Interview mit Genghis Tron
Interview mit Michael per E-Mail am 14.02.2008 Bei uns herrscht Demokratie und Menschen die zu unserer Musik Sex haben sind krank Genghis Tron
Im folgen E-Mail Interview mit Michael Sochynsky von Genghis Tron wurden vielen offene Fragen zur Weiterentwicklung bei Genhis Tron beantwortet. Es wurde neugiering gemacht auf die kommende Europa Tour und ein Einblick gewährt in den Entstehungsprozess des Neuen Albums "Board Up The House".

Dosenmusik: Ihr habt euch alle während dem Studium am Vassar College kennen gelernt. Was habt ihr studiert und wann stand der Entschluss fest Genghis Tron zu gründen?
Michael: Ja wir haben uns beim Studium kennen gelernt. Wir haben unterschiedliche Sachen studiert, wie Film und Geschichte. Wir hatten uns im Vorfeld schon einige male darüber unterhalten eine Band zu gründen. Die tatsächliche Gründung kam dann aber erst in Gang als ich mir 2004 einen Synthesizer gekauft habe. Wir waren also nicht wegen eines Musikstudiums an der Uni aber am Ende lief es auf Musik machen raus.
Dosenmusik: Ihr habt ja alle euer Studium auch abgeschlossen, war dir das wichtig, was in der Tasche zu haben falls es mit der Band nicht mehr weitergeht? Oder denkt man da jetzt gar nicht dran?
Michael: Ja wir haben alle einen Abschluss. Ich bin schon echt froh für die Bildung die ich bekommen habe. Momentan muss ich aber gestehen nutzte ich diese Bildung natürlich nicht im vollem Maße aus. Aber irgendwann werden wir nicht mehr Touren und dann wünsche ich mir einen Job der meine schulische Bildung etwas mehr beansprucht. Obwohl ich noch nicht weiß was das für ein Beruf sein soll. Jetzt konzentrieren wir uns erstmal auf die Band und keiner von uns denkt daran einen sich einen Job zu suchen oder noch mal zur Schule zu gehen. Aber eines Tages, wer weiß….
Dosenmusik: Arbeitet ihr denn momentan noch neben der Band?
Michael: Für eine ganze Weile haben wir nicht gearbeitet. Aber nun wenn wir nicht auf Tour sind hat jeder seinen kleinen Job. Ich arbeite in einem Videoladen, was ziemlich Klasse ist denn sie nehmen mich nach jeder Tour wieder zurück.
Dosenmusik: Ihr seid ja jetzt auf Relapse Records, wie kam denn da der Kontakt zu Stande? Bedeutet dieser Deal gleichzeitig auch mehr Verantwortung für euch?
Michael: Sie sind schon vor einer ganzen Weile auf uns zugekommen, während wir noch an "Dead Moutain Mouth" gearbeitet haben. Zum damaligen Zeitpunkt waren wir noch nicht bereit bei ihnen zu unterschreiben, wir waren noch zu sehr mit unseren alten Alben beschäftigt. Natürlich waren wir sehr glücklich und fühlten uns auch geehrt, dass sie uns auf ihrem Label haben wollten. Und so haben wir dann später dort den Deal doch unterschrieben. Persönlich fühle ich schon etwas mehr Gewicht auf meinen Schultern da unser Album nun eine größere Verbreitung finden wird. Aber die Verantwortung liegt eher gegenüber uns als dem Record Label.
Dosenmusik: Hat Relapse euer neues Album in irgendeiner Form beeinflusst?
Michael: Nein! Sie haben nicht eine Note gehört bis wir ihnen unsere fertige Arbeit vorgelegt haben. Sie haben sich komplett zurückgehalten, was wirklich super ist.
Dosenmusik: Euer erstes Album wurde von Fans und den Kritikern sehr gelobt. Wie bewältigt eine Band den enormen Erfolgsdruck der nun automatisch beim nächsten Album ansteht? Habt jeden einzelnen Song doppelt und dreifach gecheckt bevor er aufs Album kam? Oder hat der Erfolg keinen Druck auf euch ausgeübt?
Michael: Ganz genau. Wie die meisten Bands, sind wir unsere eigensten schlimmsten Kritiker. Es dauert schon eine Weile einen Song zu schreiben mit dem wir alle glücklich sind. Wir haben uns als Ziel gesetzt mit dieser Band uns nie zu wiederholen oder Ideen zu benutzen die wir schon verbraucht haben. Wir wollen immer nach vorne und immer neues Territorium erschließen mit jedem einzelnen Lied. Wir prüfen daher wirklich jedes Riff drei- viermal, bei jedem Song! Es dauert ewig!
