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Interpret: Take That
Titel: Look Back, Don't Stare. A Film About Progress (DVD)
Label: Universal Music
Erschienen: 03.12.2010

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (dose)
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  Cover

Tiefe Einblicke in Vergangenes und Heute
Tracklist: Dokumentation
20 Minuten Out Takes
Es ist nicht verwunderlich, dass die Reunion von Take That mit Robbie Williams so große Wellen schlagen würde, dass das entsprechend erste Album in kompletter Ur-Besetzung seit vielen Jahren namens „Progress“ die Spitze der Charts erklimmt. Passend zur CD gibt es dann auch einen Film über die Entstehung des Albums rundum so hochwertig aufgemacht, dass er als reine Bonus-Beigabe zu einer limitierten Edition des Albums zu aufwändig und groß erscheint. Das riecht nach Geldmacherei, ist es sicherlich auch – aber bekommt man denn etwas für das Geld, das man gegebenenfalls ausgibt?

„Look Back, Don’t Stare, A Film About Progress“ ist für Take That untypisch. Von den Bildern schlicht und in schwarzweiß gehalten bietet die DVD inhaltlich eine spannende Geschichte in journalistischer Form über die Idee der Reunion bis hin zur Veröffentlichung des Albums. Fans und Interessierte müssen nicht im Dunklen tappen, sondern bekommen einen großen Überblick nicht nur über das letzte Jahr, sondern auch über die Grundlagen, Beziehungen und das das gesamte weitere Geflecht, was schlussendlich in den letzten 12 Monaten mündete. Interessante Bilder und Zeitungsausschnitte berichten von großen Erfolgen und dem Ausstieg von Robbie Williams genauso wie über die erste Reunion, bei der Robbie Williams noch nicht Bestandteil war. Natürlich legt die Dokumentation aber ihr Hauptaugenmerk auf die letzten 12 Monate und es wird vor allem eins deutlich: eine der ersten extrem erfolgreichen Boygroups dieser Zeit waren am Ende doch nur Menschen, die zu Freunden wurden und sich dann wieder durch Streit auseinander gingen. Die DVD lebt von emotionalen Momenten zwischen Wiedersehen, Erinnerungen der Sänger und es gibt lustige kleine Geschichten aus der Vergangenheit der Band. Dabei kommt jeder der Fünf zu Wort und keiner lässt es sich nehmen, Teile der eigenen Gefühlswelt offen zu legen. Ehrlich wird ebenso über die Unzuverlässigkeit von Robbie Williams wie auch über den musikalischen Egoismus von Gary Barlow gesprochen.

Auch auf die Aufnahmen zum Album „Progress“ wird geschaut und man sieht, wie hier fünf gestandene Männer mit unterschiedlichen Vorstellungen in endlosen Diskussionen jeden einzelnen Song besprechen. Auch wenn es insgesamt um Musik geht, beschränkt sich die Dokumentation auf einzelne musikalische Schnipsel und setzt eher auf gesprochene Worte und emotionale Bilder. 100 Minuten geben so einen guten Einblick in das vergangene und vor allem aktuelle Schaffen und in das Leben und die Gedanken der hinter der Musik stehenden Musiker, die mit 40 ihren Spaß an der Musik nicht verloren haben, aber weit konzentrierter und erwachsener (natürlich) an ihren Beruf rangehen, als noch vor 15 und mehr Jahren. Eine Prise mehr Musik (umfangreiche Live-Mitschnitte oder ähnliches) hätte die Veröffentlichung abgerundet, aber das spart man sich sicherlich für eine weitere Veröffentlichung auf.
Ähnliche Band: Backstreet Boys
Weitere vergleichbare Bands: Westlife
 
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