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Interpret: Joey Ramone Titel: Ya Know Label: BMG Rights Management (rough trade) Erschienen: 25.05.2012 Bewertung: Autor: 14 von 15 (dose) Leser: noch keine Wertung » Kaufen bei Amazon » offizielle Website |
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cd-reviews (empfehlung)
Viel lebendiger als tot
Tracklist:
01. Rock 'n Roll Is The Answer
02. Going Nowhere Fast 03. New York City 04. Waiting For That Railroad 05. I Couldn't Sleep 06. What Did I Do To Deserve You? 07. Seven Days Of Gloom 08. Eyes Of Green 09. Party Line 10. Merry Christmas (I Don't Want To Fight Tonight) 11. 21st Century Girl 12. There's Got To Be More To Life 13. Make Me Tremble 14. Cabin Fever 15. Life's A Gas Natürlich haben posthume Veröffentlichungen immer einen Touch von „Geldmacherei“, sicherlich spielt Geld auch eine gewisse Rolle – aber beim Hören des Albums verlieren sich diese Gedanken, weil das Gehörte durch und durch gefällt. Es sammelt sich nicht um eine Sammlung von schlecht hörbaren B-Seiten für absolute Fans, sondern um ein in sich stimmiges und gradliniges Rock-Album, das zwischen alter Schule und Zeitlosigkeit hin und her springt und durch und durch eine markante und gute Figur macht. Die ersten drei Songs „Rock’N’Roll Is The Answer“, „Going Nowhere Fast“ und „New York City“ decken genau die Erwartungen ab, die potentielle Hörer bei „…Ya Know?“ haben werden – nostalgisch, genreübergreifend und verliebt in seinen unverkennbaren (Ramones-)Musikstil lassen Sie Joey Ramone wieder im Geiste aufleben. Dass er auch anders konnte, das zeigt die gekonnte teils akustische Ballade „Waiting For That Railroad“aber auch der in den 60ern beheimatete Surf-Song „Party Line“ (Name ist Programm) weiß gut zu unterhalten. Und dass Joey Ramone schnell nicht nur im 3-Akkord-Punk sein zu Hause sah, das wird spätestens bei seiner Version von „Merry Christmas“ deutlich, in der man fast schon eine jazzige Note erkennen kann. Es finden sich also neben den Mid-Tempo Sounds der Ramones auch viele andere Spielarten und die machen posthum deutlich, was für ein kreativer Kopf Joey Ramone eigentlich war. Und so lässt einen das Album mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück: lachend, weil das Album durch und durch gelungen ist, weinend, weil er eben nicht mehr lebt und damit die Anzahl der (posthumen) Veröffentlichungen ein natürliches Ende haben werden.
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