cd-reviews
Interpret: Serianna
Titel: Inheritors
Label: Irascible Distribution
Erschienen: 23.08.2011

Bewertung:
Autor: 8 von 15 (Hans Maulwurf)
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  Cover

Metalcore von technisch versierten Seite (für Alleskäufer)
Tracklist: 01. Fragments
02. Duilty Speak
03. The Rescue
04. Virtues
05. Inheritors
06. Colors
07. Deep Sleeper
08. Cast Away
09. Redeemer
10. Revelations
Die junge US-Band Serianna reiht sich mit ihrem Debütalbum „Inheritors“ in eine Reihe derjenigen Metalcore-Veröffentlichungen, denen man ohne Zweifel zu Gute halten muss, dass es hier ordentlich zur Sache geht. Die Rhythmus-Sektion um Drummer Chris Ferraro kann ziemlich beeindrucken, was die technische Finesse angeht. Allerdings entsteht nicht gerade die große Abwechslung zwischen Double Bass-Gewitter und Stakkato-Bass. Dazu überzeugt aus ähnlichem Blickwinkel Sänger Chris Nutting, der das ganze Programm von einschüchternden Growls bis leidenden cleanen Vocals drauf hat.

Richtig, das alles klingt recht vertraut, kennt man sich ein wenig im Genre aus. „Inheritors“ fügt diesem keinerlei unerwartete Nuancen hinzu, fällt aber zumindest im Vergleich zu etablierteren Kollegen wie August Burns Red oder Parkway Drive auch nicht sonderlich ab. Auf Dauer prügeln die ständigen Hackstock-Beats aber ganz schön ermüdend auf den Nerven herum. Denn wer beim Metalcore auch mal gerne die Hardcore-Elemente heraushört, der ist bei Serianna schief gewickelt. Die ersten vier Songs klingen viel zu ähnlich (oder: austauschbar), als dass wirklich auf Dauer Eindruck geschunden werden kann. Erstmals kann der Song „Inheritors“ mit leicht verändertem Soundgewand herausstechen, was vor allem an den sich sehr harmonisch ergänzenden gesungenen Background-Vocals liegt. Das folgende „Colors“ bleibt geschreifrei – und das ist eine Gnade! Tatsächlich fällt diese simple Änderung derart prägnant positiv auf, dass man sich zwar nicht lauter textlose Songs, aber immerhin ein paar auflockernde instrumentale Passagen im Albumkontext wünscht.

Kurz darauf wird im bereits gehörten Stil weiter geholzt und da macht es sogar einen himmelweiten Unterschied, dass „Cast Away“ mal das Tempo etwas verringert und sich fast ausschließlich als heftiger Kopfnicker entpuppt. Der Rest ist dann wieder unspektakulär wie zuvor.

Schade, dass Serianna so wenig aus ihrem Potential herausholen. Dass sie technisch keine Gefangenen machen, das nimmt man ihnen vom Fleck weg ab. Das hätte aber auch in zwei, drei Songs bewiesen werden können. Das Songwriting fällt über weiteste Strecken zu eindimensional aus. Wer bisher noch nicht genug von dieser Metalcore-Schiene gehört hat, der dürfte sich über „Inheritors“ wirklich freuen.
Ähnliche Band: The Devil Wears Prada
Weitere vergleichbare Bands: August Burns Red, TBring Me The Horizon, Alesana, Parkway Drive
 
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