Interview mit den Beatsteaks
Interview mit Thomas Götz vom 19.11.2007 vor dem Konzert in der Jahrhunderthalle bei Frankfurt
Sublime, Ärzte und Hosen als Vorbilder - "Da geht noch einiges"
Beatsteaks Dosenmusik: Der heutige Tag markiert den Start eurer neuen Tournee. Wie gehts euch? Ich hab gehört Arnim hatte Probleme mit den Stimmbändern!?
Thomas: Arnim gehts wieder gut. Wir sind alle fit für diese Tour. So ein richtig neuer Anfang ist es nicht, weil wir tatsächlich nur 10 Tage frei hatten. Es war also mehr eine Pause. Aber es ist heute das erste Konzert von unserer Deutschland-Tour. Im Anschluss machen wir dann die Konzerte in England.
Dosenmusik: Und im Februar gibts dann einige Nachholtermine...
Thomas: ...stimmt, und nochmal eine Tour quer durch Europa, aber ohne Deutschland, außer den Nachholterminen z.B. in Wilhelmshaven.
Dosenmusik: Wie habt ihr die freien Tage vor dieser Show heute verbracht?
Thomas: Viel bei der Freundin im Bett gelegen! Haha!! (lacht)
Dosenmusik: Nach dem Stress dieses Jahr sicherlich nicht die schlechteste Idee. Ihr habt gerade einige Radiokonzerte vor wenigen Hundert Menschen hinter euch, dazu gibts jetzt diese Tour in Hallen mit mehreren Tausend Fans und im Sommer habt ihr in der Berliner Wuhlheide euer größtes eigenes Konzert vor 17000 Leuten gespielt, von den Festivals mit 80.000 Menschen brauchen wir garnicht zu reden. Kannst Du die Unterschiede dieser Gigs beschreiben?
Thomas: Wir versuchen einfach alles zu machen. Jede Situation hat was für sich und deshalb nutzen wir alle Möglichkeiten aus. Bei einem Radiokonzeert weißt du, dass wenn du rülpst, dann hören die Leute das zuhaus oder im Auto an ihren Geräten, in einem kleinen Club kannst du den Leuten in die Augen gucken und ich sehe Tom hinten am Mischpult und bei großen Festivals ist einfach die Masse der Leute beeindruckend und das Adrenalin bei uns sehr hoch. Bei Festivals kann man schon Kontakt aufnehmen, aber nicht mit dem Einzelnen. Da gibt es nur große Gesten. Bei Clubshows gehst du auch auf Einzelne ein und trinkst danach mit den leuten ein Bier am T-Shirt Stand.
Dosenmusik: Das geht heute ja leider kaum, weil ihr morgen schon wieder in Lübeck sein müsst?
Thomas: Richtig, wir müssen heute früh los, aber vielleicht geht ein Bier.
Dosenmusik: Ihr seid jetzt seit Mitter der 90er unterwegs, Du bist etwas später hinzugekommen. Wenn Du jetzt mal auf die Anfänge zurückblickst, was sind für Dich die wichtigen Eckpunkte Deiner Karriere mit den Beatsteaks?
Thomas: Das war mein erstes Konzert am 05. April 1998 in Trier im Exhaus. Dann die erste Amerika-Tour, die Warped-Tour, weil wir da so ein bißchen die Exoten waren oder auch die Deutschen! (grinst) Da haben wir uns dann hochgedient von der Parkplatzbühne bis zur Hauptbühne. (lacht) Uns hochgeschlafen! Ich kann mich noch sehr gut ans Wohnzimmer-Konzert erinnern in Berlin, 2002, 22. Dezember. Am 23. ist Joe Strummer gestorben. Dann die beiden Columbiahallen-Konzerte auf der Smack Smach Tour waren auch klasse. Woodstock in Polen war auch ein Highlight! Ein Umsonst&Draußen Festival. Da waren 400.000 Leute! Der veranstalter kam nach unserem Auftritt auf die Bühne und hat die Menschen aufgefordert, uns ein Ständchen zu singen, weils ihm so gut gefallen hat. 400.000 Polen haben uns ein Geburtstagsständchen gesungen!! Das war beidruckend! Wuhlheide dieses Jahr auch. Und Rock am Ring, weil wir erst so Schiss hatten und es dann echt gut lief.
