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Interpret: War from a Harlots Mouth
Titel: MMX
Label: Lifeforce Records
Erschienen: 29.10.2010

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (CUBTB)
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  Cover

Dramatisches Chaos ohne viele Gimmicks
Tracklist: 01. Insomnia
02. To Age And Obsolete
03. The Increased Sensation of Dullness
04. Sleep Is The Brother Of Death
05. The Polyglutamine Pact
06. Cancer Man
07. C.G.B. Spider
08. Sugarcoat
09. Spineless
10. Recluse MMX
11. Inferno III/VI
Viele Worte muss man über die Berliner nicht mehr verlieren. Lange schon haben sie sich in anspruchsvollen Chaos und Technikgefrickeljungel durchgesetzt. Nun steht ihr zweites Werk mit Shouter Nico Webers in den Regalen „MMX“. Ihr drittes Werk und für den geneigten Fan stellt sich nur die Frage welche Richtung dieses Monstrum wieder einschlagen wird.

Die Jungs kommen wie immer ohne große Worte direkt zur Sache. Gemetzel, Gebrüll, Chaos so empfängt dich MMX. Die erste Verschnaufpause darf man erst im zweiten Track erwarten diese ist dann wieder so abrupt, geschickt und elegant eingebunden das man weiß auch dieses Album wird überzeugen. Doch es fällt auf, dass die Jungs noch mehr tiefere Strukturen in ihre Musik mit einbinden. Klar gab es früher auch Melodien doch mittlerweile etablieren sich diese damals klaren und kurzen Melodien zu aktuell waren Epen. Die Chaosattacken bleiben zwar nicht aus, dennoch verzieht sich die Band des Öfteren in dahin treibende Soundsphären. Nur um dich dann mit dem nächsten Track wieder platt zu walzen. Gnade für die geschundenen Gehörgänge gibt er’s kaum. Jeder Ton zu den eine Gitarre fähig ist wird auch aus ihr rausgequält. Dies zeugt zum einen für das Talent der Musiker und auch davon dass sich WFAHM eben was trauen. Klar wirken ihre Songs manchmal unglaublich überladen und chaotisch, trotzdem driftet es nie ins belanglose ab. Chaos mit Methode die mal mehr mal weniger erkennbar ist. So prügeln sich die Jungs durch 11 Spannungs- und Blastbeatgeladene Tracks und wirbeln deine Sinneswahrnehmungen mal wieder ordentlich durcheinander.

Die Junge Band wird immer erwachsener, was dem Songsaufbau zu gute kommt. Er wirkt durchdachter und konzipierter als auf früheren Alben. Leider geht dadurch ein wenig der Überraschungsfaktor verloren. Fast gänzlich wird auf Soundsamples oder zu abrupte Breaks verzichtet. Man vertieft sich lieber in Kopfgesteuerte Arrangements die immer mehr ins doomige Chaos abdriften. Trotzdem bleibt diese Band ein Stern am deutschen Chaos Himmel und setzt sich mit Technik, Spielfreude und neuer Gesamtstimmung bestens in Szene. Harter Stoff der aber jede Hörminute Wert ist.
Ähnliche Band: Ellison
Weitere vergleichbare Bands: See You Next Tuesday, Molotov Solution, The #12 Looks Like You
 
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