Interview mit Apoptygma Berzerk
Interview mit Stephan L. Groth in Magdeburg am 28.02.09 Wenn ich etwas mache geht es immer darum, etwas zu machen, was wichtig ist.
Apoptygma Berzerk Kurz vor dem Konzert in der Magdeburger Factory trafen wir den sehr kommunikativen und freundlichen Sänger von Apoptygma Berzerk.
Dosenmusik: Heute Abend wird eure letzte Show in Deutschland sein. Wie war's bisher und wie würdest du die ganze Tour zusammenfassen?
Stephan L. Groth: Sie war sehr lustig. Es war vermutlich die beste Tour, die wir jemals in Deutschland hatten. Es war auch sehr hart, weil es eine sehr lange Tour war, die fast einen Monat lang ging. Aber mit viel Spaß, viel Party, vielen wirklich guten Shows.
Dosenmusik: Hat dir eine bestimmte Show besonders gut gefallen?
Stephan: Ja, eigentlich waren sie alle gut, aber da sind immer ein paar, die okay sind, und ein paar, die einfach besser sind. Gestern spielten wir in Dresden, das war wirklich großartig. Das gleiche mit Berlin, Hamburg war auch gut. Köln war gut, dort haben wir eine Live-DVD aufgenommen. Das war wirklich aufregend. Ansonsten, Wien war gut, Zürich war gut. Es war alles gut. Eine großartige Tour.
Dosenmusik: Werdet ihr heute Abend mehr Songs von euren alten Alben oder vom neuen Album spielen?
Stephan: Wir werden einen Mix spielen aus dem alten und dem neuen Zeug. Aber natürlich ist es die "Rocket Science-Tour", wir promoten ein neues Album, deswegen werden wir viel daraus spielen. Aber wir versuchen einen Mix zu machen, der allen Fans gefällt. Aber weißt du, wir haben so viele Alben bisher gemacht, da ist es schwer, jeden zufrieden zu stellen. Wir können ja keine vier Stunden lang spielen.
Dosenmusik: Lass uns noch etwas über das neue Album reden. Was bedeutet "Rocket Science" für dich persönlich? War es wirklich so hart, das Album aufzunehmen?
Stephan: Es ist so viel. Wie du schon gesagt hast, baut es auf der englischen Redewendung "It's not exactly rocket science" auf. Ich mache immer aus allem Rocket Science, ich verbringe so viel Zeit mit den simpelsten Dingen. Wenn ich zu Hause aufräume und staubsauge, dann will ich es wirklich sauber haben. Wenn ich dusche, dann brauche ich 45 Minuten, wo andere Leute 10 Minuten brauchen. Ich mache aus allem eine Art Raketenwissenschaft. Und das ist es, worum es im neuen Album geht. Wir haben viel Zeit darauf verwendet, aber genauso haben wir ein wirklich gutes Produkt geliefert, was heutzutage all den illegalen Downloads und der schlecht laufenden Plattenindustrie gegenübersteht: ein wirklich außerordentliches Produkt. Ich denke, das ist der beste Copyright-Schutz. Wenn du etwas veröffentlichst, was die Leute wollen. Dafür mussten wir etwas Rocket Science betreiben, damit das funktioniert hat. Das ist eine Sache, die der Titel aussagt.
Dosenmusik: Gibt es ein bestimmtes Thema auf dem Album?
Stephan: Es ist auf vielen Verschwörungstheorien aufgebaut. Zum Beispiel der Apollo-Song über die gefälschte Mondlandung, aber auch viele 9/11-Sachen. Hast du Matrix gesehen, den Film? Mit der roten und der blauen Pille? Das ist ebenfalls etwas, was sich durch's ganze Album zieht. Etwas rotes oder etwas blaues, schlafend oder wach, da sind überall die Pillen. Auch die Buchstaben auf dem Cover sind rot und blau.
