Interview mit Evergreen Terrace
Interview mit Andrew Carey und Craig Chaney beim Start der Persistance Tour im November im Schlachthof in Wiesbaden
Werewolves on Motorcycles
Evergreen Terrace Beim Start der Persistance Tour Ende 2007 hatte Dosenmusik die Gelegenheit, sich mit einer der absoluten Metalcore Favorites (und trotzdem sind sie immer noch irgendwie Underground) kurz vor ihrer Show zu unterhalten. Entspannt saßen Andrew Carey und Craig Chaney am Tisch im Backstage Bereich des Wiesbadener Schlachthofs und beantworteten geduldig alle Fragen. Und mehr... Viel Spaß!

Dosenmusik: Wenn ich richtig informiert bin, ist das heute der Start eurer Tour?
Craig: Ja, der erste Tag der Persistance Tour, aber wir sind schon seit einiger Zeit in Europa unterwegs - Spanien, Italien, Portugal, Österreich - ein paar Wochen sind wir jetzt hier.
Dosenmusik: Was erwartet ihr von dieser Festival Tour? Wieviele Bands sind nochmal dabei?
Andrew: Heute sinds 8 Bands! Wird ein langer Abend. Ich erwarte neue Freunde, viel Spaß auf der Bühne und durchgemachte Nächte mit jeder Menge Stoff. ("Booze" = Alkohol; Anm. d. Int.) WIr waren bem letzten Mal schon fast dabei, aber das hat dann leider nicht geklappt wegen Terminproblemen. Aber wir haben nur gutes gehört.
Dosenmusik: Wer entscheidet, auf welche Tour ihr geht und welche Shows ihr spielt?
Craig: Wir haben für unterschiedliche Regionen auch verschiedene Leute, die uns unterstützen bzw. Pläne für uns machen. In Amerika können wir unsere Ideen einbringen, hier in Europa bekommen wir Vorschläge und wir entscheiden, was wir machen.
Dosenmusik: Wieso habt ihr euch also für die Persistance Festivals entschieden?
Craig: Bis auf Hatebreed waren wir mit keiner der anderen Bands bisher länger unterwegs. Das ist ein Grund. Ein anderer ist, dass bei so vielen Bands auch eine Menge unterschiedlicher Fans kommen. Um viele leute zu erreichen, ist so eine Tour perfekt.
Andrew: Und ich liebe Ignite, aber hab sie noch nie live gesehen!
Dosenmusik: Welche Bands würden so ein Festival für euch abrunden?
Craig: Hier gibts eigentlich alles - Metal, Hardcore, Punk - vielleicht The Cure!? (lacht)
Dosenmusik: (lacht) Nach Persistance habt ihr nur kurz Pause, dann gehts weiter mit einer US-Tour, danach noch mehr Shows und so weiter... Wie bereitet ihr euch vor, wenn ihr so lange unterwegs seid?
Craig: Wir sind abgesehen von 2-3 Wochen Spielpausen eigentlich immer unterwegs.
Andrew: You gotta do what you gotta do! (lacht)
Craig: Nach einer Serie von Konzerten nehmen wir uns eine kurze Auszeit, leiben zuhause und entspannen uns mit Freunden und Familie. Vor einer Tour kommen wir zusammen und üben ein bißchen. Meistens jukcts uns nach ein paar Tagen schon wieder und wir wollen auf der Bühne stehen.
Andrew: Wenn man 2 Wochen auf Tour ist, will man nach Hause. Wenn man zuhause ist, will man nach 2 Wochen wieder auf Tour.
Craig: Ein Teufelskreis!
Dosenmusik: Seht ihr euch, wenn ihr Pausen macht oder geht ihr euch aus dem Weg?
Andrew: Das kommt drauf an. Mal hat man was zu tun und ist nicht in der Gegend, aber meistens sieht man sich dann doch. Wir wohnen ja alle in einem Radius von ca. 3 Kilometern und da passiert es unweigerlich, dass man sich übern Weg läuft.
Dosenmusik: Ihr wohnt alle immer noch in Jacksonville?
Andrew: Ja, nie weg gezogen!
Dosenmusik: Seid ihr involviert in die Musikszene dort?
Andrew: Nicht mehr so wie früher. Wir sind ja sehr viel unterwegs. Craig hat in einer Bar gearbeitet, in der viele Hardcore Shows stattgefunden haben. Man ist dann befreundet mitr anderen Bands und Eigentümern anderer Clubs.
Craig: Diese Bar war wirklich der Ort, wo sich alle Hardcore Fans getroffen haben. Ich hab da sogar bis letzten Sommer gearbeitet.
Dosenmusik: Ist es schwer, den Kontakt zu Freunden und Familie zu halten?
