cd-reviews
Interpret: Nahemah
Titel: The Second Philosophy
Label: Lifeforce Records
Erschienen: 26.01.2007

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (dose)
Leser: 12 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Die dunkle Seite Spaniens
Tracklist: 01. Siamese
02. Killing My Architect
03. Nothing
04. Like A Butterfly In A Storm
05. Change
06. Labyrinthine Straight Ways
07. Subterranean Airports
08. Phoenix
09. Today Sunshine Ain't The Same
10. The Speech
Was kommt einen in den Kopf, wenn man an Spanien denkt? Meer, Staub und ein schönes Land für den Urlaub und der eine oder andere Tierschützer oder Kulturinteressierte wird an Stierkampf und ähnliches denken. Bei Essen fällt einem wohl zuerst die Meeresfrüchte-Reispfanne Paella ein und wenn man an Musik denkt, dann wohl eher an Flamenco, als an Rock. Aber schon ein paar andere Bands aus dem Land haben bewiesen, dass Spanier durchaus rocken können - so zum Beispiel Standstill und nun erscheinen Nahema auf der Bildfläche mit ihrem Debüt "The Second Philosophy" bei Lifeforce Records. Schlagartig wird einem vor Augen geführt, dass in Spanien nicht nur die Sonne scheint, sondern dass es auch wesentlich düsterer zugehen kann.

Nahemah erforschen die Weiten des dichten und düsteren Sounds und schaffen es, sperrig und doch auf ihre eigene Art und Weise hymnisch zu klingen. Sphärisch und dunkel bewegen sich die Songs alle jenseits der viereinhalb Minuten, entwickeln und steigern sich bis hin zu wütendem Geschrei. Vergleiche zu Bands wie Cult Of Luna sind nicht von der Hand zu weisen, Nahema bewahren sich aber vor allem durch die eingestreuten melodischen Gesangsparts eine gewisse Eigenständigkeit. Positiv ist hier nichts, außer vielleicht ein an Dredg erinnernder leichter gezeichneter Hoffnungsschimmer am Ende des Horizonts, am ende des Albums. Irgendwo zwischen elektronischen Samples und breiten Gitarrenwänden entsteht eine dichte und drückende Atmosphäre, die keinen entkommen lässt und die innere Traurigkeit heraufbeschwört. Und so wie sich jeder Song einzeln für sich entwickelt, so ist das ganze Album ineinander verwoben und funktioniert als progressives mächtiges Gesamtkonzept. Gerade dieser große Anteil an Progressivität ist es auch, was "The Second Philosophy" eine eigene Note gibt in einer Schublade neben Opeth, Neurosis, Cult Of Luna und Isis und diese Bands sind allesamt Eckpfeiler aber nicht genau das gleiche, wie die Spanier, die damit nicht bloß kopieren, sondern mit einer eigenen Note die Schublade bereichern.
Ähnliche Band: Isis
Weitere vergleichbare Bands: Opeth, Cult Of Luna, Neurosis
 
meinungen zu der veröffentlichung
12.01.2007 | 12:25 Uhr | Okkupant: 12 Punkte Mal wieder ne innovative Band von Lifeforce. Das Album ist sehr atmosphärisch und abwechslungsreich.

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