cd-reviews
Interpret: A Day to Remember
Titel: What Separates Me from You
Label: Victory Records
Erschienen: 19.11.2010

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (Hans Maulwurf)
Leser: 13 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Gelungene Mischung aus Pop Punk und Hardcore
Tracklist: 01. Sticks & Bricks
02. All I Want
03. It's All Complicated
04. This Is The House That Doubt Built
05. 2nd Sucks
06. Better Off This Way
07. All Signs Point To Lauderdale
08. You Be Tails, I'll Be Sonic
09. Out Of Time
10. If I Leave
Das dritte Album von A Day To Remember kracht völlig ungestüm durch die Hauswand, dass man schon den ganz bösen Metalcore vor sich zu haben glaubt. Spätestens aber mit „It’s Complicated“ klingt „What Seperates Me From You“ deutlich zahmer. Nicht umsonst gibt Sänger Jeremy McKinnon zu Protokoll, dass er und seine Bandkollegen eben auf beides stehen: Pop Punk und Hardcore. Eben an genau dieser Mischung versuchen sich ADtR mit unterschiedlichen Ansätzen. Denn nicht durchgängig wird tatsächlich in den einzelnen Songs zwischen Mosh und Melodie gewechselt. Ganz ansprechend gelingt das etwa in „You Be Tails, I’ll Be Sonic“ oder aber mit ziemlich großem Elan in „All I Want“. Diese Zwitterwesen an Songs sind klar in der Minderheit. Hin und wieder packen ADtR die Brechstange nämlich auch recht geradlinig aus, was z. B. in „2nd Sucks“ prächtig humorlos und in einem der stärksten Songs des Albums, dem oben bereits erwähnten „Sticks & Bricks“ fast ausschließlich bitterböse klingt. Der Großteil der Songs auf „What Separates Me From You“ verbreitet aber eher eine hitverdächtige Stimmung („Out Of Time“, „All Signs Point To Lauderdale“) oder geht glatt als vorweihnachtlicher Trommelfellkuschler durch („This Is The House That Doubt Built“).

ADtR halten ihr neues Album mit zehn Songs erfreulich kurz und bündig. Auch die Songs wirken keineswegs überladen oder auf reinen Style getrimmt. Ganz im Gegenteil ist das Songwriting ziemlich ausgefuchst, was heißt: zielstrebig und der Stärken bewusst. Vielleicht liegt das daran, dass die Band aus ihrer gespaltenen musikalischen Seele keinen Hehl macht und sich aus beiden Genres (Pop Punk und Hardcore) die besten Zutaten herauspickt. Trotzdem sind die Stakkato-Gitarren nie beliebig eingesetzt und die Melodien haben echtes Hitpotential. Für mich ist es das, was das Album/die Band von ähnlichen Veröffentlichungen/Bands trennt.
Ähnliche Band: Close Your Eyes
Weitere vergleichbare Bands: Silverstein, Escape The Fate, Parkway Drive
 
meinungen zu der veröffentlichung
28.12.2010 | 22:39 Uhr | hollow_crown: 13 Punkte hätte nie gedacht, dass die jungs nach dem überalbum homesick nochmal sowas raushauen. echt fett!

24.12.2010 | 12:50 Uhr | dose: 13 Punkte ich mags sehr gerne... vor allem die etwas brachialeren songs ;)

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