cd-reviews
Interpret: Caleya
Titel: These Waves Will Carry Us Home
Label: Midsummer Records
Erschienen: 10.09.2010

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (Hans Maulwurf)
Leser: noch keine Wertung


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  Cover

Norddeutscher Post-Metal-Core (in beeindruckend)
Tracklist: 01. These Waves Will Carry Us Home
02. The Siren Song (Into Her Cold Arms)
03. One Minute To Turn The Horizon Into Hopeful Dust
04. Marching In The Rhythm Of A Dreamer's Heart
05. For The Oness We Love We're Willing To Forgive
06. Faithfully Singing Farewell While We're Gently Sinking Towards The Rising
07. Through An Empty Mirror" (Bonus-Track)
Da haben Midsummer Records (u. a. The Hirsch Effekt, Ghost Of A Chance) aber ein Schätzle ausgegraben: Die Hamburger Caleya beweisen, dass der Norden Deutschlands die Metropolregion für gute Rockmusik ist.

Die Band besteht aus Tobias Lietz (vox), Torsten Radtke und Daensche Delariba (git), Eddie Berlies (bass) und Wolle Zarnack (drums). Auf ihrem siebenaktigen Debütalbum „These Waves Will Carry Us Home” überzeugt Geschmacksicherheit und musikalische Ambition in voller Länge, sprich etwas mehr als 38 Minuten. Die Songs sind lang, schwerfällig, mitreißend, gefährlich, unterschwellig, breitseitig. Die frappierende Ähnlichkeit in der Komposition zu Szenegrößen wie Pelican oder Cult Of Luna liegt an verschiedenen Dingen: Der Gesamtsound ist unfassbar gewaltig, ohne auf bloße Effekte mit möglichst lauten Gitarren zu setzen. Ständig sagt der Post-was-auch-immer-Rock guten Tag, weshalb die einzelnen Nummern sich Zeit lassen dürfen. Zudem ist es einfach stimmig, wie sich Caleya – so klischeegetrieben das auch klingt – mit der bedrohlichen Seite des Meeres zu befassen. Das spiegelt sich in den an- und abebbenden Songstrukturen, dem Artwork und dem ständigen Gefühl des Unbehagens wider. Stimmlich rangiert Tobias Lietz eher neben den kürzlich überzeugenden Endnote oder auf Grund der ständig kippenden Gesangs-/Geschreistimme in der Nähe von Flatlands.

Einzelne Songs zu besprechen erübrigt sich: Das ist im Gesamten eine hervorragende Veröffentlichung, die in ihrer Kompaktheit und zugleich drängenden Weite Freunde bei Hardcore-, Postcore und auch Doomanhängern finden könnte.

Der Ausblick auf das 2011 erscheinende Album mit dann deutschen Texten und dunklerer und zugleich zugänglicherer Atmosphäre schürt in Anbetracht des aktuellen Outputs große Erwartungen!
Ähnliche Band: Flatlands
Weitere vergleichbare Bands: Cult Of Luna, Pelican, Endnote
 
meinungen zu der veröffentlichung
06.12.2010 | 14:55 Uhr | der mann aus wü: keine Wertung interessant: ich würde die herren gar nicht so direkt in die "post"-whatever-ecke stellen. den cult-of-luna-vergleich kann ich noch gut nachvollziehen (da fiele mir auch noch richtig altes zeugs von the ocean ein; von mir aus dürften auch neurosis oder tephra in die waagschale geworfen werden), die sache mit pelican wiederum nicht mehr. für mich steht da eher fieses geboller irgendwo im sperrgebiet zwischen noise und hardcore wie es z.b. auch teilweise von zann, breach oder gar coalesce fabriziert wurde/wird, im mittelpunkt. aber dass musik sehr unterschiedliche empfindungen auslösen kann, brauche ich hier wohl kaum jemandem erzählen.

festzuhalten bleibt auf alle fälle: starkes album, applaus! wie stark, weiß ich noch nicht. bewertung deshalb irgendwann später.

11.10.2010 | 19:37 Uhr | Hans Maulwurf: 12 Punkte Die Vorgänger-EP "Maelstrom" (2008) steht hier zum freien Download bereit:

http://www.mediafire.com/?gyxw22gcmh3

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