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Interpret: Winds of Plague
Titel: Against the World
Label: Century Media
Erschienen: 15.04.2011

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (CUBTB)
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  Cover

Gong!
Tracklist: 01. Raise The Dead
02. One For The Butcher
03. Drop The Match
04. Built For War
05. Refined In The Fire
06. The Warrior Code
07. Against The World
08. Monsters
09. Most Hated
10. Only Song We?Re Allowed To Play In Church Venues
11. California
12. Strength To Dominate
Wieder hat sich das Keyboardkarussell bei Winds of Plague gedreht. Gefunden wurde erneut eine charmante Dame die auch auf „Against The World“ den schnöden Deathcore mit Black Metal abschmeckt. Generell ist auf diesem Album ein ziemlicher Genremischmasch entstanden. So wirken unter anderem Mitglieder von Hatebreed, Terror, For Today, Stray From The Path und ein Ex-Ultimate Fighter mit. Klingt abenteuerlich, ist es manchmal auch.

Intro, Black Metal, Opener Deathcore mit Hauch von Synthies und „Drop The Match“ ordentlich Gewürzt mit Hardcore. Kräftige Breakdowns wie perfekt getimte Schwinger in die Magengegend, die mir leider oft durch den Einsatz des Keyboards oder Chorklänge zu sehr abgeschwächt werden. Gerade die ersten Töne von „Built The War“ klingen nach einem derben Symphonic Metalkracher bevor die Jungs dann ein Erbarmen haben und mit kompromisslosem Deathcore den Ring zum glühen bringen. Nette Ideen wie das ‚Lock And Load’ werden zum Mitschreinen anheizen. Wenn dann der Hatebreed-Charakter plötzlich durchbricht klingt es gar nicht mehr nach Winds of Plague, sondern nach einem wütenden Fighter der nur noch Rot sieht. „Against The World“ ist so vielseitig wie es nur ein Ultimate Fighter sein kann. So werden auch die folgenden Tracks an uns vorbeigeprügelt, ohne Rücksicht auf eventuelle Knochenbrüche oder blutende Cuts. Den Peptalk gibt’s dann mit „The Warrior Code“ noch oben drauf, nett garniert mit asiatischen Keyboardklängen. Nach dieser kurzen Verschnaufpause geht’s mit dem Titeltrack auch gleich wieder zur Sache. Wind Of Plague lassen zu keiner Zeit Zweifel aufkommen wer hier King im Ring ist. Ehe man sich versieht gibt’s wieder nen hartes Riff unter die Gürtellinie und nen Blastbeatfeuerwerk auf die Ohren. Wer noch bei Bewusstsein ist, darf ab und zu mal den technischen Gitarrenläufen zujubeln, ansonsten gibt’s schmucklos ordentlich eins auf die Kauleiste. Variantenreichtum wird großgeschrieben obgleich die Band niemals ihre Technik komplett verliert. Nun gut wenn dann gefühlte dreißig Spuren zeitgleich abgezogen werden kommt man sich ein wenig überfordert vor, aber hey das ist kein Kindergeburtstag, das ist Krieg. Und wie sagt man doch immer im Krieg und der Liebe ist alles erlaubt.

Die perfekte Mucke für alle Zimmer- und Tanzflächen Karatekids. Kraftvoll, aber um die Balance zum schönen Melodischen bemüht. Ein Wechselbad der Gefühle wie ein richtiger Fistfight. Der perfekte Soundtrack im Kampf gegen die Welt.
Ähnliche Band: Make Them Suffer
Weitere vergleichbare Bands: The Breathing Process, The Bridal Procession, Dead Silence Hides My Cries
 
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