cd-reviews
Interpret: Zascha Moktan
Titel: State of Mind
Label: Universal Music
Erschienen: 10.06.2011

Bewertung:
Autor: 9 von 15 (Pinkpanterchen)
Leser: noch keine Wertung


» Kaufen bei Amazon
» offizielle Website
  Cover

Mädchen, bleib beim Soul – Plastikpop sollte anderen vorbehalten sein
Tracklist: 01. Gone Crazy
02. Trick Me
03. Shame, Shame, Shame - Cee-Lo Green
04. Stay Baby Stay
05. Strangers
06. Summer's Here To Stay
07. Everyday
08. Kiss Me
09. State Of Mind
10. Born Again
11. Out Of My Head
12. When It's Over
13. Higher Luv
14. Live For Today
15. Come And Get Your Love
Nach dem erfolgreichen Debütalbum „The Bottom Line“ (2008) versucht Zascha Moktan nun mit ihrem neusten Werk „State of mind“ durchzustarten. Doch angesichts der ersten und wirklich mieserablen Singleauskopplung „Stranger“, möchte man die Endzwanzigerin gern für diesen grottigen, billigen Plastikpopfauxpas ohrfeigen. Dieser stellt nämlich zu den sonst souligen, teils im Ska-Pop angelehnten Tracks - mit Ausnahme des ebenfalls lieblos produzierten Totalausfalls „Kiss me“ - einen Bruch dar und passen so gar nicht in das Albumkonzept. Als ich „Stranger“ hörte, dachte ich an eine neue Cascada, nicht aber an das aufstrebende Soultalent Zascha Moktan. Verantwortlich für diesen Track ist kein Geringerer als Ryan Tedder, der in letzter Zeit so manch miese Nummer zu verantworten hat.

Umso erstaunlicher, dass sie nach diesem Fehltritt die amerikanische Soulgröße Cee-Lo Green für einen Song („Shame, Shame, Shame“) gewinnen konnte. Taktisch schlau auch diesen als 2. Singleauskopplung zu verwenden – als Wiedergutmachung sozusagen. Denn dieser Coversong aus dem Jahre 1975 gefällt im neuen, moderneren Gewand ohne seinen Soul einzubüßen und gehört zu den stärksten auf „State of mind“. - Mitwippmodus eingeschaltet.

Neben weiteren kleinen Perlen wie „Trick me“, „Stay Baby stay“ und "When it's over" gibt es noch die obligatorischen Popballaden "Out of my head" und "Higher love", die nicht selten auch an Jenniffer Kae Produktionen erinnern. Nicht schlecht und immer wieder blitzt die stimmliche Wandelbarkeit der Sängerin auf. Jedoch werden gute Ansätze immer wieder mit klischeehaften Lyrics gemindert.

Alles in allem ist „State of mind“ aber ein in sich abgerundetes Zweitwerk einer talentierten Künstlerin, das mit einigen gelungenen Titeln aufwartet. Diese Frau kann was, nur gerät der Gesamteindruck teilweise noch zu austauschbar. Man sollte sich aber auch nicht von der ersten Singleauskopplung „Stranger“ abschrecken lassen, die in keinem Fall die Qualität des sonst ansprechenden Albums widerspiegelt.
Ähnliche Band: Jenniffer Kae
Weitere vergleichbare Bands: Stefanie Heinzmann, Joy Denalane, Lily Allen
 
meinungen zu der veröffentlichung
Es wurden noch keine Meinungen zu diesem CD-Review veröffentlicht.
meinung schreiben
Um die Veröffentlichung bewerten zu können, musst du angemeldetes Mitglied der » Community von Dosenmusik und
» eingeloggt sein.
zurück zur Startseite
jetzt registrieren
Registrierte Mitglieder haben erweiterte Möglichkeiten auf dieser Website: Schreibrechte im Forum, Chat, Userprofile mit Buddylist und Bildergalerie, vollen Zugriff auf alle Bildergallerien, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr. » hier direkt registrieren
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!