Dosenmusik: Wieso Schiss?
Thomas: Weil es so viele Leute waren. Ich hab das Ende von der Masse nicht gesehen. Man wusste nicht, wo das am Horizont aufhört. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass man uns ganz hinten auch hört. Ich meine das ist physikalisch erklärbar, aber deswegen versteht man es noch lange nicht.
Dosenmusik: Ich weiß, was Du meinst. Ich hab bei Mötley Crue auf der Bühne gestanden als Gast...
Thomas: ...Haha!! Mötley Crue, jawoll!
Dosenmusik: Da gabs überall Schilder mit der Aufschrift: "Always wear earplugs during the Mötley Crue Set!" Ich hatte natürlich keine an.
Thomas: Haha! Wars denn so laut?
Dosenmusik: Laut ja, aber es lag an den Pyroeffekten. Überall Pyro die ganze Show. Ständig hats gekracht!
Thomas: Ein Kumpel von mir ist mal bei Manowar hinter der Bühne eingeschlafen!
Dosenmusik: Hehe, bei Manowar!? Das geht doch garnicht!
Thomas: Es geht einiges! (lacht)
Dosenmusik: Dann stehe ich also da auf dieser Bühneund kanns nicht fassen! Dieser Blick verschlägt einem die Sprache. Aber 400.000 Leute?? Das kann ich mir erst recht nicht vorstellen. So, gibts noch andere Punkte, die Du erwähnenswert findest?
Thomas: Ja, 1000! Augsburg, Campino, dieses Jahr war ein Hammer! Celle vor 200 Leuten war auch ein absoluter Knaller.
Dosenmusik: Also von klein bis groß alles!?
Thomas: Man kanns echt nicht sagen. Auch dieses Radiokonzert vor ein paar Tagen in Mainz war großartig. Arnim war zwar ein bißchen am kränkeln, aber ich finde, das haben wir gut gemacht.
Dosenmusik: Was habt ihr vor den Beatsteaks gemacht? Wie habt ihr euch kennengelernt? Ihr kommt ja auch nicht alle aus Berlin.
Thomas: Alle bis auf ich. Ich komm von der Schwäbischen Alb, ganz woanders. Das ganze ging aus einer Schülerband hervor. Ali und Bernd gingen zusammen zur Schule, dann kam Peter dazu. Peter hatte einen Kumpel, der hieß Arnim, und der wollte unbedingt Gitarre spielen, aber die anderen wollten das nicht, da es ja schon 2 Gitarristen gab. Ali wollte dann austeigen wegen seinem Job und der Familie. Dann kam Thorsten als Alis Vorschlag dazu. Ich bin eingestiegen, weil Steffi keinen Bock hatte, immer auf Tour zu sein, auch wegen seiner Familie.
Dosenmusik: Habt ihr auch Familien zuhause?
Thomas: Ja, die ersten Kinder sind da.
Dosenmusik: Wie bringt ihr das dann mit den Beatsteaks unter einen Hut?
Thomas: Naja, die kommen ab und zu mal mit, aber sie sind nicht auf Tour dabei. Ich glaub das ist schon anstrengend, wenn man ständig auf Tour ist. Aber jemand, der eine 40 Std.-Woche bei der Stadtreinigung im Schichtdienst arbeitet, hats auch nicht leichter, vielleicht sogar schwerer. Der sieht seine Familie noch weniger als wir. Und wenn wir dann mal Zeit haben, dann aber richtig.
Dosenmusik: Was wart ihr vor eurer Karriere als Musiker?
Thomas: Kellner, Stadtreiniger, Fernmeldemonteur, Student...
Dosenmusik: ...und Schuhverkäufer!?
Thomas: (lacht) Das war vor der Kneipe.
Plötzlich wie aufs Stichwort steckt der ehemalige Schuhverkäufer und Kneipier Arnim seinen Kopf durch die Tür, schaut rein, ruft "'Tschuldijung!" und verschwindet wieder. Nachdem er das 3x wiederholt hat - und nach ein paar Lachern unsererseits - geht das Interview weiter.
Dosenmusik: Auf eurem Debüt gab es noch einige deutschsprachge Stücke. Wieso habt ihr euich davon entfernt auf späteren Alben?
