Interview mit Atreyu
Interview mit Gitarrist Dan Jakobs am 25.11.2007 in Köln Touren ist brutal. Soviel Spaß es auch macht, es macht einen fertig.
Atreyu Anlässlich ihres Konzerts in Köln trafen wir Dan, den Gitarristen der Band Atreyu, von seinen Band Mitgliedern liebevoll Big Dan getauft. Der Lead-Gitarrist stellte sich trotz Erkältung gut gelaunt unseren Fragen und spricht unter anderem über das neue Album, die Reaktionen der Fans und ein ganz besonderes Judas Priest Konzert.

Dosenmusik: Ihr habt ja schon in Berlin und Hamburg gespielt, wie gefällt es euch bisher auf dieser Tour?
Dan: Es war großartig. Das deutsche Publikum ist immer sehr enthusiastisch, die springen herum und singen mit, daher macht es sehr viel Spaß. Es ist ein bisschen anders als in den USA und im UK, aber hauptsächlich wegen der Sprachbarriere. Da spricht jeder Englisch, hier sprechen zwar viele Leute Englisch, aber auch nicht alle. Es ist vor allem sehr interessant wenn man die Leute mitsingen hört, manchmal kriegen unsere Songs einen richtigen Deutschen Akzent! Es ist verrückt, selbst wenn man nur hört wie sie deinen Namen rufen klingt es anders, wenn sie eine andere Sprache sprechen, das ist irgendwie surreal.
Dosenmusik: Habt ihr denn spezielle Setlists für Deutschland oder die USA? Gibt es irgendwelche Lieder, die hier besser ankommen als drüben oder umgekehrt?
Dan: Hauptsächlich benutzen wir dieselben Setlists, vor allem, wenn wir so was wie eine Welttour machen, dann spielen wir fast überall das Gleiche. Grundsätzlich scheinen die meisten Leute aber auch die selben Lieder gut zu finden. Für das neue Album können wir das natürlich noch nicht sagen, da spielen wir dann die Lieder, die wir selbst am meisten mögen, oder die Songs, über die im Internet am meisten geredet wird. Aber es ist immer schwer bei neuen Alben die richtigen Songs auszuwählen, selbst bei den alten finde ich es schwierig, abgesehen von den Singles. Wir spielen meistens die Singles, das ist eigentlich der sicherste Weg. Aber sobald wir mit denen durch sind wird es schwierig, und wir hoffen dann einfach, dass die Leute unsere anderen Songs auch kennen und auch mitsingen, und wenn es nicht funktioniert, nehmen wir die Lieder sofort wieder aus der Setlist raus.
Dosenmusik: Also lest ihr euch tatsächlich in Foren durch, was die Leute gerne hören möchten.
Dan: Ja, ein bisschen. Wir schauen überall, von den Reaktionen, die wir kriegen, wenn wir die Songs live spielen bis hin zu den Liedern, die bei Youtube am meisten angeschaut werden. Wir schauen uns dann die Statistiken an, das gibt einen guten Aufschluss darüber, welche Songs man spielen sollte und welche eher nicht.
Dosenmusik: Seit August ist euer neues Album auf dem Markt, kannst du uns ein bisschen darüber erzählen?
Dan: Es ist das erste Album, das wir auf einem anderen Label als Victory rausgebracht haben. Hier in Deutschland sind wir ja bei Roadrunner, in den USA bei Hollywood, und es sind beides Labels, die sehr erfreut waren mit uns zu arbeiten und die unser Album auch gerne vermarkten. Daher dachten wir uns, machen wir ein Album, das so groß klingt wie es nur sein kann. Wir haben bei jedem Album versucht, die Messlatte zu erhöhen, so dass es größer und besser klingt als der Vorgänger, eingängigere Melodie hat, mehr Solos, besseren Gesang.... Wir fragen uns halt, was wir tun können, um das nächste Album noch besser zu machen und nehmen jede Idee, die uns einfällt. Wir halten uns nicht an eine spezielle Formel, so was wie: hier muss geschrien werden, hier muss gesungen werden, da kommt ein Break hin, dort ein Solo, sondern machen einfach das, was herauskommt und hinterfragen es nicht, damit man nichts erzwingen muss.