Dosenmusik: In einem anderen Interview habt ihr gesagt: "Board Up The House" wird komplett anders klingen. In meinen Augen habt ihr das auch erreicht. Dennoch wenn man sich das Album anhört, hört es sich nach einem Genghis Tron Album an. Ist es euer Anspruch nie wie zuvor zu klingen aber dennoch erkennbar Genghis Tron zu bleiben?
Michael: Danke das ist ein nettes Kompliment. Es macht mich glücklich wenn die Leute sagen "Es ist neu aber es hört sich nach Genghis Tron an". Genau das ist es was wir erreichen wollen. Wir wollen ja nicht komplett unseren alten Stil vergessen oder ablegen. Aber wir wussten wir wollen diesmal uns nicht so sehr auf Blast-beats und Härte stützen. Wir wollen mehr Melodien und neue Texturen erkunden. Während wir also das Album schrieben war das schon ein wichtiger Gedanke der immer im Hinterkopf herumschpukte wie, Gehen wir damit zu weit? Gehört das wirklich in einen Genghis Tron Song oder ist das schon wieder was ganz anderes? Da gab es am Ende schon eine Menge und Versatzstücken die wir nicht benutz haben.
Dosenmusik: Einige der neuen Songs sind ja schon eher Episch, mit bis zu 10 Minuten Länge. Ist es eigentlich einfacher lange Songs zu schreiben oder eher die kurzen?
Michael: Die längeren Songs neigen mehr dazu sich zu wiederholen, daher sind die längeren Lieder meist einfach zu schreiben und dann auch aufzunehmen. Zum Beispiel Lied 6 ist eines der kürzesten Lieder auf dem Album, aber es ist eines der dichtesten und schnellsten. Das ist schon unglaublich schwer für uns zu spielen. Der letzte Song, der ja der längste des Albums ist, kam eigentlich recht schnell zusammen. Jedenfalls schneller als die kurzen Lieder.
Dosenmusik: Ich würde sagen "Board Up The House" hat eine Menge sehr langsamer und sehr interessanter Passagen. Zum Beispiel "Things Don't Look Good", mit dem Tool-ischen Mittelstück. Für mich ist das Album wie ein Spacetrip und hebt sich daher von euren anderen Alben komplett ab. Wie siehst du das?
Michael: Du hast genau erfasst was ein sehr wichtiger Teil unseres neuen Sounds ist. Wir haben zwar nicht versucht wie Tool oder Nine Inch Nails zu klingen, aber in letzter Zeit beeinflussen uns diese Bands doch erheblich. Wir wollen aber auf keinen Fall kommerziell oder "Hard Rock" klingen. Aber wir wollten Elemente dieser Stilrichtungen mit dem was wir haben vermischen und aufpeppen. Ich denke wir haben schon immer versucht einen Spacigen oder Chill Out Vibe mit unseren Songs zu erreichen, vielleicht kam es jetzt mit diesem Album erst richtig raus. Ich denke die Stimmungsumschwünge sind die natürlichsten und glaubwürdigsten die wir bisher geschrieben haben. Es ist weniger überraschend aber vielleicht ist das was Gutes.
Dosenmusik: Auf "Board Up The House" benutzt ihr viel klaren Gesang, wessen Idee war das? Habt ihr die klaren Vocals dazu genommen um euch dort dem breiteren musikalischen Sound anzupassen?
Michael: Ja auf jeden fall. Mookie, unser Sänger, hat viel dafür getan Gesang auf dem Album zu etablieren. Wir waren zwar alle sehr nervös, was das betraf, aber ich denke es ist exzellent geworden. Wir haben uns überlegt, wenn schon die Keyboards und Gitarren durch verschiedene Höhen und Tiefen gehen --- einige Aggressiv die anderen eben nicht --- warum sollte der Gesang nur auf das Schreien beschränkt bleiben?! Niemand will sich die ganze Zeit nur Geschrei anhören. Das wird irgendwann langweilig und nervig. Wenn man variierenden Gesang hat fördert das gleich wieder interessante Texturen an den Tag.
Dosenmusik: Welches Lied auf dem aktuellen Album ist dein Liebling und wieso?
Michael: Ich hab keinen Favoriten, aber ich denke besonders stolz bin ich auf "I Won't Come Back Alive"
Dosenmusik: ”Dead Mountain Mouth” war ja eine Abspielung auf T.S. Eliot's "The Waste Land", und was damals in deinem Leben passiert ist. Ziemlich schwierige Zeiten damals mit einem Verkehrsunfall und Mookies tragischer Familiengeschichte. Hat "Broad Up The House" einen ähnlichen Hintergrund?
Michael: Nicht wirklich. "Board Up The House" ist nicht so persönlich wie das letzte Album. Die Themen sind diesmal viel globaler und universeller. Themen die unseren Planeten oder die Menschheit betreffen sind dinge über die sich jeder einzelne seine Gedanken macht, oder Erfahrungen mit gesammelt hat. Ich möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen worum es auf dem Album geht, denn das geht sehr deutlich aus den Texten hervor. Mookie hat sich echt ins Zeug gelegt und hat beeindruckende Texte geschrieben, die sollte man gelesen haben!
