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Interpret: Caliban Titel: The Undying Darkness Label: Roadrunner Records Erschienen: 24.02.2006 Bewertung: Autor: 10 von 15 (dose) Leser: 9 Punkte (Durchschnitt) » Kaufen bei Amazon » offizielle Website |
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cd-reviews
Wenn es fast zu perfekt wird
Tracklist:
01. Intro
02. I Rape Myself 03. Song About Killing 04. It's Our Burden To Bleed 05. Nothing Is Forever 06. Together Alone 07. My Fiction Beauty 08. No More 2nd Chances 09. I Refuse To Keep On Living... 10. Sick Of Running Away 11. Moment Of Clarity 12. Army Of Me 13. Room Of Nowhere Mit The Undying Darkness zeigen Caliban deutlich: Sie haben ihren Stil gefunden und spielen ihn bis zum Erbrechen. Alte Fans, denen das neue Material der Band im Zuge der stetig steigenden Popularität von Metalcore an sich, eben zu populär war, können mit den alten Helden nichts mehr anfangen, dafür haben sich Caliban schon mit den letzten Alben eine stetig wachsende Schar "Metalcore-Kids" zu Fans gemacht. Die Band hat sich also ganz klar verändert, macht keinen Hardcore mehr und die Zusammenarbeit mit dem Sänger von In Flames als Produzent hat zum zweiten mal bei "The Undying Darkness" zu einem sehr Metal-lastigen und zwar gut, aber doch recht glatt produzierten Sound geführt. "The Undying Darkness" ist perfekt gespielter und perfekt produzierter Metalcore, mit allem, was dieses Genre braucht und ausmacht. Wenn jemand fragt, was Metalcore ist, dann könnte man ihm ohne Umschweife dieses Album als Beispiel nennen. Fette, typische Caliban-Gitarren-Arbeit, massive Double-Bass-Attacken, wütendes Geschrei, gelegentlich tieferes Gegrowle, klare Gesangslinien, moshige Riffs, punktgenaue Breaks - eben alles, was ein gutes, ja vielleicht sogar ein sehr gutes Metalcore-Album ausmacht. Genau das aber wird Caliban ein bisschen zum Vehängnis. Der Aufbau der Songs ähnelt sich sehr, es gibt nicht all zu viele Überraschungen. Das Album ist voll von Disco-Hits die sich wunderbar eignen, um dabei alles rauszulassen, was sich in den Tagen davor angestaut hat. Es ist dabei ein Stück Musik, das schnell aufzunehmen ist und ohne großes Nachdenken funktioniert. Es ist nichts überraschendes (mehr) und man kann an keiner Stelle sagen: "Wow, was ist denn das, was für ein Hammer". Lediglich der kompromisslose Druck und die Präzision lassen einem manchmal den Mund offen stehen. Caliban haben eine Sonderstellung verdient, weil sie die Wegbereiter für harte Musik aus Deutschland überhaupt sind und weil sie sich bis zu einem gewissen Punkt weiter entwickelt und ihren Stil perfektioniert haben. Nun ist er perfekt und es bleibt zu hoffen, dass die Band spätestens nach "The undying Darkness" nicht noch ein Album im selben Stil mit den selben Mustern aufnehmen, sondern mehr Raum für neue Einflüsse und Ideen lassen und wieder eine Entwicklung ihrer Musik zulassen.
Ähnliche Band: As I Lay Dying
Weitere vergleichbare Bands: Haste The Day, Killswitch Engage meinungen zu der veröffentlichung
07.03.2006 | 20:57 Uhr | ALF: keine Wertung
Gutes Album, wobei ich TOFW eingängiger finde...
01.03.2006 | 17:27 Uhr | dose: 10 Punkte eerrrrmmm... momentemal. KEIN metallica-album war wie die anderen, ride the lightning, master of puppets, justice for all, black album... alle ziemlich unterschiedlich... im gegensatz zu caliban ;) ... ich finde das album trotzdem gut. 01.03.2006 | 15:04 Uhr | sop_yannick: 12 Punkte also ich finds eigentlich ziemlich gut, ist halt arg wie der Vorgänger....aber bei Metallica hat sich auch keiner beschwert, dass sich Master of Puppets vom Stil her genau wie der Vorgänger anhört. Nun denn, an das "Uber-Shadow Hearts" "Uber-Vent" werden sie wohl nichmehr rankommen. 01.03.2006 | 09:19 Uhr | Lucien: 3 Punkte *wörgs* Teilweise sind echt komplette Parts von As I Lay Dying abgeklatscht und das ganze Album ist echt mies. Die Gitarren klingen wie Müsli und es ist einfach nur noch wenig original Caliban Sound drinne...*pfui - bah* 20.02.2006 | 10:59 Uhr | dose: 10 Punkte nachgetragen ;) 20.02.2006 | 10:38 Uhr | etid777: keine Wertung ähnliche Band: Wo ist As I Lay Dying? *fg*
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