Interview mit Every Time I Die
Interview mit Keith Buckley am 16.04.2008 in Köln Ich hasse das Internet. Es ist das schlimmste, was der Menschheit je passiert ist.
Every Time I Die Der Tourauftakt in Deutschland war definitiv kein guter Tag für Every Time I die. Erst kamen sie später als geplant in Köln an, dann wurden sie darüber informiert, dass ihre Vorbands beide in Paris stecken geblieben waren. Trotz aller Terminschwierigkeiten schaffte es Keith Buckley noch, sich mit uns für ein Interview zu treffen. Im Verlauf des Gesprächs taute der anfangs sehr schüchtern und zurückhaltend wirkende Sänger auch sehr schnell auf und erzählte uns von seiner Arbeit als ein etwas anderer Dr. Sommer für ein englisches Musikmagazin, seiner Hassliebe zum Internet und warum in Deutschland einfach immer alles schief läuft.

Dosenmusik: Hallo Keith, ich habe gehört das ihr heute ohne eure Vorbands auftreten müsst, wie war die Tour denn bisher abgesehen davon?
Keith: Die Tour war bisher großartig, aber Deutschland wird glaube ich ziemlich beschissen, das ist es immer. Die Shows hier sind super, aber alles andere geht schief. Heute bin ich mit tierischen Kopfschmerzen aufgewacht und fand dann heraus, dass unsere Support Acts beide nicht spielen können, weswegen wir länger spielen müssen, und ich habe das Gefühl ,dass heute der schlechteste Tag ist um ein langes Set zu spielen...darum wollte ich mich zum Ausspannen einfach einen Moment ans Internet setzen, das funktioniert natürlich heute nicht... Dann dachte ich mir okay, kaufst du dir halt eine neue deutsche Sim Karte fürs Handy, damit ich telefonieren kann, kaufe eine für 20€ und beim Einsetzen geht mir das gesamte Innenleben des Handys kaputt. Jetzt habe ich noch nicht mal mehr ein Telefon. Grausam.
Dosenmusik: Sprich, in Deutschland habt ihr immer Unglück.
Keith: Oh ja, grausames Unglück. Jedes Mal. Wir spielen hier trotzdem tolle Shows, aber ansonsten...
Dosenmusik: Was ist denn die letzten Male passiert?
Keith: Oje, da muss ich erst mal nachdenken...War das die Prügelei? Jetzt, wo ich versuche mich zu erinnern kann ich es natürlich nicht, aber irgendwas war da, entweder wir hatten riesiges Pech oder haben nur vor 3 Leuten gespielt, die eigentlich nur in der Bar waren, um was zu trinken.
Dosenmusik: Als ihr vor zwei Jahren mit My Chemical Romance hier wart habt ihr aber gar nicht so unglücklich gewirkt...
Keith: Stimmt....hm, kommt drauf an, welche Stadt du meinst. Hamburg war wirklich lustig, da waren wir nachher Karaoke singen, das hat echt Spaß gemacht.
Dosenmusik: Abgesehen vom Karaoke Singen, war das nicht generell eine relativ harte Tour für euch, was das Publikum anging?
Keith: Ja, aber es war schon cool. Wir haben erstaunlicherweise viele neue Fans dazu gewonnen, Leute, die sonst nie etwas von uns gehört oder gesehen hätten. Es war schon angsteinflößend mit einer so großen Band auf Tour zu sein, aber nachdem wir das hinter uns hatten haben wir ein paar echt gute Reviews bekommen, und die Leute haben uns endlich wahrgenommen. Es war eine gute Chance für uns.
Dosenmusik: Was ist denn bisher die schlechteste Show, an die du dich erinnern kannst? Egal ob in Deutschland oder wo anders.
Keith: Naja, heute ist ja gewissermaßen unser erster Tag in Deutschland und es sollte nicht zu schlimm werden hoffe ich, aber als wir in Wolverhampton gespielt haben...Wir haben in diesem riesigen Raum gespielt mit einer richtig hohen Bühne und vielleicht 30 anwesenden Leuten, es war echt unangenehm. Ich weiß, dass es eine schlechte Show war wenn ich von der Bühne komme und nicht verschwitzt bin. Und da habe ich überhaupt nicht geschwitzt, niemand hat irgendwas gemacht, das Publikum hat sich nicht motivieren lassen und ich habe das zurück gegeben, was ich von ihnen bekommen habe.