Craig: Ja und nein. Familie ist Familie und daran ändern auch 3000 Kilometer nichts. Freunde leben sich auch so immer wieder auseinander. Aber die wichtigen Menschen - unsere Eltern und enge Freunde - haben uns immer unterstützt.
Andrew: Und es ist schon cool, wenn man dann zuhause anruft und sagt: "Hallo Mama, ich bin grad in Moskau!" (lacht)
Dosenmusik: Eine Frage zu "Wolfbiker". Im letzten Interview mit Josh hatte er gesagt, dass auf der Bühne zu stehen, alle Probleme verschwinden lässt. Habt ihr euch auf "Wolfbiker" mit diesen Problemen beschäftigt, auf die er in dem Interview hingewiesen hatte?
Craig: Jede Band - jede ehrliche Band - schreibt persönliche Lyrics. So haben wir es auf "Wolfbiker" gemacht, aber auch schon auf allen Alben davor. Ein Unterschied war, dass alle beim Songwriting dabei waren. Und wenn wir auf der Bühne sind, dann bringt uns jeder Song, jeder Auftritt, einen Schritt weiter. Josh hat auf jeden Fall recht.
Dosenmusik: Seid ihr selbst der Meinung, ihr habt eure musikalischen, artistischen und ideellen Ziele mit "Wolfbiker" erreicht?
Andrew: Ja, ich denke schon.
Craig: Am Anfang stand einfach eine Idee, ein Inside Joke. Wir waren am Jammen und schrieben unsere Songs. Rock 'n' Roll, Metal, Hardcore, unsere Assoziationen waren Hells Angels, Wölfe und Motorräder, dicke Maschinen. Irgend jemand sagte irgendwann "Wolfbiker" und plötzlich wurde es zu unserem Slang. Wir haben das Wort immer wieder benutzt in allen Situationen. Dann kam der Gedanke, dass wir unser Album so nennen könnten. Die ernsten Lyrics, die teilweise lächerlichen Songtitel, die Musik und die Ideale passten eigentlich auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammen, aber "Wolfbiker" brachte es für uns auf einen Nenner. Wie gesagt - ein Insider, aber von großer Bedeutung für uns. Es vereinigte die Ernsthaftigkeit mit dem Spaß. Es ist eine ganz vage Vorstellung, vor allem für Außenstehende. Metal Blade wollte das nicht so gern, aber wir setzten uns dann doch durch.
Andrew: Zum Slang - wir haben damit angefangen und unsere Fans machen es weiter. Du bist besoffen, jemand fragt, wie es dir geht und du sagst: "Oh, man, I'm trashed! WOLFBIKER!" (lacht)
Dosenmusik: (lacht) Hattet ihr noch andere Ideen?
Andrew: Haha.. Ja, sicher! Aber "Juggalos" gabs ja schon! (lacht)
Dosenmusik: Juggalos! Das waren doch Insane Clown Posse!
Andrew: (lacht) Stimmt! Aber das Prinzip ist das gleiche. So haben wir jetzt eine Verbindung zu unseren Fans auf einem persönlichen Level.
Dosenmusik: Vor "Wolfbiker" hattet ihr das Album "Sincerity is an easy disguise in this business", was ja ein Statement ist.. aber zu was?
Craig: Zur Musikindustrie.
Dosenmusik: Ja, das ist das offensichtliche. Aber was steckt dahinter?
Craig: Wir hatten schon genug Probleme in der Vergangenheit, weil wir unser Maul zu weit aufgerissen haben. Aber sicherlich spielte dabei die Beziehung zu unserem ehemaligen Label eine große Rolle. Der Titel sagt eigentlich alles. Label, Management - alle verstellen sich, um sich einzuschleimen. Aber letztlich interessiert sie die Band und die Menschen einen Scheissdreck.
Dosenmusik: Wann habt ihr gemerkt, dass eure Ideale, die euch anfangs dazu gebracht haben, Musik zu machen, nicht mehr gültig waren?
Andrew: Wir haben angefangen wie fast hede andere Band in diesem Bereich: dreckige Clubs im Nirgendwo, kleine Tourbusse ohne Fenster, 5 Dollar für einen Auftritt, schlechtes Essen, wenn überhaupt... aber es war großartig! Wir konnten Platten aufnehmen und veröffentlichen und vor unseren Fans auftreten. Erst kamen Demos, dann ein Album, dann trat Eulogy auf den Plan und wir waren begeistert, dass wir es soweit geschafft hatten. Doch dann hat es auch nicht mehr so lang gedauert, bis die ersten Probleme kamen. Verträge, Vetos, Einmischen...
