cd-reviews (empfehlung)
Interpret: Saosin
Titel: Saosin
Label: Capitol Records
Erschienen: 02.11.2006

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (dose)
Leser: 13 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Das neue Buch von Saosin
Tracklist: 01. It's Far Better To Learn
02. Sleepers
03. It's So Simple
04. Voices
05. Finding Home
06. Follow & Feel
07. Come Close
08. I Never Wanted To
09. Collapse
10. You're Not Alone
11. Bury Your Head
12. Some Sense Of Sercurity
Nachdem Saosin 2003 ihre erste EP veröffentlichten, entwickelte sich die Band schnell zu einem Geheimtipp in Sachen Emocore. Man sollte meinen, dass ein komplettes Album schnell folgen würde, doch darauf musste man ungewöhnlich lange warten. Erst im herbst 2006 soll es soweit sein, dass die Band unter Beweis stellen muss, ob sie die hohen Erwartungen, die sie durch ihr gelungenes Debüt entfacht haben, auch decken können. Immerhin hat ihnen die Qualität der Ep zu einem Deal bei Capitol Records verholfen, was schon einiges heißen will. Nun, ein Markenzeichen und Aushängeschild der Band war definitiv der gute Sänger Anthony Green, der allerdings die Band noch vor den Aufnahmen des Albums verließ um bei Circa Survive einzusteigen und wir alle wissen, dass viel Mist passieren kann, wenn ein Sänger eine Band verlässt. Drei Jahre nach der Ep müssen Saosin nun mit neuem Sänger beweisen, zu was sie fähig sind.

Vorab muss man sagen, dass das Debüt-Album, auf das viele Emopunks lange gewartet haben, die Erwartungen erfüllt, die man üblicherwiese hat, wenn eine Band ein erstes Album bei einem Major veröffentlicht: Es ist melodischer, eingängiger und etwas glatter als der Vorgänger. Der neue Sänger Cove Reber macht siene Sache ausgesprochen gut, hat aber wenig "Eigenes" in seiner Stimme. Trotzdem - "Saosin" ist ein würdiges Debütalbum, das voller Ohrwürmer mitzureißen vermag. Die tighten Riffs und überhaupt technisch gute Gitarrenarbeit von Beau Burchell weiß mehr als nur zu überzeugen und Saosin haben eine zwar etwas glattere, aber dichte und harmonische Produktion verpasst bekommen. Der Song "It's So Simple" zum Beispiel hat im Grunde genau das, wofür die Fans die Band lieben: flottes Tempo, wütende Gitarren und eine unbändige Energie, gepaart mit melodischem Gesang und viel Gefühl. Klar, "Saosin" machen auf ihrem Debütalbum unter einem Major populärere Musik, was sicherlich am Major, aber auch an der Tatsache liegt, dass die ganze Musik drei Jahre nach der Debüt-Ep einfach mehr in den Fokus von Presse und Labels gerückt ist.

Saosins neues Album erfüllt die Erwartungen, auch wenn sie nicht an härte, sondern an Popappeal dazu gewonnen haben. Das wird vielen nicht schmecken, passt aber wie die Faust aufs Auge bei der Band und ist insofern mehr als nachvollziehbar, sondern der logische und zu erwartende Schritt. Die Band hat imemr noch gewisse Posthardcore-Einflüsse, ist aber im Wesentlichen eine popige Emopunk-Band. Und ja, damit ist die Band nicht mehr die gleiche wie 2003 zur Zeit der EP, aber auch das war klar, nachdem der Sänger die Band verlassen hat. Man kann also das alte kurze Saosin-Buch schließen, ein neuer Roman wurde geschrieben und wird sicherlich so erfolgreich werden, wie man es von der Band erwartet und es ihr gewünscht hat.
Ähnliche Band: Senses Fail
Weitere vergleichbare Bands: Boys Night Out, Finch, Coheed And Cambria
 
meinungen zu der veröffentlichung
21.10.2006 | 10:53 Uhr | Bruellhanz: 14 Punkte was für eine wahnsinnig geile platte:)
definitiv eins meiner highlights dieses jahres, 14 pts.

11.10.2006 | 10:36 Uhr | c4stor: 13 Punkte ich find 13 punkte auf jeden fall angemessen....tolles album!

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