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Interpret: Mystic Circle
Titel: The Bloody Path Of God
Label: Dockyard1
Erschienen: 17.02.2006

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (dose)
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  Cover

Seit sieben Jahren dabei
Tracklist: 01. Psalm Of The End (Intro)
02. The Bloody Path Of God
03. Doomsday Prophecy
04. Nine Plagues Of Egypt
05. The Grim Reaper
06. Riders Of The Apocalypse
07. Hellborn
08. Church Of Sacrifice
09. The Forgotten
10. Unholy Terror
11. Memento Mori (Outro)
12. Circle Of The Tyrants (Bonustrack)
Das Metal-Trio aus Worms legt mit "The Bloody Path Of God" ihr mittlerweile siebtes(!) Album vor und auch wenn sich die Band in der Vergangenheit immer ein bisschen Entwickelt und Neues ausprobiert hat, sind sie schon immer ihren Wurzeln treu geblieben und neue Ideen wurden spärlich und zur Erweiterung des eigenen Stils verwendet. Im Zuge der Populariät von Metalcore und gerade da von eher Death-Metal lastigem Metalcore, werden es auch Mystic Circle zu einer über die Genre-Grenzen hinaus greifende größere Bekanntheit bringen. Denn der Unterschied zwischen ihrem Mix aus Death- und Black-Metal zu Death-Metal-Core sind wohl vor allem die gelegentlich eingesetzten Keyboards.

Die Fans von Mystic Circle werden auch mit "The Bloody Path Of God" voll und ganz zufrieden sein. Ein mächtiges, krachendes Bollwerk aus Metal-Riffs und Black-Metal-Gekreische ist nicht innovativ, aber deswegen nicht minder angesagt. Das Death-Metal Gegrowle ist bei Mystic Circle nicht mehr angesagt und so wird die Nähe zu metallastigem und wüstem Hardcore weiter unterstrichen. Einige Breaks, moshige Zwischenparts mit einem bestialischen Geschrei wird seine Freunde auch im Lager der Hardcoreler finden. Lediglich das Artwork und die Texte selbst machen deutlich, wo sich die Wormser zu Hause fühlen. Die Produktion vom Schlagzeuger "Necrodemon" alias Alex Koch ist gelungen, dicht und auch wenn der Musiker sich freundschaftlich von der Band getrennt hat, hat er sich diesmal sowohl um die Produktion, als auch zum wohl letzten Mal um das Schlagzeug auf "The Bloody Path Of God" gekümmert. Das Album ist also Empfehlenswert für Liebhaber des Geners Black- und Deathmetal aber auch Metalcoreler, die dort die härtere Gangart ohne Gesang lieben, sollten hier mal hinhören.

Übrigens - mit dem Bonussong "Circle Of The Tyrants" hat die Band einen alten Celtic Frost Song ausgekramt und neu verpackt.
Ähnliche Band: Celtic Frost
Weitere vergleichbare Bands: Morbid Angel
 
meinungen zu der veröffentlichung
16.02.2006 | 19:21 Uhr | sop_yannick: keine Wertung Naja, so uninnovativ ist das ganze doch gar nicht. Zwar sind die Texte stumpf und dämlich, aber das gehört einfach zur Band und ihrem Humor.
Und als ehemaliger Black Metal- Verehrer kann ich sagen, dass die Jungs musikalisch einen frischen Wind im BM- Bereich wehen lassen, auch wenn ich mir ihre Musik nicht täglich anhören würde. Da lob ich mir Nocte Obducta....

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