Dosenmusik: Euer Stil hat sich vor allem im Vergleich zu den ersten Alben sehr stark verändert, würdest du sagen, dass er auf dem neuen Album da angekommen ist, wo ihr ihn schon immer haben wolltet, oder ist er immer noch dabei sich zu entwickeln?
Dan: Er entwickelt sich immer weiter. Alles ist da, wo wir es zu einem bestimmten Zeitpunkt haben wollen, aber sobald man anfängt ein neues Album zu machen, hat man das alte schon hinter sich gelassen und man will etwas Neues, Frisches. Nach dem Motto: Ah, das war cool, aber wir können es besser machen. Wir denken immer, dass wir es besser machen können. Du wirst bei jedem unserer Alben sehen, dass es immer sehr drastische Reaktionen gab, so wie "Was zum Teufel tut ihr da" aber sobald die Leute es verstehen, verstehen sie es auch wirklich. Das war schon so als wir The Curse und danach Deathgrip rausgebracht haben, die Leute sind anfangs schockiert, aber ich denke dadurch bleiben sie dabei, dadurch hören sie uns weiterhin. Wenn wir aber immer dieselbe Art von Album veröffentlichen würden, würde das die Leute nur langweilen. Und auch wenn dieses Album wesentlich melodischer ist als unsere alten Platten, wir spielen die alten Sachen immer noch live, sie sind ja deswegen nicht weg.
Dosenmusik: Trotzdem verliert ihr durch diese Veränderung Fans, denen die härteren Sachen besser gefallen habe, habt ihr euch darüber Gedanken gemacht, als ihr das neue Album geschrieben habt oder war es euch egal?
Dan: Ja, wir haben eigentlich schon gesagt "Fuck it, wir machen das jetzt einfach". Es ist ja so, dass wir auch zufrieden sein müssen mit den Liedern, die wir schreiben, und wenn wir einfach versuchen würden so zu klingen, wie es die letzten drei Alben schon getan haben, wären wir gelangweilt. Es ist wesentlich einfacher, einen Song so zu schreiben, wie er einem gerade einfällt, als ständig darüber nachzudenken, wie man ihn schreiben sollte. Wir haben so viele verschiedene Einflüsse, da macht es keinen Sinn sich auf eine Sache festzulegen. Ich denke, wir wollten damit auch zeigen, dass wir noch viel mehr können als das, was wir bisher gemacht haben. Das wollten wir den Leuten mit diesem Album beweisen.
Dosenmusik: Findet ihr es denn gut, dass die Leute euch für diese Veröffentlichung entweder lieben oder hassen?
Dan: Ich weiß nicht, es ist schon irgendwie cool. Dadurch reden die Leute, und eigentlich ist jede Publicity gute Publicity, solange die Leute sich für einen interessieren. Der Fakt, dass es so viele Diskussionen darüber gibt was zum Teufel wir machen, hilft uns auch dabei, Alben zu verkaufen. Mit jedem Album gewinnt und verliert man Fans, und bei diesem Album war es uns ab einem gewissen Punkt egal, da wir einfach das tun wollten, was uns glücklich macht und was uns dabei hilft, weiter auf Tour zu gehen.
Dosenmusik: Was hältst du von Sachen wie Myspace oder Last.fm?
Dan: Es ist plötzlich zur selben Zeit leichter und schwerer geworden bekannt zu werden. Du kannst einfach ein Video bei Youtube oder Myspace online stellen und es kann passieren, dass du entdeckt wirst, und zack ist das Album deiner Band draußen, obwohl du weder getourt oder irgendetwas dafür getan hast, außer ein Lied hochzuladen. Wir waren Ewigkeiten lang auf Tour, sind aber dann auch von Victory durchs Internet entdeckt worden. Jemand hat eins unserer Lieder gefunden, es jemandem bei Victory gezeigt und das nächste, was wir wussten war, dass wir einen Vertrag hatten. Wenn es das Internet nicht gäbe, wer weiß wo wir dann heute wären?
Auf der anderen Seite hat es auch Auswirkungen wie Downloads, die den Verkaufszahlen erheblich schaden.
