Interview mit Evergreen Terrace
E-Mail Interview mit Josh vom 01.10.2009 Dieses Album schrieb sich fast von selbst!
Evergeen Terrace Dosenmusik: Josh spricht über Mitgliederwechsel, über Studiopannen und natürlich das Neue Album von Evergreen Terrace "Almost Home". Wie es Kyle geht und verrät uns was für Ihn "Almost Home" bedeutet.
Dosenmusik: Hallo zusammen wie geht es euch denn?
Josh: Mir geht's echt beschissen, ich hab schlimmes Kopfweh und die Band auf der Bühne trägt nicht gerade zu einer Besserung bei. Ha.
Dosenmusik: Sprechen wir doch gleich mal über einen harten Schlag für die Band. Jason Southwell Langzeitmitglied der Band hat Evergreen Terrace verlassen. Wie geht ihr damit um und hat es die Band gravierend verändert?
Josh: Jason ist ausgestiegen weil er einfach keinen Spaß mehr mit Evergreen Terrace hatte. Schlussendlich war es die beste Entscheidung und hat der Band auch gut getan. Dadurch ging ein Ruck durch alle anderen Mitglieder und ließ sie darüber nachdenken was sie eigentlich mit der Band erreichen wollen.
Dosenmusik: Dann gab es gleich noch einen Schicksalsschlag. Eurer Drummer hatte einen Unfall und konnte euch nicht auf Tour begleiten. Wie war das für euch und besonders für ihn?
Josh: Die Situation war echt beschissen. Kyle hat es echt erwischt und ziemlich arg zugerichtet. Nun, nach mehreren Operationen ist er endlich aus dem Krankenhaus raus und er ist auf dem Weg der Genesung. Er hat gerade mit seiner Physiotherapie angefangen und wir hoffen, dass er uns in ein paar Monaten wieder auf Tour begleiten kann. Er ist da sehr optimistisch. Man muss auch ganz klar betonen, dass besonders die vielen E-Mails und Ermutigungen unseren Fans und Freunden haben ihm sehr geholfen. Solange Kyle noch verhindert ist, hilft uns mein kleiner Bruder aus Caleb. Er ist eigentlich der Schlagzeuger für Casey Jones aber konnte uns in dieser schwierigen Lage aushelfen. Wir waren schon ziemlich glücklich, dass er unsere Songs so schnell lernen konnte. Und für ihn ist es auch mal was anderes, da er sonst immer nur unseren Merch macht, nun steht er mit uns auf der Bühne.
Dosenmusik: Ich konnte leider vor dem Interview die neue CD von euch noch nicht hören. In den Reviews stand aber das sich der Sound und auch das Songwriting im Vergleich zu "Wolfbiker" verändert hat, stimmt ihr diesem zu?
Josh: Zu einem gewissen Teil schon. Worin bestände denn der Sinn wenn wir uns auf einem neuen Album nicht verändern oder verbessern? Aber glaubt jetzt nicht, dass wir nun komplett anders klingen als früher, wir klingen noch immer wie Evergeen Terrace. Da gibt es noch immer die catchy Singalongs, heavy Breakdowns und die schnellen Punk Riffs. Die Texte sind weiterhin intensiv uns real. Almost Home wird die Fans schon wegblasen. Und die die uns mittlerweile hassen, werden wohl noch mal darüber nachdenken warum sie es tun, ha.
Dosenmusik: Worin besteht in euren Augen der größte Unterschied zwischen "Wolfbiker" und "Almost Home"? Welches andere Album von euch kommt euch beim hören von "Almost Home" in den Sinn?
Josh: Ich persönlich denke das Almost Home wie eine Mixtur aus Wolfbiker und Burned Alive By Time klingt. Wir sind wieder ein stückweit zu unseren Punkwurzeln zurückgekehrt, das hört man wirklich raus beim Album. Aber gleichzeitig haben wir die harte Seite von Evergeen Terrace weiter ausgebaut.
Dosenmusik: Bitte erzählt uns doch mehr zu den Hintergründen von "Almost Home".
Josh: Der Name kommt aus einer Redewendung die sich auf Touren, Aufnahmen und weit weg von Zuhause entwickelt hat. Weißt du, da gibt es dann immer viele Dinge die einfach schiefgehen die dich total stressen und einfach nur annerven. Dann bist du oft davor das Handtuch zu werfen aber es gibt immer etwas was dich davor bewahrt der Gedanke Almost Home. Es erinnert uns immer daran, dass nicht alles immer scheiße ist. Das wir wieder nach Hause kommen werden und welches Problem wir dann auf Tour auch hatten, es wird sich alles wieder einrenken.