Dosenmusik: Gibt es denn auch eine richtig gute Show, an die du dich gern erinnerst?
Keith: Hm, ich glaube London. Wir haben im Mean Fiddler gespielt und das Konzert war vollkommen ausverkauft, und da haben wir vorher noch nie geheadlined. Das war uns irgendwie sehr wichtig, in London eine Show auszuverkaufen.
Dosenmusik: Du hast ja eine Zeitlang eine eigene Kolumne in der Rocksound gehabt, wo du auch Fragen beantwortet hast. Was war das für ein Erlebnis für dich, und was war die merkwürdigste Frage, die dir gestellt wurde?
Keith: Anfangs habe ich eigentlich gar keine Fragen beantwortet. Sie hatten mir eigentlich die Erlaubnis gegeben über alles zu schreiben, worüber ich schreiben wollte. Und dann haben die Leute angefangen mir Fragen zu schicken. Die merkwürdigste Frage.... Ich glaube, es hat mal jemand geschrieben, der mit seinem Freund Schluss machen wollte, aber nicht wusste wie. Ich habe dann geantwortet: "Gib mir seine Nummer und ich rufe ihn für dich an und mache für dich mit ihm Schluss" Daraufhin bekam ich dann auch tatsächlich eine E-Mail mit der Telefonnummer. Ich habe es aber nicht gemacht.
Dosenmusik: Hattest du bei irgendeiner deiner Antworten im Nachhinein mal ein schlechtes Gewissen?
Keith: (lacht) Nein. Ich glaube und hoffe doch, dass niemand meine "Ratschläge" ernst genommen hat. Ich hoffe, sie haben schon beim Schreiben ihrer Frage mit einer lustigen Antwort gerechnet. Dann musste ich aber damit aufhören, weil ich jetzt für ein amerikanisches Magazin arbeite, für Alternative Press, und die wollten nicht, dass ich noch für jemand anderen schreibe. Ich musste mich verpflichten, exklusiv für sie zu schreiben.
Dosenmusik: Was schreibst du denn für Alternative Press?
Keith: Ich schreibe Film Reviews über klassische Kultfilme aus den 80ern, Sachen wie Howard the Duck oder Garbage Pail Kids. Es ist ein guter Job.
Dosenmusik: Sind die Reviews denn wirklich ernsthafte Film Reviews oder auch eher vor Sarkasmus triefende Ausbrüche?
Keith: Ja. Hm, nein eigentlich nicht wirklich. Ich schaue all diese wirklich schlechten Filme, tue aber so als seien sie total wichtig für die Gesellschaft. Es ist also schon ein bisschen sarkastisch, das ist irgendwie etwas, worin ich gut bin (lacht)
Dosenmusik: Das passt dann ja auch zu deinen Lyrics. Wie kann man sich denn generell den Schreib-Prozess bei euch vorstellen?
Keith: Die Band übt den ganzen Tag, wenn wir uns auf ein Album vorbereiten. Von mittags bis abends sperren die sich in den Keller unseres Drummers ein und spielen. Da nehme ich noch nicht mal dran teil und habe auch gar kein Mitspracherecht. Manchmal schaue ich vorbei um zu sehen, wie es so läuft, meistens bleibe ich aber zuhause und warte, bis sie mir mitteilen, dass sie ein Lied fertig haben und komme dann erst, um es aufzunehmen. Dann nehme ich es mit nach Hause und höre es mir mindestens vier Tage lang immer und immer wieder an, und dann fange ich an die Lyrics dafür zu entwickeln. Sie machen ihre Sache, ich mache meine Sache, und es funktioniert. Für mich ist das sehr entspannend, die gehen sich an die Gurgel und machen Kämpfe untereinander aus und wenn ich dazu komme, ist schon alles geklärt.
