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Interpret: Bad Meets Evil
Titel: Hell: the Sequel
Label: Universal Music
Erschienen: 13.06.2011

Bewertung:
Autor: 14 von 15 (dose)
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  Cover

Guess who's back...
Tracklist: 01. Welcome 2 Hell
02. Fast Lane
03. The Reunion
04. Above The Law
05. I'm On Everything
06. A Kiss
07. Lighters
08. Take From Me
09. Loud Noises
10. Living Proof
11. Echo
1997 ging das Projekt Bad Meets Evil der beiden Rapper Royce The 5'9“ und Eminem in die erste Runde, dann sorgte „unnötiger Beef“ für weniger freundschaftliche Zeiten und mittlerweile sind die beiden wieder ganz dicke. Klar also, dass Bad Meets Evil fortgesetzt werden musste und was der vorab im Netz aufgetauchte Song „Writer's Block“ und die anschließend offiziell veröffentlichte erste Single „Fast Lane“ versprachen, war Großes. Nun ist die mit 3 Bonus Songs aufgeblähte 12-Song-EP (andere nennen das einfach „Album“) da und Nickel aka Bad aka Royce The 5‘9“ und Shady aka Evil aka Eminem zeigen dem Rest der Welt, wo der Hammer hängt.

Es ist schon mitreißend, wie energiegeladen und hungrig die Songs daher kommen. Dabei verzichtet man – mit Ausnahme von dem überraschenden Pop-Stargast Bruno Mars auf weitere prominente Unterstützung und verlässt sich ganz und gar auf das eigene Talent. Das funktioniert und die beiden scheinen sich immer wieder gegenseitig hochzupushen. Es ist das große Spektrum an Skills, was diese Veröffentlichung so gut macht. Es sind die komplizierten Flows und die guten Wortspiele, die zu gefallen wissen. Mal eher für den Club, dann eher für die Mädels, am Ende stark energiegeladen und Schlagzeuglastig oder dann eher als Geschichtenerzähler gibt es unterschiedliche Stile, Flows, Ergüsse. Was bei vergangenen Alben von Eminem irgendwie abgeflacht wirkte, nimmt hier neue Fahrt auf und so muss man sagen: Eminem und Royce sind ein Spitzenteam und werden das ganze Genre mal wieder ordentlich aufmischen mit ihren unterhaltsamen Sprüchen und der Wortgewandheit. „Hell: The Sequel“ geht keine ganz neuen Wege, wenn auch das immer abwechselnde Gerappe und die dadurch mögliche Geschwindigkeit nicht ganz üblich ist. Aber trotzdem ist es ein Meilenstein und eine ganz große und wichtige Veröffentlichung für die beiden und vor allem für Eminem – vielleicht gerade, weil die Songs entspannt ohne Marketingdruck entstanden sind und voll von dem sind, was die beiden durchzieht – ihre Liebe zum Rap. Großartig für Freunde des Genres. Eminem zumindest war schon lange nicht mehr besser als auf dieser Veröffentlichung.
Ähnliche Band: Eminem
Weitere vergleichbare Bands: Royce The 5'9“
 
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