cd-reviews
Interpret: Vanna
Titel: The Search Party Never Came
Label: Epitaph
Erschienen: 02.06.2006

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (dose)
Leser: 12 Punkte (Durchschnitt)


» Kaufen bei Amazon
» offizielle Website
  Cover

Namedropping schürt zu hohe Erwartungen
Tracklist: 01. A Dead Language For A Dying Lady
02. That Champagne Feeling
03. I Am The Wind, You Are The Feather
04. Schadenfreude
05. The Search Party Never Came
06. She's A Real Battleaxe
Ein beliebter Weg uns geneigte Hörer an ihre CDs ranzuführen ist bei Epitaph, von neuen Bands erst mal eine EP zu veröffentlichen, bevor ein komplettes Album nachgezogen wird. Nun sind Vanna ein neuer Teil der neu gewonnenen harten Schiene des Labels. Die Band nennt selbst Bands wie As I Lay Dying, He Is Legend, Underoath, Every Time I Die, Norma Jean und The Chariot als wichtige Einflüsse. Und da hierbei einige bekannte Bands dabei sind, werden sie gleich mal mit Aufkleber auf die EP gebappt - "For Fans of: Norma Jean, Underoath, Every Time I Die, The Chariot".

Große Namen schüren große Erwartungen und man muss schon einige Male genauer hinhören, bis man die Einflüsse von Norma Jean und The Chariot hört, Underoath erschließt sich da etwas schneller und Every Time I Die blieb - bei mir zumindest - bis heute aus. Bei Vannas sechs Songs der Debüt-EP "The Search Party Never Came" handelt es sich also um ein Hard- und Noisecore-Sammelsurium aus unterschiedlichen Einflüssen, die zu einem möglichst eigenständigen neuen Brei gemixt werden sollten. Das gelingt nur zum Teil, denn es lassen sich zwar Elemente der genannten Bands erkennen, soch im Mix gingen einige wesentlichen Bestandteile verloren. So klingen manche Teile in Songs leicht nach Norma Jean, die drückende Wucht fehlt dabei aber und die Melancholie und jugendliche Wut von Underoath kann auch nicht mehr ausgemacht werden.

Vielleicht hätte man hier auf das Namedropping verzichten sollen, denn so wurden zu hohe Erwartungen geschürt - für wen wäre eine Mischung aus Underoath und Norma Jean nicht mal interessant? Das soll aber nicht darüber hinweg täuschen, dass - auch wenn Vanna an keine der genannten Einflüsse rankommt - die Debüt-EP sich gut hören lassen kann. Ungestüm, wütend, manchmal melancholisch rocken die Musiker mit gutem Sänger und Schreihals sehr ordentlich, mal clean und mal eher noisig. Flotte Emocore-Elemente treffen auf krachige Noise-Brecher. Der Gesang könnte auch in My Chemical Romance untergebracht werden, ist also vielleicht ein Tick zu clean und etwas zu dünn, etwas mehr Kratzer wären charmanter. Ansonsten kann man aber zu den ersten sechs Songs sagen: gut gebrüllt Löwe. Ein anständiges Debüt das auf ein gutes erstes Album hoffen lässt.
Ähnliche Band: Underoath
Weitere vergleichbare Bands: He Is Legend, Norma Jean
 
meinungen zu der veröffentlichung
28.05.2006 | 21:12 Uhr | andi: keine Wertung äh..reav ? guckste mal nach dem underoath review vom dose ? ;)

28.05.2006 | 12:57 Uhr | reav: keine Wertung Mischung aus Underoath und Norma Jean?
Na wart mal auf Define The Great Line, wirst schon sehn wie das klingt ;)

meinung schreiben
Um die Veröffentlichung bewerten zu können, musst du angemeldetes Mitglied der » Community von Dosenmusik und
» eingeloggt sein.
zurück zur Startseite
jetzt registrieren
Registrierte Mitglieder haben erweiterte Möglichkeiten auf dieser Website: Schreibrechte im Forum, Chat, Userprofile mit Buddylist und Bildergalerie, vollen Zugriff auf alle Bildergallerien, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr. » hier direkt registrieren
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!