Dosenmusik: Wir haben eben darüber geredet, dass die Musikindustrie den Bach hinunter geht und so weiter. Was macht diese CD wert, gekauft zu werden?
Stephan: Es ist die ganze Kombination. Wenn du das typische Pop-Album von heute siehst, da gibt es einen guten Song und neun Lückenfüller. Und dann auch noch ein hässliches Cover. Natürlich würdest du das downloaden, du bezahlst dafür nicht. Aber wenn du ein Album mit richtig nettem Artwork hast, ein Stück Kunst, mit guten Songs, guter Produktion und die Musik macht etwas mit deinem Herzen. Vielleicht macht es dich glücklich, oder traurig, oder es bringt dich dazu, dich an etwas zu erinnern. Es kann viele verschiedene Sachen geben, die dich mit diesem Album verbinden. Es bedeutet dir etwas. Das ist es, was Leute dazu bringt, sich ein Album zu kaufen. Es ist wie der Song, mit dem du dich das erste Mal verliebst, oder der Song, der immer in deinem Kopf ist, weil er dich an etwas aus deiner Kindheit erinnert. Ein bestimmter Song wird zum Soundtrack für etwas, was du erlebt hast. Und je mehr gute Songs auf dem Album sind, desto mehr Chancen hast du, dass es für die Leute etwas darauf gibt, was sie mögen. Wenn ich etwas mache geht es immer darum, etwas zu machen, was wichtig ist. Der ganze Mist den du dir täglich im Radio anhören kannst, den magst du vielleicht für eine Woche und dann hörst du ihn dir nie wieder an. Das hat nichts mit Qualität zu tun. Ein Album hat Qualität, wenn du dir die Songs für immer anhören kannst. Nagut, vielleicht nicht für immer, aber wenigstens für zehn oder fünf Jahre. Denke an Bands wie die Beatles, die laufen immer noch im Radio. Seit 40 Jahren. Das ist so, weil das Qualität ist, und den Leuten etwas bedeutet und das sind die Alben, die du in deinem Regal haben willst. Du willst sie nicht als Dateien auf dem Computer, weil Dateien nicht wirklich exisiteren. Und ich verstehe total, wenn Leute etwas nicht kaufen wollen, was nicht existiert. Nur eine kleine Datei mit Nullen und Einsen, das Geräusche macht. Warum sollte man dafür bezahlen? Du willst die körperliche Sache.
Dosenmusik: Ihr habt euren Sound auf diesem Album ein wenig verändert, es klingt ein wenig mehr nach Rock, als eure alten Alben. Wie kam es dazu?
Stephan: Das war einfach eine natürliche Entwicklung. Ich hatte immer ein Bein in der Electro-Szene und ein Bein in der Alternative/Rock-Szene. So habe ich über die Jahre herumexperimentiert. Ich habe mich nicht hingesetzt und gedacht "Okay, was machst du jetzt hier?" Es kam eher so, dass wir uns dazu entschlossen haben, mehr Gitarren und mehr Schlagzeug zu benutzen. Ich habe es nicht geplant, es war eine natürliche Entwicklung.
Dosenmusik: Einige eurer alten Fans beschweren sich, dass eure Musik kommerziell und pop-artig geworden ist. Wie reagierst du auf solche Kritik?