Momentan zwar noch nicht so extrem, aber es wird jedes Jahr mehr, bis es irgendwann keine CDs mehr gibt und alles digital ist. Wenn früher eine CD rauskam, musste man ewig darauf warten, man konnte es nicht mal eben zwei Wochen vorher aus dem Internet laden, man musste tatsächlich darauf warten und hat sich so darauf gefreut. Man ist am Tag, an dem es rauskam in den Laden gerannt, hat es gekauft und konnte kaum darauf warten, es zuhause in den Cd-Player zu tun, sich das Booklet durchzulesen und das Artwork anzusehen. Man wollte alles darüber wissen, man wollte wissen, wie die Bands aussehen, und jetzt hat man einen Ipod, auf den man 3000 Alben drauflädt und sich nach dem hören der ersten zwei Lieder einer CD schon langweilt und weiterstellt. Man kann sich einfach durch alle Songs klicken, und durch diesen Komfort konzentriert man sich nur sehr kurz auf die Musik. Das hat uns beim Machen des neuen Albums auch beeinflusst, wir haben versucht jeden Song völlig anders klingen zu lassen, so das gerade Leute, die nur eine kurze Aufmerksamkeitsspanne haben, sich auch den Rest anhören. Es ist eine Marketing Strategie. Wir wollen nicht, dass die Leute nach 3 Liedern sagen "Ah, ich verstehe schon, so sind die Lieder, also - nächstes Album" . Wir wollen, dass sie dasitzen und sich das ganze Album anhören, weil die Lieder so verschieden sind, und sie unbedingt hören wollen, wie es weiter geht.
Dosenmusik: Was für ein Gefühl war es, dass Album über Hollywood/Roadrunner zu veröffentlichen, nachdem es so viele Streitigkeiten mit Victory Records gab?
Dan: Vor allem bei unserem letzten Album bei unserer alten Plattenfirma gab es viele Schwierigkeiten. Die hatten nichts dafür übrig, sie wollten es nicht promoten, weil sie wollten, dass wir einen weiteren Vertrag bei ihnen unterschreiben, wir das aber nicht getan haben. Trotzdem hatten wir ein neues Album draußen und man sollte doch annehmen , dass sie genauso viel - wenn nicht sogar mehr - davon haben, wenn sie es promoten, aber nun gut. Jetzt sind wir bei Roadrunner und Hollywood, die sich wesentlich mehr dafür interessieren uns zu helfen. Vor allem, wenn man zu einer der bekanntesten Bands bei einem Label gehört finde ich es unverständlich, dass sie einem nicht weiterhelfen, nur weil man sich nicht über mehrere Jahre hinweg weiter an sie bindet. Es ist jetzt sehr gut Leute zu haben, die auf unserer Seite sind, die es nicht schwieriger für uns machen, unseren Job zu machen.
Dosenmusik: Bedeutet das für euch dementsprechend auch weniger Druck, was das Schreiben des Albums anging?
Dan: Mit jedem Album wird der Druck größer, weil wir schon seit einiger Zeit eine Band sind und die Ansprüche an uns selbst wachsen. Wir wollen uns immer weiter verbessern.
Dosenmusik: Ihr seid ja auch schon seit ziemlich langer Zeit auf Tour, was waren da die besten und die schlechtesten Erlebnisse bisher?
Dan: Die besten und die schlechtesten Erlebnisse? Hm, ich weiß nicht. Die schlechtesten Erlebnisse stammen sicher aus der Zeit, wo wir noch im Van unterwegs waren. Am häufigsten sind wir im Schnee stecken geblieben, in kleinen Orten, wo es nicht aufgehört hat zu schneien. Wir haben dann stundenlang versucht , den Frost von den Fenstern zu kriegen und nicht von der Straße abzukommen, um zum nächsten Konzert zu fahren und Geld zu kriegen. Es war schwierig, sich erst mal einen Namen zu machen. Die besten Erlebnisse sind eigentlich alle guten Shows, vor allem, wenn man sie dann in Deutschland, Australien oder England spielen kann, alleine das die Leute wissen, wer du bist ist schon ziemlich verrückt.
Dosenmusik: Habt ihr denn auch die Gelegenheit, euch die Orte, an denen ihr spielt anzusehen oder habt ihr soviel mit Presse und Soundcheck zu tun, dass ihr nichts zu sehen bekommt?