Thomas: Wir sind da ja nicht völlig von abgekommen. Auf einigen B-Seiten singen wir auf Deutsch, z.B. auf der "Hello Joe" B-Seite ist eine Zusammenarbeit mit Turbostaat drauf und auf der neuen EP sind auch 2 deutsche Stücke, eine Grauzone Coverversion "Marmelade und Himbeereis" und "Wer A sagt, muss auch bezahlen" zusammen mit Dendemann. Von den deutschen Liedern spielen wir auch immer welche live. Auf der "Launched" war auch noch ein deutsches Stück drauf. Es gibt keinen Plan, nicht deutsch zu singen, aber wir sind eben mit englischsprachiger Musik groß geworden und dem versuchen wir auch nachzueifern. Das heißt jetzt aber nicht, dass es keine deutschen Stücke mehr geben wird. "Hey Du" spielen wir ja auch immer live.
Dosenmusik: Du hast Coverversionen angesprochen. Plant ihr vielleicht mal ein ganzen Cover-Album?
Thomas: Das macht schon alles sehr viel Spaß, aber ich finde Coverversionen passen besser auf unsere B-Seiten, als ein ganzes Album davon aufzunehmen. Dazu ist auch ja auch eher eine Live-Sache. Auf Singles und EPs kann man sowas mal veröffentlichen. Live gewöhnen sich die Leute über einen gewissen Zeitraum immer wieder an neue Coverversionen.
Dosenmusik: Ich hab festgestellt, dass bei eurem Publikum Sublime niemals so einschlägt, wie ich mir das für diese Band wünsche. Sie sind eine meiner Lieblingsbands und ihr spielt z.B. "Badfish" sehr häufig bei euren Auftritten.
Thomas: Das muss man dann den Leuten eben näherbringen. Sublime ist bei allen von uns eine absolute Lieblingsband, vor allem von der Attitüde, wie sie mit einem Beat umgehen und die Freiheit, die sie sich nehmen, verschiedene Genres zu ihren eigenen zu machen. Das ist wirklich vorbildlich! Das mein ich ernst.
Dosenmusik: "Hey Du" singt Peter in Berliner Mundart. Macht ihr sowas vielleicht in Zukunft wieder?
Thomas: Ich weiß nicht. Es gibt live eigentlich schon bei den Ansagen genug Berliner Mundart, denke ich. (lacht) "Hey Du" ist einfach ein Berliner Stück. Das kenn ich, seit ich 14 Jahre alt war. Da wusste ich noch nicht mal, wo Berlin liegt. Das war so einer meiner Lieblingssongs, bei dem es peinlich war, das zuzugeben. Irgendwann haben wir dann festgestellt, dass es Peter und Arnim auch so ging. Ich war völlig baff! Und die waren umso baffer, dass ich als Schwabe diesen Song kenne und auch noch gut finde. Ein absoluter Killer das Lied. Das ging dann ganz schnell, dass wir gesagt haben, dass müssen wir spielen.
Dosenmusik: Wie kams dann dazu, dass Peter und nicht Arnim den Song gesungen hat?
Thomas: Arnim wollts eigentlich singen, aber Moses meinte, das klingt bei ihm zu sehr nach Deutschrock!
Dosenmusik: Haha!! Wie Pur!
Thomas: (lacht) Dann kam Peter und meinte, er wolle es auch mal probieren.
Dosenmusik: Unterstützt ihr andere Bands, in dem ihr sie mit auf Tour nehmt? Wie z.B. Turbostaat für diese Tour?
Thomas: Wir nehmen einfach Bands mit, die uns gefallen. Was wir gelernt haben, es gibt Bands, die behandeln ihre Vorbands so und so und es gibt Bands wie die Ärzte oder die Toten Hosen, die ihren Support ultrakorrekt behandeln. Toller Sound, gutes Fressen, eigene Gaderobe, zum Teil gehen sie auf die Bühne, um die Vorband anzukündigen und es ihnen so leichter zu machen. Das haben wir von ihnen gelernt und so unterstützen wir das auch. Turbostaat ist sowas wie ein gemeinsamer Nenner von uns. Wir sind nach unserem gemeinsamen Projekt, da kommt demnächst auch wieder was neues raus, Freunde geworden.
