cd-reviews
Interpret: P. Paul Fenech
Titel: The F Word
Label: People Like You Records
Erschienen: 18.09.2006

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (Born Toulouse)
Leser: 12 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Ein Pakt mit dem Teufel
Tracklist: 01. Rock`n`Roll (4 Vs 1 mix)
02. The F Word
03. Poison Heart
04. Snake Eyed Girl
05. The Hangmans Daughter
06. Scarecrow
07. Agarrando La Guitarra Del El Diablo
08. Three Minutes Til Dead Time
09. Funnel Of Love
10. (Not) Fuckin Around
11. Jackson
12. Angelsong
Wenn man von Instiutionen im Bereich Psychobilly spricht, dann darf man die Meteors, die mittlerweile 25 Jahre im Geschäft sind, auf keinen Fall vergessen, gelten die Herren doch als Wegbereiter und Erfinder des Bastards aus Rockabilly, Punkrock und Horror/Monsterthematik. Dessen sind sich die Briten auch bewusst und brüsten sich auf ihrer Homepage damit: "Only the Meteors are pure Psychobilly!". Abseits dessen hat Fronter P. Paul Fenech (der einzig verbliebene aus der Originalformation) ab und an über die Jahre hinweg gerne mal eine Soloplatte veröffentlicht, was uns zu dieser Platte, nämlich dem sechsten Soloalbum von Fenech, bringt.

Gleich mit dem ersten Lied bringt der alte Mann uns dann auch ins Gedächtnis, dass er hier ist, um guten alten Rock N Roll mit zahlreichen Einflüssen, wenngleich auch im minimalistischen Gewand, darzubieten. Im Titeltrack zelebriert Fenech dann mit dem Image des bösen Bubens, wenn die Leute im Hintergrund abschließend Ihr "fuck you, Fenech!" zum Besten geben und er lakonisch "No, fuck you!" anmerkt. So gut geht's dann auch mit dem Rest der Platte weiter. Mal leise, mal frech, aber immer roh, direkt und minimalistisch produziert, gibt der röchelnde Herr mit der Reibeisenstimme die dreckige Seite des Rock N Rolls wieder. Dass Fenech hierbei ein wirklich mehr als passabler Gitarrist ist, kommt den Songs dabei deutlich zu Gute, wenn er sich zahlreicher anderer Einflüsse a la Country, Blues, Surf und südländischem Geklimper bedient.

Auf lyrischer Ebene begegnen uns dann gleichsam Geschichten über unwiderstehliche Frauen und Einzelgängerromantik, gepaart, wie es sich für den Rock N Roll gehört, mit einer Prise Satansanspielungen. Insgesamt ein lecker-dreckiges Album, wobei beim Anhören das Bild haften bleibt, dass der Meteors-Frontmann wohl dem Teufel persönlich bereits die Patsche geschüttelt hat, so schön verrucht und kratzig klingt dieses Album. Freunde von Fenech, Rock N Roll und Psychobilly kommen um das hier nicht herum, ganz klar. Wer gerne rohe Rockbrocken, die dennoch verspielt und abwechslungsreich sind, verschlingt, sperrt die Lauscher auf, verrauchter und verruchter als "The F Word" geht es schlecht.
Ähnliche Band: The Meteors
Weitere vergleichbare Bands: Dick Dale, 3 Lost Maniacs
 
meinungen zu der veröffentlichung
29.09.2006 | 23:25 Uhr | Crime_is_King76: 12 Punkte soeben das farbige,pompöse vinyl ausgepackt....und yeah,wie erwartet....nix falsch gemacht...devil'n'roll ihr pisser

21.09.2006 | 14:20 Uhr | Crime_is_King76: 12 Punkte Erstmal dufte das sich jemand auch mal für diesen kram die zeit nimmt,und was vernünftiges zu papier bringt

Noch nicht gehört,aber bestellt..kann man an sich kein fehler machen...die solo-alben find ich teils besser,als meteors an sich.... live noch nie nie schläffrigere schlaftabletten combo erlebt..aber man hört so und so...sind ja nun weitaus betagter wie der forumschnitt hier...da geht der geforderte elan manchmal flöten..nimmt auch keiner krumm..auf pladde taugt das allemal was....

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