Dan: Es kommt ganz darauf an. Wenn man relativ spät am Abend spielt und keinen Soundcheck machen muss kann man schon mal kurz rausrennen, aber es kommt auch ganz auf die Stadt an, in der man hält, da einige Städte nicht sonderlich groß sind und es nicht soviel zu sehen gibt. Einmal waren wir aber in Paris und da sind wir dann vom Eifelturm ab in die U-Bahn und zum L'arc de Triumph gerannt und haben versucht, soviel wie möglich in kürzester Zeit zu sehen. In vier Stunden sind wir durch Paris gerannt, hier und da haben wir angehalten um schnell ein Bild zu machen und dann hieß es schon wieder "go!go!go! weiterlaufen!" Aber jetzt können wir wenigstens sagen, dass wir es gesehen haben (lacht)
Dosenmusik: Wo gefällt es euch denn besser, auf Tour oder zuhause in Amerika?
Dan: Seitdem wir auf Tour sind mag ich Amerika ehrlich gesagt sogar noch mehr als vorher. Obwohl ich vielleicht nicht generell Amerika sagen sollte, sondern eher nur Kalifornien. Ich lebe in Orange County und ich liebe den Strand und ich wohne auch direkt am Strand, da sind überall Palmen und das Wetter ist immer toll. Und dann fangen wir an zu reisen und ich denke immer nur "Was stimmt bei dem Rest der Welt mit dem Wetter nicht?" (lacht)
Dosenmusik: Naja, wenn ihr im Winter herkommt ist es hier natürlich auch kalt und verregnet.
Dan: (lacht) Schon, aber selbst im Sommer ist es hier nicht so warm. Außerdem ist das Essen in den USA viel besser als hier, vor allem Fast Food ist besser. Wir kommen hier rüber und versuchen uns anzupassen aber...echtes Essen? Nee...das ist nicht so gut, sorry.
Dosenmusik: Was war für dich das absolute Highlight seitdem du bei Atreyu bist?
Dan: Hm, ich weiß nicht so genau, aber ich würde sagen mit den Bands zu touren, die für uns große Einflüsse waren. Zum Beispiel das wir beim Ozzfest spielen durften, mit Judas Priest und Black Sabbath. Solche Sachen. Da denken wir auch nur "Oh fuck, das sind so riesige Bands". Die Story habe ich, glaube ich, bisher noch in keinem Interview erzählt, aber bei so großen Festivals gibt es immer einen Tag, an dem alle Bands ihre Soundchecks machen, das geht dann den ganzen Tag so, damit man ein Gefühl für den nächsten Tag bekommt. An einem Tag gab es eine riesige Party für Shadows Fall, die hatten gerade ein Video abgedreht und schmissen eine Party, also haben wir alle Jägermeister getrunken und haben uns betrunken, und in dem Moment waren Judas Priest mit ihrem Soundcheck dran. Da bin ich also, total betrunken ,und jemand fragt mich, ob ich mir den Judas Priest Soundcheck ansehen will. Natürlich bin ich mitgegangen, und so standen wir da, in einem riesigen Amphitheater, wo normalerweise 17.000 Leute sind, aber da ist niemand, außer Judas Priest, und Rob Halford steht in Trainingshose und T-Shirt auf der Bühne. Wir haben da gesessen und sie haben ein komplettes Set gespielt, und da waren außer uns vielleicht noch 15 andere Leute, und wir saßen genau vor der Mitte der Bühne, so nah man halt dran kommt. Es war so als würde ich mein eigenes Judas Priest Konzert sehen, das war absolut verrückt. Es gibt wahrscheinlich nur eine handvoll Leute, die von sich behaupten können, dass sie so was gesehen haben. Es war einfach so unglaublich.
Dosenmusik: Ihr habt ja bisher einige Cover gemacht, unter anderem Bon Jovi's "You give love a bad name". Wie seid ihr gerade auf diese Songs gekommen?