Dosenmusik: Euer Erfolg, die Beatsteaks sind nahezu überall beliebt, ist über die Jahre stetig gewachsen. Setzt euch das in irgendeiner Form unter Druck? Habt ihr eine Erwartungshaltung zu erfüllen?
Thomas: Wir haben selbst Erwartungen an uns. Das ist eigentlich das einzige, was uns unter Druck setzt. Sonst ging alles so schrittweise und in kleinen Stufen, nicht über Nacht und wir waren ja schon alt genug, dass unser Charakter noch mehr versaut werden konnte, als er es bei uns eh schon ist. Da muss ich auch an Tokio Hotel denken, aber wer weiß!? Vielleicht machen die es auch noch gut. Wir hatten immer die Zeit, um uns an die jeweilige neue Situation anzupassen. Wir wurden da nie ins kalte Wasser geschmissen, so von 0 auf 100 in 5 Sekunden. Deswegen gibt es eigentlich kaum Druck.
Dosenmusik: Ihr habt den Ruf einer großartigen Live-Band und das habt ihr euch ja auch hart erarbeitet. Gibt es denn Abende, an denen ihr diesen Erwartungen nicht entsprechen wollt? Ich habs bei einigen Bands erlebt, die einfach da sitzen den ganzen Abend, kaum ein Wort sprechen, ihre Show runtereißen und danach direkt weiterziehen. Bei euch hab ich und haben auch andere Leute diesen Eindruck nicht.
Thomas: Vor dem Auftritt sitz ich auch apathisch in der Ecke, aber so gehe ich mit Lampenfieber um.
Dosenmusik: Also bist Du immer noch nervös vor eine Show?
Thomas: Ja, total! Aber den Erwartungen nicht entsprechen wollen, das gibts bei uns nicht. Aber es gibt Abende, die nicht so gut laufen. Wir definieren uns nicht über unsere handwerklichen Fähigkeiten, wir sind nicht die besten Musiker...
Dosenmusik: ...das sind die Ärzte auch nicht!
Thomas: Haha!! Na, die gleich garnicht! Oh, das hab ich nicht gesagt!
Dosenmusik: Ist ok, ich habs gesagt!
Thomas: (lacht) Ok! Jedenfalls wir definieren uns über unsere Chemie. Bei 5 verschiedenen Leuten sitzt da einem auch mal eine Laus quer. Wenn reden immer sehr viel und wenn wir nicht über solche DInge sprechen vor einer Show, dann sieht man uns das auch an. Man kann es sicherlich nicht immer verhindern, aber so ist halt das Leben. Wir wollen immer, manchmal können wir nicht. Dann gibts nur "Entschuldigung und bis zum nächsten Mal!"
Dosenmusik: Was macht ihr dann vor einer Show, um in Stimmung zu kommen?
Thomas: Wir verbringen die letzte Stunde vor dem Auftritt gemeinsam. Wir hören Musik, reden über Probleme, wenns welche gibt, gehen die Show durch, die Setlist...
Dosenmusik: ...Habt ihr eine Setlist, die vor dem Auftritt feststeht?
Thomas: Die steht immer fest, aber meistens ist es dann doch anders. Ich glaube in einer Band ist der Sänger verantwortlich für die Setliste. Er steht am weitesten vorne und die Stimme ist ja auch das sensibelste Instrument. Arnim überlegt sich dann immer vorher, wie er es machen kann, nur um es dann beim Konzert anders zu machen. (lacht) Da muss man dann halt flexibel sein. Aber das hält auch frisch. Wenn man immer dieselbe Setlist spielt, dann kann man es im Schlaf und passt nicht mehr auf. Routine ist Tod.
Dosenmusik: Kommen wir noch kurz zu euren Studioaufnahmen. Wer schreibt bei euch die Songs?
Thomas: Alle zusammen, alle Kombinationen sind erlaubt. Jeder von uns fünf kann alles machen, auch die Lyrics, je nachdem wer gerade den besten Zugang dazu hat.
Dosenmusik: Ihr spielt eure Alben live ein?
