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Interpret: Infernaeon
Titel: Genesis to Nemesis
Label: Prosthetic Records
Erschienen: 21.01.2011

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (CUBTB)
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  Cover

Everything turns to black...
Tracklist: 01. Into The N.O.X.
02. First of the Fallen
03. Lilith Ave. Satanas (Bill Hudson, Guest Guitar Solo)
04. Legacy of Kane (Erik Rutan, Guest Vocals)
05. Ziasudra
06. Creeping Death (Oderus Urungus, Guest Vocals)
07. The Scar of David
08. Immaculate Deception
09. Graven Image (John Slaughter, Guest Guitar Solo)
10. Revelations
Prosthetic Records schlägt wieder zu, diesmal an vorderster Front Infernaeon. Was man vom Namen her schon ableiten kann klingt nicht gerade danach als wäre die Band handzahm. Vielmehr geht es bei „Genesis To Nemesis“ sehr blackened zu.

Durch an langes Keyboardintro welches mich an schlechte Horrorfilme aus den 80ier erinnert, wird man Willkommen geheißen bei Infernaeon. Mit „First Of The Fallen“ ist man dann angekommen in dem Universum welches Infernaeon für uns bereithalten, es wird Melodic Blackened Death Metal geboten. Soll heißen, das Keyboard dominiert den Sound. Es schein überall zu finden zu sein, es kriecht aus jeder Ecke und begleitet alle weiteren Instrumente. Diese sind von einer Leadlastigen und melodiösen Gitarre angeführt und verstecken sich selten hinter dem Blastbeatgewitter welches sonst über uns hereinbricht. Dazu ein growliger Gesang/Geschrei der dem ganzen eine sehr düstere Stimmung verleiht. Ansonsten ist der Sound durchaus antreibend und gerade durch die technischen und riffgewaltigen Gitarren immer spannend. Obwohl die Song generell immer etwas überlang erscheinen, mit zahlreichen Tempowechseln innerhalb der Lieder, kommen sie immer auf ein Grundthema zurück, welches jedem Track einen nachvollziehbaren Rahmen verleiht. Dadurch wirkt das Album aber keinesfalls beschränkt oder eingeengt, vielmehr nutzt Infernaeon diesen Aufbau um ihn ständig neu anzugreifen und aus ihm heraus zu brechen. Das klappt mal mehr und mal weniger, besonders wenn die Solis eingebaut werden, aber das liegt dann wohl wieder am Zuhörer selber. Besonders „Creeping Death“ hat mich doch ein stückweit geschockt, kam ich mir doch hier oftmals wie in den frühen Neunzigern bei puren Metalheads vor. Generell können die Jungs ihren Hang zum epochalen Heavy Metal kaum verleugnen. Eine weitere Richtung die Infernaeon in ihre Musik einbauen. Und ein weiteres Zeichen dafür das man sich durchaus Mühe gibt nicht immer gleich zu klingen, auch wenn es nicht gänzlich verhindert werden kann.

Infernaeon, schaffen es mit ihrem eingängigen Mix durchweg zu überzeugen. Alle Tracks haben Drive und ziehen ordentlich an der Temposchraube. Kaum Zeit zum Luftholen, die mal mehr Mal weniges ausgeprägten Black Metaleinflüsse gliedern sich perfekt in den eh schon düsteren Sound ein. Es klingt oft sehr „kirchlich“ besonders durch den Einsatz der Chöre. Besonders die Tempowechsel machen Spaß, wenn plötzlich aus der Midtempo Mitschaukelkapelle eine richtig derbe Death Kombo geht die Post ab. Trotzdem sollten man sich die Band nur antun, wenn man sowohl Death Metal als auch Black Metal zu schätzen weiß, allen anderen wird as Keyboard schnell auf die Nerven gehen und den reinen Black Metaller wird es entweder zu klar oder lasch sein, oder eben doch zu brutal, eine interessante Mischung.
Ähnliche Band: Behemoth
Weitere vergleichbare Bands: Infernal War, The Internal Suffering
 
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