Dosenmusik: Auf "Dead Mountain Mouth" hattet ihr bei einigen Songs Unterstützung von The Red Chord, entweder wurden Vocals oder der Bass beigesteuert. Wie sieht es mit dem aktuellen Album aus, weitere Gastauftritte?
Michael: Jup. Greg Puciato von The Dillinger Escape Plan hat einige Gastvocals bei einem Song.
Dosenmusik: Ihr hab ja wieder mit Kurt Ballou von Converge zusammen gearbeitet. I muss zugeben wenn man sich "Board Up The House" anhört, erinnert das einen schon ab und zu an Converge. Wie viel Einfluss hat den Kurt auf euren Sound?
Michael: Kurt hat einen immensen Einfluss auf unseren Sound. Ich meine wir arbeiten zwar mit ihm an unserem Sound aber schlussendlich sitzt er an den Reglern und steuert alles. Wir haben uns aber nie hingesetzt und gesagt "So jetzt machen wir was, dass klingt wie Converge", aber ich denke es war ein wenig unvermeidbar, da wir riesen Convergefans sind und Kurt ja eine lange Geschichte mit dieser Band verbindet. Zumal ich auch denke, dass unsere alten Alben eher nach Converge klingen als das aktuelle. Es ist eine weitere Referenz die wir hinzufügen können. Kurt hat bei diesem Album wirklich einen großartigen Job gemacht.
Dosenmusik: Hat sich denn in der Produktion was verändert zur letzten Zusammenarbeit mir Kurt? Es müsste ja jetzt einfacher gewesen sein sich aufeinander einzustellen?
Michael: Ganz genau. Alles war sehr viel entspannter und einfacher weil wir uns schon kannten. Wir hatten auch diesmal mehr Zeit was nie verkehrt ist. Wir wussten auch wie Kurt gerne arbeitet und waren daher darauf vorbereitet. Als wir "Dead Mountain Mouth" aufgenommen haben, war das alles viel hektischer und überstürzt als bei der aktuellen Veröffentlichung. Wir konnten diesmal unsere Ideen überarbeiten und hatten Zeit neues auszuprobieren. Daher war es diesmal viel lustiger und entspannter.
Dosenmusik: Wie können wir uns denn so eine Aufnahmesession vorstellen? Macht da jeder sein eigenes Ding und am ende wird es zusammengebastelt? Oder arbeitet ihr an jedem Beat als Gruppe zusammen?
Michael: Ein bisschen von beidem. Die Songs sind ja schon geschrieben wenn wir ins Studio kommen. Im Studio trägt dann jeder für seinen Teil die Verantwortung. Aber natürlich unterstützen wir uns auch gegenseitig wenn es dann an die Aufnahmen geht. Zugleich arbeiten wir auch gern zusammen wenn es um die Töne und Klänge geht. Ich frag zum Beispiel gern mal die anderen was sie von einem ganz bestimmten Keyboardton oder Klang halten. Oder Hamilton fragt nach Eindrücken bezüglich seiner Gitarrenarbeit. Aber zum größten Teil kümmert sich jeder um sein eigenes Ding.
Dosenmusik: Leider kommt das fantastische Line-Up Genghis Tron, Dillinger Escape Plan und The Red Chord, so nicht nach Deutschland. Ihr seid aber zum Glück im Mai in Deutschland, seid ihr schon gespannt auf die Tour?
Michael: Sehr gespannt!! Wir waren zwar schon in England aber noch nie auf dem europäischen Festland. Wir haben bisher nur großartige Dinge über Europa gehört und können es kaum abwarten. Ich hoffe natürlich, dass eine Menge Leute zu unseren Shows kommen!
Dosenmusik: Ihr seid ja nur 3 Leute in der Band. Würdest du sagen, dass es ein Vorteil ist so wenige zu sein, da die Kommunikation innerhalb der Band einfacher ist? Ihr müsst ja nur 3 Köpfe zufrieden stellen!?
Michael: Es ist genau andersrum, da wir nur 3 Leute sind herrscht bei uns Demokratie. Bei jeder Entscheidung müssen alle glücklich damit sein. Meiner Ansicht nach sind Bands mit 5 Mitgliedern weniger demokratisch, schon allein weil sie es sein müssen. Da gibt's dann immer ein oder zwei Songwriter. Bei uns sind es 3 und jeder hat das recht ein Veto einzulegen. Das kann manchmal schon sehr frustrierend sein und verlangsamt natürlich auch den Schreibprozess. Aber letztendlich denke ich das es ein sehr gutes System ist, denn so sortieren wir den ganzen Mist aus und können die bekloppten Ideen besser überprüfen. Haha…
Dosenmusik: Ihr werdet ja von vielen unterschiedlichen Musikrichtungen beeinflusst. Vom Grindcore, Power Noise, IDM und jetzt auch klaren Gesang. Wo kommt eure musikalische Inspiration her?