Stephan: Zuerst einmal wissen die nicht, was kommerziell ist, denn es bedeutet, den Leuten das zu geben, was sie wollen, also ist es offensichtlich nicht kommerziell und die haben keine Ahnung wovon sie reden. Aber ich verstehe, dass gewisse Leute, die Electro mögen und keine Rockmusik, das hier nicht mögen. Aber ich habe kein Problem damit. Wenn du etwas magst, egal welche Band das ist, nehmen wir zum Beispiel nochmal die Beatles. Die haben sich von Album zu Album verändert und jedes Album war neu und aufregend. Und sie laufen immer noch im Radio. Aber dann hast du Bands wie AC/DC oder die Ramones, die immer gleich klingen, was natürlich großartig ist, ich will nicht hören, dass die Ramones etwas anderes spielen. Aber das ist nicht das, was ich tue. Ich bin eher wie Depeche Mode, Pink Floyd oder die Beatles. Musiker, die Dinge verändern und die ganze Zeit über neue Sachen machen. Aber das ist es auch, was Leute ärgerlich macht, weil viele wollen, dass alles gleich bleibt. Aber sie besitzen mich nicht. Ich bin mein eigener Meister und ich tue das, was ich machen will. Wenn sie das nicht mögen, können sie ja etwas anderes kaufen. Aber zum Glück gibt es jede Menge Leute die das mögen, was ich tue. Wir waren jetzt auf dieser langen Tour und haben vor so vielen Leuten gespielt, ich weiß nicht einmal wie viele ausverkaufte Konzerte wir hatten. Es waren so viele Leute die jede Nacht total ausgerastet sind, und das beweist, dass wir das richtige machen. Also können die alten Fans ja zu Hause herumsitzen und wie kleine Kinder weinen.
Dosenmusik: Wie schreibst du normalerweise Songs? Ist da zuerst die Musik, die Text oder nur eine vage Idee?
Stephan: Das ist von Song zu Song verschieden. Manchmal fängt es damit an, dass ich einen Film sehe, oder etwas anderes, was meine Aufmerksamkeit fängt. Dann denke ich daran, einen Song darüber zu machen, so wie mit Matrix und der rote Pille-blaue Pille-Sache. Ich kriege so viele Ideen, von Filmen, von Büchern oder von Dingen, die ich erlebe. Ich schreibe viele Liebeslieder, ich bin viel verliebt in meinem Leben. Da gibt es auch viele Trennungen. Du kannst gute Songs darüber schreiben, dich zu verlieben, aber auch darüber, dich zu entlieben. Das ist etwas was einfach ist, weil wir alle diese Dinge mitmachen. Es ist ein gutes Thema, weil jeder versteht, worum es geht.
Dosenmusik: Gibt es einen Platz, wo du am besten nachdenken und Texte schreiben kannst?
Stephan:Ich habe zu Hause ein Studio. Ich mache viel in meinem Wohnzimmer und in meinem Bett. Ich habe einen Computer mit einem Mikrofon darauf an meinem Bett. Immer, wenn ich morgens aufwache und eine Idee habe, nehme ich das auf und schlafe dann wieder ein, um später am Tag daran weiterzuarbeiten. Viele Ideen kriege ich, wenn ich träume und schlafe. Aber ich tue alles in meinem Haus. Zuhause, wo ich mich sicher fühle, wo ich der Boss bin, da bin ich am kreativsten.
Dosenmusik: Die Band existiert nun seit zwanzig Jahren, das ist eine ziemlich lange Zeit. Was hat sich über die Jahre in deiner persönlichen Sicht auf die Musikwelt verändert?
Stephan: Es sind noch nicht genau zwanzig Jahre, es sind wohl achtzehn. Wir fingen 1991 an, als die erste Single rauskam. Aber ich habe shon vorher Musik gemacht, ich glaube ich begann damit, als ich zwölf oder so war. Aber das, was wir heute sind, das zähle ich seit 1991. Es sind also nicht ganz zwanzig Jahre, aber wir gehen darauf zu. Nun, was hat sich verändert, alles hat sich verändert, ich habe mich verändert, offensichtlich, ich bin keine 17 mehr. Wie ich Dinge sehe und Musik höre, hat sich verändert. Und auch der Weg, wie ich Musik mache. Aber ich habe immer noch die gleiche Idee und die gleiche Stimmung. Wenn du eine typische Vier-Mitglieder-Band hast, dann hast du eine Idee, die wächst und sich weiterentwickelt. Aber ich das hier ist eine Ein-Mann-Band, weil ich damit angefangen habe und es immer gemacht habe. Ich habe viele Leute in und aus der Band kommen und gehen sehen. Aber ich hatte die Hauptidee. Ich bin sogesehen ja eher ein Soloprojekt. Also hat sich viel verändert, je mehr ich erlebt habe. Ich habe mich in vielen Dingen verbessert, auch wenn es immer noch viel gibt, was ich lernen muss. Aber die grundlegende Idee ist immer noch da, weil die grundlegende Idee ich bin. Hat das gerade irgendeinen Sinn gemacht?
