cd-reviews
Interpret: Raised Fist
Titel: Sound Of The Republic
Label: Burning Heart
Erschienen: 07.04.2006

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (dose)
Leser: 10 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Abwechlsungsreich und sich selbst treu
Tracklist: 01. You ignore them all
02. Perfectly broken
03. Sunlight
04. Sound of the republic
05. Killing it
06. Back
07. Hertz island escapades
08. Some of these times
09. Nation of incomplete
10. And then they run
11. Bleed under my pen
12. Time will let you go, all alone, I break
Eine Band aus Schweden, die seit Jahren konsequent der Schweden-Metal-Gitarre fern geblieben ist und trotzdem harte, kompromisslose(re) Musik macht, das sind Raised Fist, die nun mit "Sound Of The Republic" ihr neues Album vorlegen. Das etwas seltsame Artwork sollte dabei nicht darüber hinwegtäuschen, was für eine druckvolle Granate uns die Schweden da ins Osternest gelegt haben. Über die Jahre hinweg ist die Band sich selbst treu geblieben, ohne dabei stehen zu bleiben - Weiterentwicklung im selbst gesteckten Rahmen zeichnet sich auch bei "Sound Of The Republic" ab.

Was einen bei Raised Fist erwartet, das wissen Fans zumindest ohnehin schon - erneut (wie alle anderen Veröffentlichungen vorher auch) auf Burning Heart erschienen, gibt es hier Hardcore fern ab jeglicher Trends. Dabei lässt sich schwer sagen, ob das Gebotene New School, Noise, Old School oder sonstwas ist. Es ist einfach Raised Fist - eigen- und bodenständig. Die Band steht seit jeher für zerreißenden Hardcore, mal schnell geknüppelt, mal knüppeldick gemosht. Vier Jahre nach ihren letzten Album traut sich die Band zum ersten mal, gelegentlich nicht geschriene Parts einzustreuen, die erst mal für die Band ungewohnt klingen, sich aber gut ins Gesamtbild einfügen und keinem der Songs seine Brachialität nehmen. Auch neu sind noch groovendere Teile und wesentlich mehr Dynamik im Rhythmus der Songs, die sich schon bei dem Disco-Hit "Message Beneath Contempt" aus dem letzten Album abzeichneten. Das Gaspedal wird nicht mehr ausschließlich durchgedrückt und durch die Breaks und Wechsel wird ein schneidender ICE zu einer gewaltigen Dampflock.

Gerade die Weiterentwicklung in den letzten vier Jahren, ohne sich dabei zu sehr zu verändern, und die damit einhergehende größere Abwechslung innerhalb der Songs macht "Sound Of The Republic" wohl zu dem bisher besten Album der Band. Früher glänzten die Schweden auf jedem Album durch einige Highlights, nun glänzt die Band durch ein Gesamtwerk.
Ähnliche Band: Youth Of Today
Weitere vergleichbare Bands: Cause For Alarm
 
meinungen zu der veröffentlichung
20.04.2006 | 22:43 Uhr | Fubuki: 9 Punkte das kommt davon wenn man sich übersetzungen von albemntitel selber zusammendichtet und merkt....

20.04.2006 | 08:34 Uhr | dose: 13 Punkte ignoring the guidelines ;-)

20.04.2006 | 02:32 Uhr | Fubuki: 9 Punkte ist mir zu metal lastig. mir fehlt die durchgehende, konsequente aggressivität. nene, kommt lang nicht an ignoring the guardlines und kompanen ran

19.04.2006 | 14:57 Uhr | Rockronin: 5 Punkte Hehehe, der Huste-Guudsje-Kandidat Alexander Hagman an der Micro-Front ist nur peinlich, die Gesangseinlagen helfen wenig und instrumental gesehen haut das Ding nicht sonderlich rein und bleibt unspektakulär... sorry, da gibt es bedeutend besseres...

07.04.2006 | 14:18 Uhr | sop_yannick: keine Wertung steigert mal einen hurricane stufe 5....das is wie wenn converge versuchen, pop- punk zu machen. es geht einfach nich.... ;)

06.04.2006 | 08:53 Uhr | dose: 13 Punkte manche parts sind schnell wie eh und je - andere sind schleppender... abwechlsungsreicher halt... und schneller als bisher, geht das überhaupt? :-P

05.04.2006 | 22:14 Uhr | Serpentine: keine Wertung Japp, ich hab auch erst gedacht, dass die CD tatsächlich so schlecht ist, wie sie in einigen Reviews gemacht wurde, aber der Song, den es auf der Myspace-Page zu hören gab ist ja grandios und das Album wird auf jeden Fall in meine Plattensammlung wandern. Kann es sein, dass die Jungs tatsächlich NOCH schneller geworden sind?

05.04.2006 | 15:17 Uhr | dose: 13 Punkte jo - gibt auch ein paar (wenige) gesangsparts - ich schrieb ja: "gelegentlich nicht geschriene Parts einzustreuen" .. ich finde das album super ;)

05.04.2006 | 15:03 Uhr | Fubuki: 9 Punkte das macht ja hoffnung.... an einigen anderen stellen wurde das album in der luft zerrissen. soll auch ein wenig metal einflüsse haben und sogar einen gesangspart. muss man sich wohl mal anhören

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