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Interpret: I Am Bones
Titel: Wrong Numbers Are Never Busy
Label: Morning Side Records
Erschienen: 08.09.2006

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (dose)
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  Cover

Dänen marschieren gegen den Einheitsbrei
Tracklist: 01. The Beat Is Satan
02. Get With The Program
03. Talk To The Hand
04. Built On Sand
05. Replica
06. Vitamin D
07. Backpackers
08. Cut Elly
09. Building Hospitals
10. Bellyache
11. The Ostrich Approach
12. Honeytrap
I Am Bones, das ist vor allem Matermind Johannes Gammelby und bei ihm stehen die Zeichen auf Indie. Indie wiederum ist eine relativ große Schublade, vor allem, wenn man sie nicht durch Begriffe wie Pop oder Rock einschränkt. Aber manchmal scheint auch diese große Schublade zu klein für das Spektrum, das der Däne da in seinen Songs verwurstet. Immer leicht schräg findet hier von Pop über schrilles bis hin zu Schrammel-Gitarren und schlichtem Rock alles. I Am Bones machen auf "Wrong Numbers Are Never Busy" also irgendwie gearteten Indie.

Wenn man das Album in den Player wirft, sollte man sich nicht vom ersten Song abschrecken lassen, der schrillschräg nicht wirklich leicht ins Ohr geht. Im Anschluss gehts mal in richtung alter Beatles, kurz darauf eher in Gefilde neuerer Britrock-Vertreter, dann klingen wieder ein bisschen die Housemartins durch und alles behält einen ganz eigenen Charme. Nein, I Am Bones ist sicherlich nicht ganz einfach, insofern ist Indiepop wohl keine richtige Beschreibung, für Rock ist es aber oft zu locker flockig. Auf dem Album existieren keine Normen und man fragt sich, was Johannes Gammelby in deinem Schlafzimmer so macht, wenn die Band dort ihren Ursprung hat. Skandinavische Länder sind nicht ganz unbekannt für Musik abseits in Europa geltender Normen und in diese Gruppe schräger Vögel kann man I Am Bones auch einstufen. Schön ist dabei, dass allen songs eine gewisse Selbstverständlichkeit anhaftet, die keine Minute irgendwelche Anstrengungen aufkommen lässt. Das Album hat viele Facetten, ist mal laut und schrammelig, mal eher leise und bewegt sich irgendwo zwischen Folk, Pop, Rock und viel viel Indie, also ein interessantes musikalisches Unterfangen für Menschen, die den Einheitsbrei nicht leiden können und ohnehin schon alle Alben von Beck im regal stehen haben. Auch wenn I Am Bones insgesamt dann doch relativ gefällig daher kommen, bleibt es immer zu weit weg von einer geraden Linie, um rein und gleich wieder raus zu plätschern. Freunde der Vergleichsbands sollten hier mal genauer hinhören.
Ähnliche Band: Beck
Weitere vergleichbare Bands: Frank Black, Housemartins, Beatles
 
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