Craig: ...Das alles hat gute und schlechte Seiten. Es ist noch garnicht lange her, da konnte man beispielsweise auf der Warped Tour nicht eine einzige Hardcore Band sehen. Das hat sich schnell geändert, aber heute ist es schon wieder viel zu viel Hardcore. Und genauso gehen Plattenfirmen damit um. Mit mehr Geld kommt der Wunsch nach noch mehr Geld. Sie pushen es, verwerfen es und machen letztlich nur, was ihrem Geschäftsplan passt. Kein Platz für Individualität und Selbstbestimmung. Aber man braucht Labels. Und wir hatten wirklich großes Glück, dass wir wechseln konnten.
Andrew: Wir waren auch eine zeitlang in diesem Mist gefangen. Nicht mit riesigem Tourbus und Hotels, aber mit gutem Equipment und Platz zum Schlafen. Nach und nachhaben wir immer mehr darüber erfahren, wie die Dinge tatsächlich ablaufen und man verbittert dadurch.
Dosenmusik: Und jetzt habt ihr eine Balance gefunden mit Metal Blade?
Craig: Ja, auf jeden Fall! Sie kamen zu uns und gaben uns eine neue Chance. Tim von As I Lay Dying hat uns sehr geholfen. Er war der Hauptgrund, warum wir zu Metal Blade gegangen sind. Sie müssen sicherlich wie jedes andere Label auch ein Geschäft machen, aber besser als vorher klappt diese Verbindung zwischen Geld und Leidenschaft.
Andrew: Bei ihnen merkt man einfach, dass sie Musik lieben. Wir hatten Zeit. Viel Ziei fürs Songwriting, genug Zeit für die Aufnahmen. Akzeptable Deadlines und ausreichend Selbstbestimmungsrecht. Und wir können endlich mal mit einem richtigen Produzenten arbeiten, denn bisher war das zwar alles gut, aber nie professionell. Auch eine der Möglichkeiten, die der Deal mit Metal Blade jetzt bietet.
Dosenmusik: Wie der Name schon sagt, ist Metal Blade auch ein Metal Label. Hat das euren Sound beeinflusst?
Craig: Beeinflusst ja, aber nicht gezwungenermaßen. Man gab uns Tipps, aber man hat uns nie in eine Richtung gedrückt, in die wir nicht wollten. Ich finde unser Album sticht schon etwas heraus aus den anderen Releases. Viel Punk Rock und Hardcore, mit ein bißchen Metal.
Dosenmusik: Als ich das erste Mal das Cover von "Wolfbiker" gesehen hab, dachte ich sofort an Judas Priest und ihre Platte "Painkiller".
Craig: Ha!! That's Metal! (lacht)
Andrew: Wir hatten noch einen Vorschlag von einem Künstler - DAS war Metal! Ein Ölfarbenbild mit Wölfen und so. Ganz furchtbar! Wir hatten echt Schiss, dass wir das nehmen mussten.
Craig: Wir haben einem befreundeten Künstler unsere Demo geschickt und er hat sich dann das letztliche Wolfbiker Cover ausgedacht.
Dosenmusik: Ich hab den Titel gehört und dachte direkt an einen B-Movie mit Lorenzo Lamas in der Hauptrolle!
Craig: Hahaha... nicht im Ernst!? Ich war vor einiger Zeit in einer Videothek und da stand ein Film namens "Werewolves on Motorcycles" oder so ähnlich. Und die Tagline war: "You have to be hairy to ride a motorcycle!" Das passt doch wunderbar! (lacht)
Andrew: (lacht) "Lorenzo Lamas as the Wolfbiker!"
Dosenmusik: Habt ihr noch andere Jobs neben Evergreen Terrace?
Andrew: Ich arbeite nicht!
Dosenmusik: Klingt wie "The Dude" aus "The Big Lebowski"!
Craig: (lacht) "I pay my rent later."
Andrew: Haha.. Ich hab in einem Restaurant gearbeitet, aber das mach ich nicht mehr. Mit der Band und den Touren klappt das einfach nicht.
Dosenmusik: Und wo führt euch das hin? Ich mein irgendwann ist das alles mal vorbei und was dann?
Craig: Ich denke darüber jeden Tag nach. ich bin schon eine Weile in diesem Geschäft und man wird ja nicht jünger. Es muss auf jeden Fall etwas mit Musik zu tun haben. Und ich kann mir nicht mehr vorstellen, einen "normalen" Job zu machen. Aber vielleicht wirds nicht anders gehen.
Andrew: Solange wir Spaß haben, Platten veröffentlichen und Konzerte spielen können - alles mit dem gleichen Gefühl wie jetzt - dann kann das noch eine Weile so weitergehen. Andernfalls hören wir auf.