Dosenmusik: Ja klar! Also, wenn du wie jetzt gerade auf Tour bist, fühlst du dich da eher als Solo-Künstler oder als Teil einer Band?
Stephan: Eigentlich sind wir eine Band. Wenn wir unterwegs sind, sind wir das auf jeden Fall. Aber es baut alles auf meinen Ideen auf. Es ist also ein Solo-Projekt und eine Band zur gleichen Zeit. Es ist wie mit The Cure, Robert Smith ist das Gehirn und der Typ mit der Vision. Aber du brauchst trotzdem die Band um das auszuführen. Das gleiche mit Nine Inch Nails und Trent Reznor. Oder Marilyn Manson. Du brauchst eine Band, aber sie ist trotzdem sehr auf eine Person fokussiert. Aber während wir auf Tour sind, sind wir definitiv eine Band und leben das Tourleben. Der ausführende Teil ist sehr Band-geleitet, aber die Ideen und das Songwriting sind eher eine Solo-Sache.
Dosenmusik: Als du angefangen hast war elektronische Musik nicht so populär. Mittlerweile gibt es zumindest hier in Deutschland einen großen Hype um diese Art Musik. Wie erlebst du das?
Stephan: Ja, sogar in Norwegen ist das inzwischen so, und wir sind ja wirklich weit weg und ziemlich langsam da drüben. Aber elektronische Musik ist überall. Früher haben die Leute gesagt, das ist nur ein Knopf auf einem Computer, das ist keine Kunst, das ist dumm und so weiter. Das hat sich nun verändert, und das ist gut, weil Musik auf dem Computer zu machen ist genau so hart wie auf einer Gitarre. Es ist sogar schwieriger, darum schreibe ich alle meine Songs auf der Gitarre, auch wenn ich sie gar nicht spielen kann. Aber ich lerne es. Dosenmusik: Du kommst aus Skandinavien, was denkst du ist der Grund dafür, dass in letzter Zeit so viele skandinavische Bands auftauchen und recht erfolgreich werden?
Stephan: Die eine Sache ist das Wetter, die Hälfte vom Jahr ist es dunkel, und es gibt nichts zu tun, du sitzt also nur herum und hast die Zeit, wirklich kreativ zu sein. Es ist sehr langweilig in Norwegen zu wohnen, da passiert einfach nichts. Ich habe früher in Oslo gewohnt, das ist die Hauptstadt von Norwegen und ich bin sogar weggezogen, weil da zu viel los war. Ich liebe zwar große Städte, dort zu reisen, Party zu machen oder auszugehen. Aber wenn du in einer großen Stadt lebst, wo so viel los ist, kannst du dich nicht darauf fokussieren, kreativ zu sein. Deswegen bin ich zurück in die Stadt gezogen, aus der ich kam, es ist ein wirklich kleines Dorf. Und dort lebe ich mein Leben, da ist mein Studio, ich muss nicht jeden Tag ausgehen und mit den Jungs jede Nacht Bier trinken. Ich verbringe viel Zeit zu Hause und konzentriere mich darauf, Musik zu machen. Ich denke, es gibt nicht viele dänische Bands, aber tonnenweise gute schwedische Bands, viele gute finnische Bands.. Es ist also irgendetwas los mit Skandinavien, ich weiß nicht was es ist, das einzige was mir einfällt ist, dass es wohl langweilig sein muss. Und du dich mit etwas beschäftigen musst, also wirst du kreativ.