Dosenmusik: Gibt es denn ein Lied, bei dem du, wenn du es jetzt hörst, doch gerne mehr in den instrumentalen Entstehungsprozess eingebunden gewesen wärst? Ein Lied an dem dich in dieser Beziehung etwas stört?
Keith: Das ist eine gute Frage, und ja, auf jeden Fall. Verdammt, jetzt kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, welches Lied es war! Es ist auf jeden Fall auf Gutter Phenomenon. Ich erinnere mich nur noch, dass ich nachher den Refrain von irgendeinem Lied gehört habe und mir gedacht habe "Scheiße!" Und als wir dann die fertig gemixte CD bekommen haben war ich nur noch am fluchen. Ich hasse dieses Gefühl, aber ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, bei welchem verdammten Lied das war... Ich glaube es war Easy Tiger. Das passiert aber definitiv öfters. Etwas, dass sehr gut an "The Big Dirty" war ist, dass ich alle Songs schon fertig hatte und auch mehrfach komplett gehört hatte, bevor wir ins Studio gegangen sind, wodurch ich sehr viel Zeit hatte, alle Fehler auszubügeln und einige Dinge in verschiedenen Versionen aufzunehmen, um zu sehen, was besser klingt. Ich hatte bei diesem Album viel Zeit um mir darüber sicher zu werden, wie es mir am liebsten ist.
Dosenmusik: Auf welche Entwicklung, die ihr seit dem ersten Album gemacht habt, bist du denn am meisten stolz?
Keith: Ich denke, mein Schreibstil ist besser geworden und meine Lyrics sind wesentlich fokussierter. Früher habe ich einfach gerne große Worte benutzt, um wichtig und klug zu klingen, aber am meisten stolz bin ich darauf, dass ich besser darin geworden bin, in Liedern eine Melodie zum Singen zu erkennen.
Dosenmusik: Ihr habt dieses Jahr euer 10jähriges Band-Jubiläum, ist dafür schon etwas Großes geplant?
Keith: Hah! Das wäre eine wirklich gute Idee! Das wäre im Dezember und wir hatten auch schon mal darüber gesprochen, dass wir vielleicht ein Benefiz Konzert machen. Also, ein Benefiz Konzert für uns, damit wir mal Urlaub machen können (lacht) Das sollten wir echt probieren, und dann auf eine kleine Rundfahrt gehen. Lamb of God sind für ihr Bandjubiläum glaube ich Skydiving gewesen, wir müssen unbedingt Geld für so was zusammenbringen. Ich würde dann gerne auf eine Alaska-Tour gehen, mit tropischen Sachen habe ich es nicht so. Und wenn man in Alaska rumfährt, sieht man Seehunde und kann sich von Huskys auf einem Schlitten ziehen lassen, das wäre cool.
Dosenmusik: Was gefällt dir am Tour Leben am besten?
Keith: Ich finde es toll, dass ich so viele Orte sehen kann, an denen ich noch nie war, von denen ich so viele Bilder und Geschichten mit nach Hause bringen kann. Meine Eltern sind beide über 50 und meine Mum hat bisher noch nie das Land verlassen, darum mag sie es gewissermaßen, durch uns zu leben, wenn wir dann mit Bildern nachhause kommen.
Dosenmusik: Inwieweit hat sich deine Einstellung gegenüber den USA geändert, seitdem du so viele andere Orte bereist hast?
Keith: Sehr stark. Es ist eine Schande. Vor allem das Gesundheitspflegesystem. Das ist bei uns wirklich eine verdammte Schande. Ich weiß, ihr mögt uns Amerikaner nicht, aber ihr müsst verstehen, dass nicht alle Amerikaner so sind, vor allem nicht die, die auch mal ein anderes Land besucht haben, die sind eigentlich sehr aufgeschlossen. Es sind diejenigen, die zuhause mit 13 Kindern festsitzen, die für George W. Bush voten. Die werden aber auch nie die Möglichkeit haben jemals hier her zu kommen und euch alle zu treffen, (flüstert)dafür müssen die viel zu viele Kinder großziehen! (lacht)
Dosenmusik: Würdest du sagen, dass dich deine lokale Musikszene sehr beeinflusst hat?
