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Interpret: Ehrenmord Titel: Wolfsschnauze Label: Millionaires Club Erschienen: 02.03.2012 Bewertung: Autor: 13 von 15 (dose) Leser: noch keine Wertung » offizielle Website |
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Voll in die Fresse 2.0
Tracklist:
01. Wolfsschnauze
02. Jackpot 03. Nerdcore 04. Gangster 05. 110 the number of the beast 06. Hey 07. Wolfsplauze 08. Stolper 09. Bleiben vs. gehen 10. Benchfotzen 11. Der rosarote Panzer 12. Götterdämmerung Das Genre, das sie sie selbst geschaffen haben zwischen Stoner, Rock, Hard- und anderem Core, das bedienen sie weiter gekonnt. Wieder ist es eine Mischung aus Faszination und Erschrecken, die den Unterhaltungswert der Band und der Veröffentlichung ausmacht. Und Titel wie „Der rosarote Panzer“ oder „110 The Number Of The Beast“ sprechen eine deutliche Sprache: es ist Spaß im Spiel. Das Motto „direkt in die Fresse“ behält die Band bei, versucht sich aber noch mit der einen oder anderen Facette mehr. Streckenweise fühle ich mich an einen bösen, um sich prügelnden Bruder von Antitainment erinnert. Und auch „Wolfsschnauze“ ist wieder Noise im wahrsten Sinne des Wortes. Ehrlicherweise muss man auch sagen, dass ein Song wie „Gangste“, der schleppend und krachig mit rollendem Gitarrenlauf daher kommt, am einprägsamsten ist – aber mit einer Spielzeit jenseits der 3 Minuten hat man immerhin auch etwas Zeit, reinzukommen. Und ein Song wie „Götterdämmerung“ erinnert am Ende an die krachigen „Rinderwahnsinn“ – wer kann sich denn an die noch erinnern? Wer auf krachigen Noise mit eigener Note und viel Spaß am eigenen Lärm mag, wer schon „Scheitern Am Alphabet (EP)“ mochte, der wird sich über dieses zweite Werk der Frankfurter freuen.
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