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Interpret: Ramallah
Titel: Kill A Celebrity
Label: Thorp Records
Erschienen: 14.10.2005

Bewertung:
Autor: 9 von 15 (dose)
Leser: 15 Punkte (Durchschnitt)


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  Cover

Irgendwie merkwürdig...
Tracklist: 01. The Other Side
02. Kill A Celebrity
03. Days Of Revenge
04. Ramallah
05. Drink the Kool-Aid
06. Oscar Cotton
07. Brother Malcolm
08. The Horror And the Gag
09. Shock And Awe
10. Act of Faith
11. Just Walk Away
12. Heart Full Of Love
13. The Other Side (reprise)
14. A Day In The Life
15. If I Die Today
16. Bye-bye
Selten war die Zwiespalt größer, als bei Ramallahs "Kill A Celebrity" und auch nach dem x-ten Hördurchlauf gibt es noch keine Entscheidung: Ist das Album von Ramallah gelungen oder ziemlicher Mist? Es gibt viel Gutes zu berichten über "Kill A Celebrity" und trotzdem hat das Album einige Haken. Musikalisch wird hier moderner und ziemlich tougher Moshmetalcoreirgendwas geboten.

Die Band, die sich aus dem musikalischen Umfeld illustrer Bands wie Sworn Enemy, Blood For Blood, Unearth und Premonitions Of War zusammensetzt, besteht also aus ziemlich "toughen Jungs", die vielleicht zu sehr versuchen, tough zu sein. Aufgelockert wird und eine eigene Note bekommt das Album durch das elektrische Piano, das aber irgendwie nicht ganz reinpassen will in die sonst recht druckvolle Musik und die den Moshcore gefühlsmäßig leicht in New Metal Gefilde abdriften lässt. Basis bei all dem ist - wie man bei den genannten Bands richtig tippen kann - moderner OldSchool mit viel Rumms, Druck und einem Arsch voll Wut. Geshoutet wird, was das Zeug hält... Die Elemente, aus denen sich Ramallahs "Kill A Celebrity" zusammen setzt sind durchaus interessant und auch durch das E-Piano eigenständig, alle Songs gleichen sich aber doch sehr. So richtig punkten kann die Band auch nicht durch die Texte, die auch wieder gutes und schlechtes haben. Eigentlich ist es super, wenn eine Band kritische Texte schreibt, wütend über die Plastikwelt in Hollywood und dem Musikbusiness flucht und das ganze, ohne immer nur Gangsta-mäßig Worte wie Fuck, Bitch und ähnliche zu verwenden. Und auch wenn Rob Lind sich die Wut aus der Seele ins Gesicht der Politiker, Promis und Lügner schreit, auch wenn das Ganze in ein wuchtiges Hardcore-Gewand gepackt ist, wirken die Lyrics insgesamt doch etwas aufgesetzt und plakativ.

Vielleicht ist das größte Problem, dass die Band aus zu vielen guten Musikern besteht, die zu viel gutes wollen und damit zu viel des guten produziert haben. Einen Gang zurückgeschaltet und etwas eindeutiger an den Wurzeln orientiert ohne den krampfhaften Versuch besonders innovativ, eigenständig und politisch zu sein, hätte vielleicht gut getan. Highlight ist vielleicht der aber auch etwas zu langsam geratene Song "Oscar Cotton", obwohl man sich da dann doch lieber das Original Blood For Blood anhören sollte. Irgendwie merkwürdig...
Ähnliche Band: Blood For Blood
Weitere vergleichbare Bands: Throwdown, Premonitions Of War
 
meinungen zu der veröffentlichung
08.02.2006 | 08:53 Uhr | Rockronin: 15 Punkte Es ist eben Mal Hardcore anders gewürzt... eine ganze nette Sache an sich, aber man muss sich reinhören, dann geht die Band ziemlich gut ab.

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