Keith: Auf jeden Fall, zu 100 Prozent. Es war die lokale Musikszene aus Buffalo mit Bands wie Snapcase, die mich überhaupt an die Musik gebracht haben. Hätte es sie nicht gegeben würde ich jetzt keine Musik machen. Als man sie mir gezeigt hatte war ich total beeindruckt, dass sie eine CD rausgebracht hatten. Eine Band aus Buffalo, die ihre eigene CD hatte, war für mich was ganz Großes. Wenn man noch ein Kind ist und im selben Ort lebt wie diese Band, sieht man das in einer ganz anderen Größenordnung. Ich wusste noch nicht, wie das alles funktioniert, aber für mich hätten sie genauso gut Pearl Jam sein können, da sie beide eine CD draußen hatten. Snapcase waren für mich aber wesentlich zugänglicher, und darüber habe ich dann auch gemerkt, dass diese Musikszene sehr zugänglich für mich war. Das waren nicht riesige Rockstars, die in ihren Privatjets lebten, es waren die Typen, die man mal eben auf der Straße sah, und das wollte man dann auch machen.
Dosenmusik: Gibt es denn noch riesige Rockstars, die dich einschüchtern würden?
Keith: Nein, bei Musikern passiert mir das eigentlich nicht, bei denen weiß ich, dass sie eh alle bis zu einem gewissen Maße abgestumpft sind. Aber ich habe mal den Schauspieler Brian Posehn getroffen, da hatte ich schon weiche Knie. Und bei einem professionellen Hockey Spieler, der für das Team meiner Stadt spielt, der auch unsere Band mag. Ich habe ihn getroffen und war total aufgeregt, und er genauso. Wir haben ein paar Bier getrunken und uns nachher genau darüber unterhalten "Ich unterstütze dein Team seit Jahren!" und er meinte "Ich liebe deine Band! Ich höre euch seit 10 Jahren!"
Dosenmusik: Was war denn der größte "Rock'n'roll" Moment, den ihr bisher erlebt habt?
Keith: Oh Mann, ich glaube unser größter Rock'n'roll Moment war es, zu einer Party im Haus von Pete Wentz in den Hollywood Hills zu gehen. Panic at The Disco und Ashley Simpson waren da, und wir haben uns nur gedacht "cool, das ist ziemlich Hollywood-mäßig" Es ist komisch, wir kennen Pete seit Ewigkeiten und sind mit ihm befreundet, und jetzt ist er überall ein Celebrity.
Dosenmusik: Was ist das schlechteste Gerücht, was du bisher über euch gehört hast?
Keith: Ich bin mir nicht sicher. Ich weiß nicht, was die Leute so über uns sagen, ich höre nur oft, das ich ein totales Arschloch bin, und das bin ich nun wirklich nicht. Ich bin sehr schüchtern und das missverstehen viele Leute, vor allem wenn sie Interviews mit mir lesen, in denen ich nicht so viel sage.
Dosenmusik: Ihr seid dieses Jahr zum zweiten Mal bei der Warped Tour in den USA dabei, wie sehen eure Erwartungen an die Tour aus?
Keith: Darauf freue ich mich schon sehr. Wir haben es ja schon mal gemacht, und als wir das letzte Mal da waren, habe ich mir fast in die Hose gemacht, so nervös war ich. Jetzt freue ich mich einfach nur noch riesig, es wird bestimmt toll. Es gibt natürlich auch Bands denen die Warped Tour zu schaffen macht, aber die sind schon seit vier, fünf Jahren dabei. Für uns ist es erst das zweite Jahr und ich glaube dieses Jahr wird das Beste. Beim ersten Mal waren wir alle total nervös, dieses Jahr wird es aufregend, vielleicht wird es beim nächsten Mal auch für uns anstrengend und wir werden uns über die Hitze und den Stress beklagen, aber nicht dieses Jahr. Jeden Tag ist so viel los, aber wenn man will kann man sich einfach selbst irgendwohin setzten und den anderen Bands zusehen, was ich manchmal auch ganz gerne mache. Es gibt auch Barbecues, wo wir dann sitzen, Bier trinken und grillen, da kann man immer sehr schön relaxen.
