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Interpret: Face to Face
Titel: Laugh Now,Laugh Later
Label: People Like You
Erschienen: 03.06.2011

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (Hans Maulwurf)
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  Cover

Die Alten zeigen Biss
Tracklist: 01. Should Anything Go Wrong
02. It's Not All About You
03. The Invisible Hand
04. Bombs Away
05. Blood In The Water
06. What You Came For
07. I Don't Mind And You Don't Matter
08. Stopgap
09. All For Nothing
10. Pushover
11. Under The Wreckage
12. Staring Back
13. Persona Non Grata
Das erste Studio-Album der Band um Trever Keith seit fast zehn Jahren schleudert freigiebig elf Punkrock-Hymnen unters Volk. Das schöne an diesem Genre ist ganz einfach, dass man solche und ähnliche Songs schon tausende Male gehört hat und trotzdem der Unterhaltungswert ordentlich hoch bleibt. Damit einher geht großer Wiedererkennungswert und ein Gefühl von Vertrautheit. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Face To Face von Anfang an dabei waren und völlig frei vom Druck des beweisen Müssens ihre Leidenschaft für Musik in dynamische kleine Postkartenbilder des kalifornischen Lebensstils pinseln, den man sich in Nordeuropa halt so verlockend vorstellt. Warum die Band jetzt wieder zusammengefunden hat (u. a. mit Gitarrist Chad Yaro, der 2000 aus der Band ausstieg), ist letztlich unerheblich, wenn nicht das Gefühl aufkommt, hier wird noch einmal Kohle gemacht, bevor das Altenteil winkt. Dass dieser Verdacht unberechtigt ist, hat mehrere Gründe:
Niemand macht im Musikbusiness den großen Deal, wenn er sein Album auf dem eigenen Label (Antagonist Records von Keith) unterbringt. Hier winkt vielmehr die absolute Selbstbestimmung. Des Weiteren hat „Laugh Now, Laugh Later“ auch visuell Hand und Fuß, das Cover-Artwork von Corey Miller ist eines der gelungensten der letzten Jahre, was sich auf die Gestaltung der Myspace-Seite und Internetpräsenz überträgt. Ein Stil, der für T-Shirts und Tattoos prädestiniert ist. Und dann wäre da noch die Musik.

Wie schon gesagt, finden sich auf dem Album keine musikalischen Auswüchse in experimentelle Richtungen. Doch mit Beginn von „Should Anything Go Wrong“ überfallen Face To Face mit dominanten Hooklines und Melodien wie gemacht für Live-Shows. Geht der erste Song noch relativ stürmisch zu Werke, liefert „It’s All About You“ den perfekten Bad Religion … (sorry) Face To Face-Song. Mit knackigen Gitarren, Ooohs, Aaahs und Heys! ausgestattet macht der Song so unheimlich Lust auf Sommer und Bier. Dass es auch druckvoller geht, beweisen „Bombs Away“ und "What You Came For“, die nichts desto trotz melodisch bleiben. Es gibt straighte Rocknummern („Stopgap“), ursprünglichen PopPunk, wie er noch gut klingt („All For Nothing“).

„Laugh Now, Laugh Later“ befiehlt und bewirkt genau das: Man grinst sich einen (auf die selbstbewusste Art), fühlt sich gut. Das Weinen schenken wir uns mindestens für diesen Durchgang. Bleibt zu hoffen, dass Face To Face wieder dauerhaft auf den Geschmack gekommen sind.
Ähnliche Band: Bad Religion
Weitere vergleichbare Bands: Anti-Flag, The Descendents, NOFX, No Use For A Name
 
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