Craig: Ich hatte einen 9-17 Uhr Job als Techniker für eine Telekommunikationsfirma, dazu meine 70.000 Dollar im Jahr, aber ich hätte schon damals alles eingetauscht gegen das Leben in und mit einer Band, die es schafft, nur von ihrer Musik zu leben. Es ist nicht der Glanz und der Glamour, von dem manche träumen, aber immer noch besser, als in einem Cubicle zu hocken. Wenn diese Band irgendwann stirbt, dann werde ich trotzdem weiter mit Musik zu tun haben.
Andrew: Weiter Songs schreiben, produzieren...
Craig: ...vielleicht eine Booking Agentur - irgendwas um drin zu bleiben.
Dosenmusik: Was ganz anderes... Außer Interviews, wie verbringt ihr eure Zeit vor einer Show?
Craig: Warten.
Andrew: Ganz langweilig, warten und rumlaufen. Trinken, essen. Man beeilt sich, um zu warten. Man kommt an, baut rasend schnell alles auf, ist in einer totalen Hektik, nur um dann 4 Stunden zu warten.
Craig: Aber ihr habt hier schönes Graffiti!
Dosenmusik: Es war mal viel mehr, mehr Gebäude, mehr Mauern - es gab hier sogar Graffiti Festivals. Aber dann wurde alles abgerissen, bis auf dieses Gebäude.
Craig: Manchmal sind wir mitten im Nirgendwo und wissen noch nicht mal, wo wir vorher waren oder wo es danach hingeht.
Andrew: Aber es gibt auch coole Venues. Rom mit dem Kolloseum, Paris, Moskau - es ist wirklich toll, das alles sehen zu können.
Dosenmusik: Wo wollt ihr noch hin?
Craig: Südamerika, Südafrika. Wir waren schon in der Karibik, in Australien wars super. Wir waren da 1 Woche in Byron Bay bei Winston, dem Sänger von Parkway Drive, zuhause. War eine großartige Zeit. Er hat uns dort alles mögliche gezeigt. Es war fast wie Urlaub.
Dosenmusik: Wo liegt heute und generell bei der Persistance Tour euer Fokus, was die Setlist betrifft?
Craig: Definitiv auf "Wolfbiker". Dazu ein paar Sachen von "Sincerity...". Auf keinen Fall Songs vom ersten Album. Natürlich ein paar Hits wie "Donnie..." und vielleicht ein Cover. Wir haben ja nur 30 Minuten.
Andrew: Covers sind zwiespältig. Für die Leute haben sie einen hohen Wiedererkennungswert, aber man kennt dich vielleicht danach nur als die Band, die dieses eine Cover gespielt hat. Wir haben aber großen Spaß daran. Übrigens, es gab sogar die Überlegung "Burned Alive By Time" komplett neu auzunehmen, um den Vorteil einer besseren Produktion zu haben, aber das wird wohl nix. Und dann hatten ja unser Coveralbum und es kann sein, dass wir nochmal eins machen.
Dosenmusik: Gutes Stichwort: Was bliebt für euch und Evergreen Terrace noch zu erreichen? Was sind eure Pläne für die Zukunft?
Andrew: Zu sehen, wie weit wir es noch bringen können, wie lange wir das noch machen können. Der Weg ist sozusagen das Ziel. Es geht uns nicht darum, groß zu werden, sondern lange dabei zu sein. Sicher wäre es auch cool, mal so eine Tour wie jetzt Persistance zu headlinen wie Hatebreed dieses Jahr, aber viel mehr geht es uns darum, als eine Band in Erinnerung zu bleiben, die etwas anders war als andere, mit einem eigenen Wiedererkennungswert.
Craig: So viele Bands sind einfach unecht und wir wollen von uns und uns selbst das Gegenteil beweisen und genauso in den Köpfen der Fans bleiben.
Andrew: Das Ziel ist, eine Band zu bleiben, Musik zu machen und sich weiter zu entwickeln. Neue Dinge probieren, aber den Evergreen Terrace Vibe beibehalten.
Dosenmusik: Abschließend noch eine Frage, die ich aus einem anderen Interview geklaut habe: Beschreibt die Essenz von Evergreen Terrace in einem Wort! Ihr habt 2 Versuche, weil ihr ja auch zu zweit seid.
Craig: (zu Andrew) Ok, du zuerst! (lacht)
Andrew: Hm.. Ich kann nur eins sagen: Wolfbiker!
Craig: Haha.. DAS muss es sein! Das sind wir! Wolfbiker bedeutet so viele Dinge für uns und doch ist es die Essenz von Evergreen Terrace.

Andrew Carey - Vocals
Craig Chaney - Guitar, Vocals
Josh(ua) James - Guitar
Jason Southwell - Bass
Kyle "Butters" Mims - Drums

listen.to/evergreenterrace

Autor: coney | 21.01.2008
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!