Dosenmusik: Hast du dir jemals überlegt, Norwegen zu verlassen und zum Beispiel in die USA zu ziehen? Vielleicht, als du jünger warst?
Stephan: Ja, ich habe oft darüber nachgedacht. Wovor ich Angst habe ist, dass ich irgendwohin ziehe und etwas von meiner Echtheit verliere. Wenn ich zum Beispiel nach Hamburg oder Berlin ziehen und mit den Musikern dort arbeiten würde, dann würde ich wohl nach einer Weile anfangen, wie eine deutsche Band zu klingen. Und das ist nicht mehr aufregend oder exotisch. Ich glaube, das ist gefährlich. Ich weiß, viele Leute machen das, sie ziehen irgendwohin, weil sie denken, dort mehr Leute zu finden, die die gleiche Art von Musik machen. Aber dann klingt auf einmal alles gleich. Das ist eine gute Sache, wenn es so etwas ist, wie es in Seattle mit der Grunge-Szene passiert ist, Nirvana und so weiter, da gab es den Seattle-Rock. Genauso wie es den Berlin-Techno, den Westcoast-Hiphop oder die Neue Deutsche Welle aus Düsseldorf gibt. Es kann gut sein, wenn du Teil eines neuen Trends bist, aber wenn du nur dein eigenes Ding machst, dann ist das nicht das Richtige. Ich bleibe lieber in Norwegen und klinge ein wenig anders.
Dosenmusik:Hast du zurzeit eine Lieblings-Band?
Stephan: Ja, zurzeit höre ich viel Silversun Pickups.
Dosenmusik: Die sind großartig!
Stephan: Ja? Ich habe sie vorher nicht gekannt, aber als ich sie kurz vor der Tour hörte, dachte ich:"Wow! Das ist das beste, was ich seit einer langen Zeit gehört habe." Und ja, dann höre ich noch Soho Dolls, wir gehen mit ihnen in England in ein paar Wochen auf Tour. Dann die Band, mit der wir jetzt einen Monat lang getourt sind, die machen wirklich großartige Songs. Ansonsten höre ich mir immer so viel neues Zeug, aber zurzeit bin ich nur im Tourbus und mein Gehirn arbeitet nicht richtig. Generell mag ich alles, was neu und aufregend ist, mit einem Mix aus Rock und Electro. Eine meiner Lieblings-Bands der letzten Jahre ist eine amerikanische Band namens The Faint, die machen diesen Mix wirklich gut.
Dosenmusik: Gut, letzte Frage, weil unsere Zeit vorbei ist: Was sind deine Pläne für den Rest des Jahres?
Stephan: Wir gehen nächste Woche nach Russland und geben dort ein paar Konzerte. Dann gehen wir nach Lettland, nach Paris, machen die UK-Tour mit den Soho Dolls, spielen auf ein paar Festivals, später im Jahr werden wir Süd- und Nordamerika touren. Dann brauche ich etwas Urlaub, aber eins nach dem anderen. Zurzeit ist nicht viel Zeit dafür. Wir werden eine neue Single veröffentlichen, dann haben wir ja die Live-Show in Köln aufgenommen und werden eine DVD daraus machen. Ich arbeite auch an ein paar Film-Ideen und einem Buch. Da ist ziemlich viel los wie du siehst, keine Zeit zum Schlafen!
Dosenmusik: Ohja, dann wünsche ich viel Erfolg dabei und bedanke mich für das Interview!
Stephan: Ich danke dir!

Gesang: Stephan L. Groth
Gitarre: Audun Stengel
Keyboard: Geir Bratland
Schlagzeug: Fredrik Brarud

http://www.apoptygmaberzerk.de

Autor: panic-at-my-disco | 02.03.09
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