Dosenmusik: Wie beschäftigst du dich denn auf Tour, wenn ihr nicht gerade mit einem Festival unterwegs seid auf dem man ständig was zu tun hat oder grillen kann?
Keith: Ich schaue mir sehr viele Filme an.
Dosenmusik: Die du dann in deinen Reviews zerreißt....Gibt es denn auch ein paar Filme die dir zu heilig sind, um sie durch den Kakao zu ziehen?
Keith: Natürlich! Ich habe erst vor kurzem wieder einen richtig guten Film gesehen, ich glaube es war No Country for Old man oder There Will Be Blood. Die haben mich jedenfalls beide richtig beeindruckt. Über diese Filme habe ich auch sehr schlechte Dinge gelesen, aber ich würde nie etwas schlechtes über sie schreiben.
Dosenmusik: In einem eurer Songs sagst du "It is better to destroy, than to create something that is meaningless" Welche Erfindung sollte deiner Meinung nach dem Boden gleich gemacht werden?
Keith: Das Internet. Fuck yeah. Ich hasse das Internet. Es ist das schlimmste, was der Menschheit je passiert ist. Leute haben Jahrhunderte und Aberjahrhunderte ohne das Internet überlebt und mit einem Mal brauchen es alle. Früher war es für Bands möglich ohne das Internet groß zu werden, sie haben einfach so getourt ohne Ende, so wurden Legenden wie Joy Division gemacht. Wie viele Bands sind heute noch legendär? Wir hatten Glück, wir waren schon da, bevor es mit dem Internet richtig los ging. Dann kam das Internet, und wir haben diese Veränderung überlebt, genau wie z.B. Jimmy Eat World oder Death Cab for Cutie, selbst Fall Out Boy. Es ist cool, dass einige dieser Bands das Glück hatten, diese drastische Veränderung zu überstehen und wir auch dazu gehören.
Dosenmusik: Würdest du also sagen Bands haben es heute schwerer, sich einen Namen zu machen?
Keith: Oh ja, definitiv. Man kann sich zwar schneller Gehört verschaffen, aber das kann auch der Typ der bei dir nebenan wohnt, und was macht ihn besser oder schlechter als deine Band? Es gibt einfach viel zu viel. Und wenn man dann seinen Song ins Internet stellt, hat das jeder andere auch schon getan und es ist nichts, wofür sich die Leute nachhaltig interessieren werden. Das werden die Live-Shows sein die man spielt. Viele dieser Leute können Live nichts auf die Beine stellen. Die Musikindustrie selbst ist meiner Meinung nach fast am Ende. Ich sollte anfangen Bewerbungen für andere Jobs zu schreiben. Es ist so eine Schande das so viele Plattenfirmen und aber auch Plattenläden zumachen müssen. Towerrecords hat dicht gemacht, der Kette Virgin wird es wohl bald ähnlich gehen. Und es wird auch nicht besser werden, es geht damit immer weiter bergab.
Dosenmusik: Du hast also keine Hoffnung mehr, was das angeht?
Keith: (lacht) Nope. Es wird immer schlimmer. Es wird zu dem Punkt kommen an dem alles zuviel ist, und an dem es wieder so einfach wie möglich sein muss, um wieder von vorne losgehen zu können. Dann fängt alles wieder von vorn an, mit Bands wie damals den Stones, mit Sachen die wieder richtig einfallsreich sind. Hoffentlich sind wir dann auch noch da.
Dosenmusik: Wo siehst du euch denn in 10 Jahren?
Keith: Ich denke das wir einfach so weitermachen wie bisher und dem Internet keine große Beachtung schenken werden. Wenn man das tun kann, dann wird man es auch weiterhin überleben.

Keith Buckley - Vocals
Jordan Buckley - Guitar
Andy Williams - Guitar
Mike Novak - Drums
Josh Newton - Bass

www.everytimeidie.com

Autor: Jerseydevil | 05.05.2008
Dosenmusik : der neue Shop
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