cd-reviews (empfehlung)
Interpret: Alice in Chains
Titel: The Devil Put Dinosaurs Here
Label: Universal Music
Erschienen: 24.05.2013

Bewertung:
Autor: 15 von 15 (dose)
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  Cover

Wow!
Tracklist: 01. Hollow
02. Pretty Done
03. Stone
04. Voices
05. The Devil Put Dinosaurs Here
06. Lab Monkey
07. Low Ceiling
08. Breath On A Window
09. Scalpel
10. Phantom Limb
11. Hung On A Hook
12. Choke
Es gibt zahlreiche Bands, die ihr Comeback versuchen – um so schwerer haben sie es, wenn ein wichtiges Mitglied nicht mehr unter ihnen weilt. Alice In Chains haben den Schritt mit neuem Sänger – der sich gesanglich aber stark an Layne Staley anlehnt – gewagt und mit ihrem Album „Black Gives Way To Blue“ vor 2 ½ Jahren bereits erfolgreich bestritten. Sänger William DuVall macht einfach seine Sache sehr gut und der Rest der Band ist gealtert, aber nicht gerostet. Jerry Cantrell war schon damals wesentlich verantwortlich für das Songwriting und das kommt der Band auch heute noch zu Gute. Nun geht es in eine zweite Runde und es wird sich zeigen, ob es sich um ein „Eintagsfliegencomeback“ handelt, oder ob die Band wirklich wieder zurück ist.

Was mit „Black Gives Way To Blue“ schon gut begann, wird mit “The Devil Put Dinosaurs Here” noch ein kleines bisschen getoppt. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Band nun noch besser aufeinander eingespielt ist – es ist aber gut zu hören, dass das neue Album noch mehr aus einem Guss daher kommt und all das bietet, was man von einem Alice In Chains Album erwartet. Kaum eine andere Grunge-Band der 90er gelingt es so gut, ihren eigenen Wurzeln treu zu bleiben und gleichzeitig modern und frisch zu klingen. Besonders gelungen ist, dass das Album unverkennbar Alice In Chains ist, dabei aber neue Facetten zulässt, die man so nicht erwartet hätte. „Voices“ kommt vergleichsweise poppig und viel verträumter und eingängiger daher und erinnert an weniger wuchtige Vertreter des Genres (wie Pearl Jam zum Beispiel). Die Melodien gehen sofort ins Ohr und manchmal fühlt man sich an die Acoustic-Songs der Band erinnert. Wahrscheinlich ist es eher die Stimmung, die mit dem Song viel versöhnlicher als gewohnt daher kommt und dabei nicht platt an der Oberfläche bleibt.

„The Devil Put Dinosaurs Here” klingt, als hätte die ganze Band nach einem langen Weg endlich ihren Frieden gefunden (oder bewegt sich auf diesen Frieden zumindest zu) – weniger duster und brachial, eingängiger, verspielter aber ganz und gar nicht oberflächlich oder angepasst ist das Album mehr als das, was man erwartet hätte. Wow!
Ähnliche Band: Pearl Jam
Weitere vergleichbare Bands: Soundgarden, Nirvana, Godsmack
 
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