Dan: Wenn Atreyu ein Cover aufnehmen will, dann wollen wir das Lied nicht abschlachten, oder etwas covern, bei dem sich alle an den Kopf packen und fragen, was nicht mit uns stimmt. Wir nehmen die Songs, bei denen man sagen würde "Stimmt, das Lied könnte zu Atreyu passen, ich kann mir vorstellen, dass sie das spielen." Bei dem Bon Jovi Cover war es einfach ein Lied, das wir alle mochten, und die Art wie wir unsere Songs schreiben ähnelt der Art, wie sie es tun, sehr. Darum dachten wir "Hey, wir kriegen das mit Bon Jovi schon irgendwie hin" Und bei Face No More- bevor wir Atreyu waren, waren wir eine Punk Band und "Clean Sheets" war ein Lied, das wir schon immer mal spielen wollten. Weißt du was lustig ist? Das, was wir jetzt musikalisch machen, kommt dem sehr nahe, was wir ganz am Anfang als Band gemacht haben, also, bevor wir die richtig harten Sachen gemacht haben. Es ist so, als ob wir zum Ausgangspunkt zurückkehren.
Dosenmusik: Ihr seid ja jetzt seit fast 10 Jahren in einer Band zusammen, habt ihr für das Jubiläum irgendwas besonderes geplant?
Dan: Wir versuchen, da gar nicht so dran zu denken, sonst kommen wir uns so alt vor.
Dosenmusik: Dann entschuldige bitte, dass ich dich daran erinnert habe!
Dan: Jaja, hack ruhig darauf rum! (lacht)
Dosenmusik: Ich habe gelesen, dass ein Grund dafür, eines eurer Alben "The Curse" zu nennen, der ist, dass ihr sehr lange gedacht habt dass jede Tour die ihr gemacht habt verflucht war, entweder wart ihr alle krank, euer Van ist liegen geblieben oder eure Vorbands haben sich getrennt, liegt dieser "Fluch" immer noch auf euch oder ist es mittlerweile besser geworden?
Dan: Es ist ein bisschen besser geworden, aber es ist immer noch da. Mittlerweile sind wir aber zu dem Schluss gekommen, dass wir nicht verflucht sind, sondern dass das einfach das Tour-Leben ist (lacht). Touren ist brutal. Soviel Spaß es auch macht, es macht einen fertig. Die ganze Trinkerei...(lacht)
Dosenmusik: Was euer Image angeht scheint ihr vielen Bands immer einen Schritt vorausgewesen zu sein, ihr habt zum Beispiel die ganzen Vampir-Metaphern in euren Lyrics gehabt, bevor die ganzen sogenannten Emo-Bands anfingen, sich die Augen schwarz anzumalen und auch darüber zu singen- was kommt für euch als nächstes?
Dan: Wir versuchen ein bisschen mehr Rock als Metal zu spielen. Ich will jetzt nicht direkt sagen so wie in den 80ern, aber dieses Gefühl von Arenarock, als die Musik so groß war wie sie nur sein konnte, das ist großartig. Das sind zeitlose Bands, und ich glaube, wir wollen auch ein wenig mehr zeitlos sein. So das man auch in 30 Jahren noch in ein Atreyu Album reinhören kann und denkt "Hey, das passt ja heute auch noch". Bei vielen Bands aus den 60ern und 70ern hört man vielleicht an der Aufnahme-Qualität das sie aus dieser Zeit stammen, aber es gibt heutzutage so viele Bands, die versuchen genauso zu klingen. Es gibt so viele Bands die jetzt etwas rausbringen, das sich anhört wie etwas von den Beatles, und einige Leute denken bestimmt, dass es richtig gut ist, aber auf der anderen Seite ist es halt genau das, was die Beatles schon vor 30 Jahren gemacht haben.
Dosenmusik: Wollt ihr dann auch irgendwann ein riesiges Comeback haben, wie jetzt z.B, Led Zeppelin?
Dan: Wir hoffen, das wir gar nicht erst wiederkommen müssen (lacht) Aber ich meine, wenn wir schon weggehen müssen, dann will ich bei unserer Rückkehr aber auch im Wembley Stadion spielen! Bei jeder Show 500.000 Leute, das ist dann zwar etwas weniger als das Publikum, was wir jetzt haben, aber das passt dann schon (lacht)

Dan Jakobs- Guitar
Alex Varkatzas-Vocals
Brandon Saller- Vocals, Drums
Travis Miguel- Guitar
Marc McKnight- Bass

www.atreyurock.com

Autor: Jerseydevil | 10.12.2007
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