Dosenmusik: War es schwer ein neues Album zu schreiben, nachdem Ihr euch so mit "Wolfbiker" identifiziert habt?
Josh: Nicht im Geringsten. Dieses Album schrieb sich fast von selber, denn wir hatten so viel Frustration in uns aufgestaut, das musste einfach raus. Wir konnten also aus dem Vollen schöpfen und einfach über all den Scheiß schreiben den wir durchgemacht haben. Über die schlechte Wirtschaft, ein Mitglied unserer Band zu verlieren und erwachsen zu werden.
Dosenmusik: Mit "Wolfbiker" haben sich auch viele Fans sehr angesprochen gefühlt. Es gab so ein Gemeinschaftsgefühl. "Almost Home" klingt nun eher danach, dass ihr ein Album für euch machen wolltet, sehe ich das richtig?
Josh: Ich bin mir nicht sicher wie ich das beantworten soll. Jede Platte ist persönlich und zugleich ist jede Scheibe auch für die Fans da. Oder für die Leute die sich eben durch sie angesprochen fühlen. Das ist doch das was die Musik ausmacht, worin ihre Kraft liegt.
Dosenmusik: Was war denn das schwierigste am Aufnahmeprozess bei "Almost Home", die Texte, das Soundwriting oder einfach nicht so zu klingen wie früher?
Josh: Wir hatten ein großes Problem mit unseren Schlagzeug Aufnahmen als wir das Studio gewechselt haben. Es hat uns 4 tage gekostet alles wieder ins reine zu bringen und überhaupt zu kapieren was da überhaupt schiefgegangen ist. Das war natürlich richt Scheiße und hat uns viele Nerven und kostbare Zeit gekostet. Ansonsten war der Rest ein Kinderspiel.
Dosenmusik: Letztes Mal sprachen wir darüber wie Metal Blade auf die Alben Einfluss nimmt. Damals haben sie zwar Vorschläge gemacht aber am Ende alles so genommen wie ihr wolltet. War das diesmal genauso oder gab es da Änderungen?
Josh: Nein war wieder das gleiche. Sie haben sogar gar nichts vor der Fertigstellung gehört, hatten also gar keine Möglichkeit irgendwas zu verändern.
Dosenmusik: Ihr seid jetzt schon ein paar Tage mit Emmure auf großer US Tour, wie ist die Tour bisher? Wie reagiert die Menge auf die neuen Songs?
Josh: Die Tour läuft super. Gutes Publikum und gute Leute. Es gibt eigentlich nichts worüber man meckern kann. Was die neuen Songs betrifft, na die Menge geht natürlich ab wenn wir sie spielen. Wir sind sehr zufrieden.
Dosenmusik: Wie schnell merkt man eigentlich welcher neue Song der Publikumsliebling ist?
Josh: Naja bisher haben wir sowieso nur 2 neue Songs gespielt, Enemy Sex und Sending Signals. Ich denke das Enemy Sex der Song ist bei dem die Kids halt einfach abgehen können, selbst wenn sie ihn nicht kennen. Sending Signals ist dagegen eher ein Song bei dem man mal kurz Pause machen kann und ihn sich einfach anhört. Das wird sich meiner Meinung nach aber ändern wenn das Album dann draußen ist und man sich damit besser auseinander setzen konnte. Alle Lieder auf der aktuellen Scheibe haben das Potenzial großartige Live Songs zu werden und wir werden auch mehr Lieder spielen sobald die Platte offiziell veröffentlicht wurde.
Dosenmusik: Wann kommt ihr denn dann wieder nach Deutschland, wenn es Kyle wieder besser geht?
Josh: Wir werden schon zur Persistence Tour wieder nach Deutschland kommen und ja Kyle wird uns dann am Schlagzeug begleiten.
Dosenmusik: Gut dann bleibt mir nur Kyle gute Besserung zu wünschen und euch das ihr diesmal keine Unfälle habt. Any Last Words?
Josh: Pigs is Pigs and Almost Home rips, check it out!

Andrew Carey - vocals
Craig Chaney - guitar, vocals
Josh James - guitar, backing vocals
Kyle "Butters" Mims - drums

www.myspace.com/evergreenterrace

Autor: CUBTB | 01.10.2009
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