cd-reviews
Interpret: James Blunt
Titel: Some Kind Of Trouble
Label: Warner Music
Erschienen: 05.11.2010

Bewertung:
Autor: 5 von 15 (dose)
Leser: 5 Punkte (Durchschnitt)


» Kaufen bei Amazon
» offizielle Website
  Cover

Das hätte auch spannend werden können...
Tracklist: 01. Stay The Night
02. Dangerous
03. Best Laid Plans
04. So Far Gone
05. No Tears
06. Superstar
07. These Are The Words
08. Calling Out Your Name
09. Heart Of Gold
10. I'll Be Your Man
11. If Time Is All I Have
12. Turn Me On
Der letzte Riesenerfolg von James Blunt liegt bereits 5 Jhre zurück. Damals, im Jahr 2005 sang er in seinem Debütalbum „Back To Bedlam“ den noch heute oft gespielten Dauerhit„You’re So Beautiful“ und hat sich damit nicht nur in die Herzen der Radiopoprockwelt gespielt, sondern sich gleichzeitig ein eigenes Grab für die persönliche Weiterentwicklung geschaufelt. Das zumindest stellt sich bei „Some Kind Of Trouble“ als traurige Wahrheit heraus.

Entgegen vorherigen Beteuerungen in Interviews und ganz im Gegensatz zum Titel ist das Album „Sime Kind Of Trouble“ alles andere als „Ärger“. Es ist derart angepasst und durchstrukturiert, dass auch nicht für ein kleines Stückchen Ärger Platz ist – und das wiederum ist wirklich ärgerlich. Das Album ist nicht schlecht, aber sowas von unauffällig und wenig aufdringlich, dass von einem zwingenden Album nicht die Rede sein kann. Der Anspruch an das Album war groß, einen Welthit wie „You’re So Beautiful“ schreibt man eben nicht immer wieder. Aber der eigene Anspruch beschränkt sich offensichtlich darauf, ja nicht hinter dem großen Schatten des Songs auszubrechen, sondern lieber ungefährliche Abziehbilder des Debütalbums von vor 5 Jahren zu produzieren. Wahrscheinlich wird das Album getrieben vom damaligen Hit wieder ein Erfolg – es tut eben auch nicht weh sondern geht gefällig rein, als wenig spannende Hintergrundberieselung. Hinzu kommen hohle Texte über Frauen und Sonne und – natürlich (ab in die tiefsten Klischees) – das Surfen. Aber die wirklich großen surfenden Musiker wie Jack Johnson oder Ben Harper schielen insgesamt offensichtlich weniger auf die Verkaufszahlen, sondern bleiben authentischer und irgendwie kratziger und das Maß unangepasster das nötig ist, um relevante Musik aufzunehmen.

Schade, das neue Album von James Blunt hätte auch spannend werden können...
Ähnliche Band: Damien Rice
Weitere vergleichbare Bands: Jack Johnson
 
meinungen zu der veröffentlichung
10.11.2010 | 00:07 Uhr | Pinkpanterchen: 5 Punkte Geht gar nicht mehr - lack of inspiration Mr. Blunt.

meinung schreiben
Um die Veröffentlichung bewerten zu können, musst du angemeldetes Mitglied der » Community von Dosenmusik und
» eingeloggt sein.
zurück zur Startseite
jetzt registrieren
Registrierte Mitglieder haben erweiterte Möglichkeiten auf dieser Website: Schreibrechte im Forum, Chat, Userprofile mit Buddylist und Bildergalerie, vollen Zugriff auf alle Bildergallerien, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr. » hier direkt registrieren
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!