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Interpret: Daath
Titel: Daath
Label: Century Media
Erschienen: 15.10.2010

Bewertung:
Autor: 9 von 15 (CUBTB)
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  Cover

Die Wissenschaft die Moshbeats schafft
Tracklist: 01. Genocidal Maniac
02. Destruction/Restoration
03. Indestructible Overdose
04. Double Tap Suicide
05. The Decider
06. Exit Plan
07. Oxygen Burn
08. Accelerant
09. Arch {Enemy} Misanthrope
10. Manufactured Insomnia
11. A Cold Devotion
12. N.A.T.G.O.D.
13. Terminal Now
Melden sich ziemlich zügig mit ihrem zweitem Werk nach „The Concealers“ zurück. Nur ein Jahr hat es gedauert dann hatte man wieder so viel Material zusammen das es sich lohnt dies auf eine neue Platte zu pressen. Anscheinend ging das selbst den Musikern zu schnell daher gibt es dieses Mal keinen tollen Albumtitel sondern man begnügt sich mit Daath.

Musikalisch hat sich nicht viel geändert die Jungs spielen noch immer Death Metal mit starkem progressiven Einschlag, der mich zuweilen an Between The Buried And Me erinnern wenn auch bei weitem nicht so vertrackt. Manchmal erhascht man im Hintergrund Melodien die man erst beim zweiten hören erkenntlicher werden. Ansonsten stampft das Album gänzlich ungebremst durch die Boxen. Wartet hier und dort mit kleinen Überraschungen auf die Mal mehr Mal weniger entzücken. So wirken sich die unterschiedlichen Tempi auf die Songs sehr positiv aus. Man hat Zeit zum Luftholen für die nächsten Blastbeatattacken denn ordentlich hämmern können die Jungs eben auch. Nur um dann das Tempo wieder komplett zu brechen und mit einen astreinen Soli die Stimmung fast ins symphonische abdriften zu lassen. Daher braucht das Album definitiv ein paar Durchläufe bis es richtig zündet. Gekonnt spielt die Band ihre vielseitig aus und verbindet Melodien mit treibenden Death Riffs. Was auf Dauer ein wenig eintönig wirkt ist der Gesang der immer im gleichen Gebrüll daherkommt. Er ist ziemlich klar und wird somit dem Death Metal nicht wirklich gerecht sondern gehört schon fast in die Richtung Metalcore, glücklicherweise ohne clean Vocals. Zwar wird oft eine zweite Stimmebene mit eingebunden dennoch ist der Gesang das was als ersten negativ heraus sticht. Man kann aber darüber hinwegsehen sollte man sich mit der restlichen Musik anfreunden können.

Mit ordentlich viel Spielfreude und Schmackes servieren uns Daath ihren zweiten Hauptgang. Durchweg ein gelungenes Gericht welches lediglich im Abgang etwas fad wird. Angerichtet ist es Top und lässt kaum Wünsche offen. Alle Zutaten wurden aufs beste abgeschmeckt und besonders die Gitarrenarbeit ist zu loben. Für den faden Abgang sorgt lediglich der Gesang. Wer etwas progressiveren Death Metal hören möchte und nicht gleich die volle Symphoniebreitseite a la Between The Buried And Me haben will ist hier bestens bedient.
Ähnliche Band: Between The Buried And Me
Weitere vergleichbare Bands: The Black Dhalia Murder, Man Must Die
 
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