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Interpret: Mikrowelle
Titel: Twang Boom Tschak... Peng
Label: Kamikaze Records
Erschienen: 14.02.2006

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (Crime_is_King76)
Leser: noch keine Wertung


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  Cover

Traditioneller Surf meets Electroclash...
Tracklist: 01. Säurebad
02. Nachtgeister
03. Beatparty
04. Mexikanischer Branntwein
05. Buzz A.
06. Popcorn Go-Go
07. The Rip Off
08. Geheimagent
09. Blast Out
10. Rohkostgerõt
11. Stendek
12. Peng
...in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf! Boing Boom Tschak... Peng! Peng! - So, jetzt wissen wir, wie wir uns den elektrischen Reiter der Zukunft vorzustellen haben!

Wer seine Band Mikrowelle nennt, dem müssen ja schon diverse Sicherungen durchgebrannt sein. Auf jeden Fall ist das ganz schön abgedreht... da macht jemand mit minimalistischten elektronischen Möglichkeiten Musik, die klingt als hätte ein Commodore 64 einen Atari vergewaltigt. Das kennt man ja noch von Leuten wie Welle:Erdball, aber Mikrowelle gehen noch mindestens drei Schritte weiter, denn sie machen nicht irgendeine elektronische Musik. Nein, sie machen elektronische ... Westernmusik. Ja, genau, Westernmusik, als würde der Cowboy mit angesägten CD-Rohlingen werfen, anstelle seinen Colt zu ziehen, und anstelle von indianischen Rauchsignalen gibt es chromblitzende Discmans in der abendlichen Sonne von Colorado. Kennt jemand "Ghostriders In The Sky", legendär dargeboten von Dan Aykroyd und John Goodman in "Blues Brothers 2000"? Hier heißt es "Nachtgeister" und gut ist es immer noch, genauso wie die legendäre Westernsaufhymne "Tequila", die hier durch die Verzerrer gejagt wurde. Auch sonst werden noch diverse Heroen der Country- und Westernfolklore durch den elektronischen Wolf gedreht.

Aber nicht nur das, auch Surf-, Country- und Pop-Klassiker (u.a. der 70er-Hit "Popcorn") werden durch den Elektro-Wolf gedreht, mit Vocodern bearbeitet, kurzerhand umbenannt und ergeben dadurch ein eigenständiges Bild zweier junger Musiker, die die Tradition in die Moderne transportieren. Das vornehmliche Ziel von Mikrowelle ist und bleibt das Tanzbein. Ansonsten bleibt die Band hauptsächlich instrumental und ist dabei immer originell. Für freudentrunkene Elektroparties zum Ablachen ist das auf jeden Fall richtig. Alles in allem hat sich da jemand einen großen Spaß gemacht, sich selbst und einigen anderen lustige Stunden bereitet...

Stellt sich die Frage: Braucht man das alles? Nein,aber was braucht man schon, außer Feuerwasser, Brot und gelegentlich ne Braut? ... aber es wäre schade drum, den auf Vinyl gebannten Party-Unsinn ungebraucht zu lassen... Kurz um: Zwei Glorreiche Halunken surfen mit ihrem Fender Mustang wie Online Junkies auf ihrer Standleitung. Ohrwürmer, Mikrowelle-gerecht aufgewärmt, die allesamt ihr Ziel, nämlich unsere Tanzbeine, nicht verfehlen. Ein Szenario, das bizarrer nicht sein könnte: Geheimagenten, die sich auf einer Beat-Party mit Nachtgeistern im Säurebad tummeln, während mexikanischer Branntwein ausgeschenkt und Popcorn a Go-Go geknuspert wird...
Ähnliche Band: Dick Dale,
Weitere vergleichbare Bands: Ventures, Trashmen, Kraftwerk, Grauzone
 
meinungen zu der veröffentlichung
24.05.2006 | 15:23 Uhr | dose: keine Wertung Hört sich ziemlich interessant an :-P ...

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