cd-reviews
Interpret: A Life Divided
Titel: Passenger
Label: AFM Records
Erschienen: 28.01.2011

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (der mann aus wü)
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  Cover

Melancholischer Electrorock-Debütantenball
Tracklist: 01. Heart On Fire
02. Forever
03. Anyone
04. Words
05. Hey You
06. Doesn't Count
07. Save Me
08. Other Side
09. Sounds Like A Melody
10. Change
11. The End
Die Münchner A Life Divided machen sich im Fahrwasser so namhafter Bands wie Stabbing Westward, Gravity Kills oder Deathstars breit und machen dabei so einiges richtig. Nach zwei Produktionen in Eigenregie, Support-Touren für Oomph! und Eisbrecher und zuletzt der EP-Veröffentlichung "Heart On Fire", die auf Amazon zu einer Nummer-1-Platzierung bei den Downloads führte, wird jetzt mit "Passenger" das hoffnungsvolle 'echte' Debüt losgelassen.

Auf "Passenger" finden sich eine ganze Reihe potentieller Szenehits, die sich allesamt irgendwo zwischen riffgelenktem Nu Metal, pathosgeladener NDH, pompösem Gothic und sanftem Electrorock verorten lassen. So sollte für viele was dabei sein, ohne dass es irgendwie wahllos rüberkommt. "Passenger" hat nämlich wirklich einen guten Fluss und nutzt die verschiedenen Stimmungen sinnvoll, um so wenig Langeweile aufkommen zu lassen wie möglich. Lediglich ab Mitte der Platte hängt es spannungsmäßig etwas durch. Das ansprechend gute Niveau solcher Tracks wie dem Opener, "Forever" oder "Hey You" kann also nicht ganz gehalten werden. Zu häufig werden im Mittelteil nach dem Reißbrettverfahren Synthiesounds, gemäßigte Strophen und krachigere Refrains zusammengebastelt, wodurch die meist melancholischen Stücke einfach keinen wirklich langanhaltenden Eindruck hinterlassen können.

Die Kurve kriegen A Life Divided erst wieder mit dem Alphaville-Cover "Sounds Like A Melody", das ihre auch sonst immer wieder zu bemerkende 1980er-Prägung unterstreicht und dem völlig aus dem Rahmen fallenden "The End", das einen auf Zirkusmusik macht und möglicherweise einen Ausblick darauf gibt, wie sich die Band in Zukunft völlig grenzenlos kompositorisch betätigen könnte. Der Mut hierzu ist den bayrischen Jungs zu wünschen.
Ähnliche Band: Stabbing Westward
Weitere vergleichbare Bands: Dope Stars Inc., End of Green, Gravity Kills, Lacuna Coil, Godhead
 
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