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Interpret: Opeth
Titel: In Live Concert At The Royal Albert Hall
Label: Roadrunner Records
Erschienen: 17.09.2010

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (dose)
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  Cover

20 Jahre schwedischer Deathmetal
Tracklist: Set 1 (Album "Blackwater Park"):
01. The Leper Affinity
02. Bleak
03. Harvest
04. The Drapery Falls
05. Dirge For November
06. The Funeral Portrait
07. Patterns In The Ivy
08. Blackwater Park

Set 2:
09. Forest Of October (von "Orchid")
10. Advent (von "Morningrise")
11. April Ethereal (von "My Arms, Your Hearse")
12. The Moor (von "Still Life")
13. Wreath (von "Deliverance")
14. Hope Leaves (von "Damnation")
15. Harlequin Forest (von "Ghost Reveries")
16 The Lotus Eater (von "Watershed")
Die Royal Albert Hall ist eine der wichtigsten Konzertsäle überhaupt und wird gerne von Bands genutzt, um Live-Auftritte aufzunehmen. 140 Jahre alt ist das Gebäude und Opeth nehmen ihr 20jähriges Jubiläum zum Anlass, um ihren Blastbeat-getriebenen Deathmetal durch die alten Gemäuer zu treiben.

Wahrscheinlich wäre vor einigen Jahren eine Live-Aufnahme einer der härtesten und düstersten Spielarten des Metals in einem so altehrwürdigen Gebäude eher als Blasphemie abgetan worden, diese Zeiten sind aber langsam vorbei und vielleicht kann genau dieser Beweis neben dem Bandjubiläum selbst als Grund dafür herhalten, dass ein bereits vor drei Jahren auch in London aufgenommenes Konzert hier quasi wiederholt wird. „In Live Concert At The Royal Albert Hall“ zeigt die komplette Aufführung des bereits 9 Jahre alten Albums „Blackwater Park“, das zu den wichtigsten Alben der Band und des Genres überhaupt gezählt werden. Und so gelingt es in Kombination mit der Royal Albert Hall, dem Album live noch eine ganz eigene Note zwischen heavy und soft, zwischen kräftiger Progressivität und Gefühl heraufzubeschwören.

Nicht überperfektioniert gibt es dennoch eine perfekte Show zu diesem Album, lebendig – wie ein Live-Konzert sein muss – eben mehr als eine 1 zu 1 Umsetzung des Albums. Hier und da überarbeitete oder neu interpretierte Refrains oder neu eingefügte Solos sorgen für ein leicht anderes Bild als das Studio-Album. Besonders gelungen in den Aufnahmen ist, dass inmitten des wuchtigen Sounds die einzelnen Elemente von Gitarre über Bass und Schlagzeug bis hin zu Piano und dem Gesang einzeln gut auszumachen sind.

Neben dieser 70minütigen Show gibt es weitere 105 Live-Minuten in denen chronologisch geordnet jeweils ein Song eines ihrer Alben von „Orchid“ bis hin zu „Watershed“ geboten wird. Zwischen den Songs gibt es Erzählungen von Akerfeldt und damit wird der zweite längere Teil zu einer unterhaltsamen und selbstironischen Retrospektive. Spannend ist dabei zu sehen, dass die Songs nach und nach in chronologischer Folge vielschichtiger und progressiver wird, dabei aber durch und durch den Opeth Sound beibehält. Bei allen Aufnahmen steht die Atmosphäre im Vordergrund – Aufnahmen des Publikums bleiben eine Seltenheit und auch Nahaufnahmen der einzelnen Musiker sind eine Seltenheit. Es geht um die Band, die Musik, die Visualisierungen, die Atmosphäre und das kommt gut rüber. Ergänzt wird das alles durch ein 40-minütiges Interview und ein Backstage-Zusammenschnitt, der sich fälschlicherweise als Doku zur „Evolution XX: An OPETH Anthology“ Tour tarnt.

Insgesamt sind das Live-Konzert mit der Symbiose aus Deathmetal und Symphonie und alle weiteren Inhalte der DVD eine runde Sache für ein 20jähriges Bandjubiläum.
Ähnliche Band: Katatonia
Weitere vergleichbare Bands: Anathema, Porcupine Tree
 
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