Stark.
Dosenmusik: Danke, daß Du dir Zeit genommen hast. Wie immer kommen jetzt die berühmten letzten Worte:
Dallas Coyle: Danke für das Interview und den Support! Check out www.dluxnyc.com, Doc und ich bringen neue Jeans raus, die gehen ab! See you on tour!

Byron Davis - Voc
Doc Coyle - Git, Voc
Dallas Coyle - Git, Voc
John Outcalt - Bass
Corey Pierce - drums

www.godforbid1.com/

Autor: DasOZ | April 2009
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