Michael: Also ich weiß jetzt gar nicht wie ich auf diese Frage antworten soll? Ich hab echt keine Ahnung woher sie kommt.
Dosenmusik: Jorden hat mal gesagt, dass der Bandname von einem Freund vorgeschlagen wurde. Damals fandet ihr den Bandnamen einfach passend für eure Situation. Wie sieht das heute aus, wenn ihr könntet würdet ihr den Bandnamen gern ändern?
Michael: Unser Bandname ist schon ziemlich dumm, aber deshalb passt er ja. Wenn wir es jetzt ändern könnten, würden wir es nie schaffen uns auf einen Namen zu einigen. Nicht das wir unseren Bandnamen ändern wollen. Wir haben schon so genug Schwierigkeiten uns Namen für die Songs und Alben zu überlegen. Es wäre schier ein unmögliches Unterfangen uns auf einen neuen Namen zu einigen. Zu einem sehr frühen Zeitpunkt wollen wir das ganze Mal "Haberdasher" zu nennen. Das Wort ist ein sehr obskurer Begriff für einen Hutmacher. Ich denke noch immer das es ein ziemlich geiler Name für eine Band ist.
Dosenmusik: Auf der letzten Tour konnte man "Cape Of Hate" und "Triple Black Diamond" kaufen. Auf eurer nächsten Tour gibt's dann wieder Remix Eps von "Board Up The House"?
Michael: Was die Remixe betrifft, da haben wir diesmal sogar noch etwas viel besseres im Gepäck. Ich darf das jetzt noch nicht verraten aber es ist ziemlich spannend.
Dosenmusik: Hamilton würde ja gerne mal mit Kraftwerk die Bühne teilen. Kraftwerk sind ja die Bands wenn es um elektronische Musik geht. Welche anderen Bands haben und inspirieren euch noch immer? Ich denke immer an Venetian Snares wenn ich euch höre.
Michael: Ja Venetian Snares habe ich damals in den späten Neunzigern gehört, als er frisch seine Alben veröffentlichte. Von ihm habe ich mir bestimmt einige Einflüsse geholt. Ich denke zwar nicht das unsere Musik nach Kraftwerk klingt, aber sie hatten einen großen Einfluss weil sie eben Kraftwerk sind. Die gesamte moderne elektronische Musik kann man auf Kraftwerk zurückführen. Für mich sind die größten Einflüsse die Bands die auf der Warp Records Tour spielen, wie Autechre und Aphex Twins. Ich mag auch eine Band die Telefon Tel Aviv heißen, die sind echt großartig.
Dosenmusik: So jetzt ganz kurze etwas entspanntere Fragen:Welche CD läuft gerade?
Michael: Carcass – Heartwork
Dosenmusik: Letzter Film den du gesehen hast und hasst?
Michael: Mr. Brooks ist echt ein schlimmer Film. Kevin Costner spielt da einen Serienmörder, der Film ist so scheiße den sollte sich echt keiner ansehen.
Dosenmusik: Auf einem Konzert von euch, hat da mal eine Frau ihre Brüste entblößt?
Michael: Noch nicht.
Dosenmusik: Den verrücktesten Typen den du kennst?
Michael: Mich selbst.
Dosenmusik: Traurigstes Lied was du bisher gehört hast?
Michael: Einige Lieder von Coil gehören zu den traurigsten Liedern die ich kenne.
Dosenmusik: McDonals, Burger King, Subways oder KFC wohin sollte man gehen?
Michael: Scheiß auf Fast Food so einen Müll essen wir nicht.
Dosenmusik: Lustigste Konzert Erinnerung?
Michael: Ach da gibt's viel zu viele. Les dir einfach Mookies Kolumnen im Decibel Magazin durch, da findest du alle unsere verrückten Tourgeschichten.
Dosenmusik: Zu welchem Song von euch kann man am besten Sex haben?
Michael: Menschen die zu Genghis Tron Sex haben sind krank! Aber beim Song "Asleep On The Forrest Floor" geht es immerhin ums ficken, also vielleicht der.
Dosenmusik: Komischster Ort an dem du jemals gespielt hast?
Michael: In einer Garage die so winzig war, dass ich mein Keyboard auf einem Zimmerertisch aufbauen musste. Ich hab dann ganz in der Ecke über allen anderen gespielt.
Dosenmusik: Famous Last Words.
Michael: Danke!

Mookie Singerman
Hamilton Jordan
Michael Sochynsky

www.genghistron.com

Autor: CUBTB | 14.02.2008
Dosenmusik : der neue Shop
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