Thomas: Ja, weil es der Proberaumsituation, in der wir am besten sind, am nächsten kommt. Das hat zwar jetzt bei den letzten Aufnahmen nicht so gnaz geklappt, weil der Sound dadurch nicht so gut war, aber Thorsten und ich sind dann in Extrakabinen gegangen und dann lief das super. Wir haben trotzdem zusammen live gespielt.
Dosenmusik: Ihr habt sicherlich Ausschussware. Was macht ihr damit?
Thomas: Wir arbeiten gerade noch einem Song aus der "Limbo Messiah" Session, mit dem wir noch was machen wollen. "Wer A sagt, muss auch bezahlen" ist auch so entstanden. Aber ansonsten benutzen wir eigentlich immer alles.
Dosenmusik: "Limbo Messiah" und auch "Smack Smash" sind relativ kurze Alben mit ca. 30 min Laufzeit. Ichhab ein Statement von euch gelesen, da stand drin, dass ihr eigentlich nur ins Studio geht und Alben aufnehmt, um danach wieder direkt auf der Bühne stehen zu können. SInd bei euch also demnach Studioaufnahmen nicht so im Vordergrund?
Thomas: Ja, Mittel zum Zweck. Die Vorlieben variieren da bei uns, aber live ist bei uns auf jeden Fall wichtiger als Studio. Da kriegt man eine direkte Reaktion. Es ist zwar schön, wenn jemand sich zuhause hinsetzt und unsere Platte anhört und die dann auch noch gefällt, aber das kriegen wir ja nicht direkt mit. Besser er steht vor mir und jubelt.
Dosenmusik: 3 Jahre liegen zwischen den letzten beiden Alben. Wie siehts aus mit den Plänen für die nächste Platte?
Thomas: Jeder von uns schreibt Songs. Konstant. Aber jetzt touren wir erst nochmal ein bißchen. Europa im Frühjahr, weils uns so gut gefallen hat.Dann wollen wir auch nochmal nach Argentinien. Und dann brauchen wir auch mal eine etwas längere Pause, in der wir keine Instrumente anrühren und dann kommen wir wieder zusammen.
Dosenmusik: Und die Festivals im Sommer?
Thomas: Ja, die Festivals natürlich auch. Aber die werden uns auch wieder vom Songschreiben abkenken. Das muss ja alles nicht so schnell gehen. Spielen wir erst mal wieder ein Weilchen.
Dosenmusik: Wenn ich mich mit anderen Bands unterhalte, dann höre ich im Verlauf des Interviews immer wieder gebetsmühlenartig, dass man nicht ans Aufhören denken würde, egal wie alt man ist. Andere Bands widerum sehen das etwas differenzierter und sagen, dass sie schon an die Zeit nach ihrer Karriere denken. Ihr seid jetzt allesamt zwischen Mitte 30 und Ende 30. Wie seht ihr eure Zukunft in 3-4 Jahren bzw. nach den Beatsteaks?
Thomas: Also wenn Thorsten eine Glatze kriegt, dann hören wir auf. Haha!! Weil zum affen machen wir uns nicht. Mit grauen Haaren gehts noch, da kann man sich auch noch einen Iro hochstellen.
Dosenmusik: (lacht) Also ich nehme das als ein "Nein". Ihr denkt noch nicht darüber nach!?
Thomas: Nein, noch nicht wirklich. Da geht noch zuviel!
Dosenmusik: Na gut, wenn man das so sieht, dann ist die ganze Sache ja erst in den letzten Jahren so richtig ins Rollen gekommen.
Thomas: Eben, wir sind gerade erst zusammengewachsen. Es gab ein paar Besetzungswechsel und seit Thorsten in der Band ist bzw. spätestens seit "Smack Smash" passt das alles. So kanns bleiben und ich finde da geht noch einiges.
Dosenmusik: Ok, danke für Deine Zeit! Ein letztes Statement? Deine Message!?
Thomas: Macht euren Abschluss und studiert was anständiges! (lacht) Machts nicht so wie ich! Ihr seht ja, wo das endet.

Beatsteaks
Arnim Teutoburg-Weiß - Gesang, Gitarre
Bernd Kurtzke - Gitarre
Peter Baumann - Gitarre
Torsten Scholz - Bass
Thomas Götz - Schlagzeug

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Autor: coney | 25.11.2007
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