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Interpret: Dakoton
Titel: Kein Platz für Kompromisse
Label: Neo-Lacrima Records
Erschienen: 10.09.2010

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (der mann aus wü)
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  Cover

Jugendzimmer-Helden to come
Tracklist: 01. Kein Platz für Kompromisse
02. Getrennte Rechnungen
03. Freitag
04. Wer hindert uns daran
05. Nichts garantieren
06. Platz zum Schreien
07. Sieht nicht gut aus
08. Du bringst die Gläser, ich bring Di.ch zum Weinen
09. Im Rennen
10. Dein Zug verlässt die Stadt
11. Kaktusschnaps und glühende Kohlen
12. Egal was passiert
Kennengelernt haben sich Dakoton im Pop-Kurs der Musikhochschule Hamburg (u.a. Wir Sind Helden, Revolverheld), die hier vorliegende Scheibe wurde zwischen Juni 2007 und Januar 2008 aufgenommen und schon vor einem knappen Jahr auf rein digitalem Wege veröffentlicht. Nun also die nachgeschobene Polycarbonat-Variante.

Innerhalb kürzester Zeit ist klar: "Kein Platz Für Kompromisse" zielt auf den pop-punkigen Massenmarkt. Zackzack-Rhythmen im Galopp-Schritt, Melodien über alles, eine klare Stimme für die deutschsprachigen und gut verständlichen Texte, die Refrains schön mitgrölkompatibel, die jugendliche Wortwahl direkt und zumeist klischeefrei, die Songdauer jeweils MTV- und radiokompatibel, der Sound druckvoll und einfach perfekt produziert. Als erste Single wurde "Wer hindert uns daran" ausgekoppelt, das nochmals einen Tacken eingängiger um die Ecke kommt - wohl im Wortsinne ein Hit nach dem Lehrbuch. Und damit auch ja nichts schief geht, trumpft das dazugehörige Video mit Kai Wiesinger auf. Jetzt müssen das nur noch BRAVO und Co gut finden und pushen...

Spätestens nach ein zwei, drei Durchläufen wünscht man sich hier und da ein paar mehr Ecken und Kanten, der Gesang dürfte gerne auch mal etwas ausbrechen und wirklich anpacken. Obwohl durchaus munter nach vorn rockend, bleibt es nämlich ziemlich gleichförmig und glatt gebügelt. Echten Rotz und Dreck findet man - entgegen der Promoverlautbarungen - auf jeden Fall nicht.

Für das, was es sein soll, ist das aber auf alle Fälle vollkommen in Ordnung und eine bessere Einstiegsdroge als so manch anderer Popmüll.

Über das wirklich peinliche Hochglanz-Cover-"Artwork" hülle ich hingegen lieber den Mantel des Schweigens.
Ähnliche Band: Killerpilze
Weitere vergleichbare Bands: Blink-182, Foo Fighters, Revolverheld, Fall Out Boy
 
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