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Interpret: Oceansize
Titel: Self Preserved While the Bodie
Label: Superball
Erschienen: 03.09.2010

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (dose)
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  Cover

Die Musik braucht Zeit
Tracklist: 01. Part Cardiac
02. Superimposer
03. Build Us A Rocket Then...
04. Oscar Acceptance Speech
05. Ransoms
06. A Penny's Weight
07. Silent/Transparent
08. It's My Tail And I'll Chase It If I Want To
09. Pine
10. Superimposter
Manche Bands machen es ihren Fans nie leicht und genau deswegen haben sie eine starke Fanbase. Oceansize aus Groß Britannien ist eine dieser Bands, die stark in ihren eigenen Sounds verwurzelt sich dennoch nie haben festlegen lassen. Mal eher spröde, mal gewaltig, mal ausufernd freuen sich die Fans gespannt auf das neue Album „Self Preserved While The Bodies Float Up“.

Gleich zu Beginn machen Oceansize klar, dass man sich auch diesmal auf Veränderungen und ganz unterschiedliche Spielwiesen gefasst machen muss. Knorrig und verschroben zerrt „Part Cardiac“ nicht nur durch den verzerrten Gesang an den Nerven und auch das folgende „SuperImposer“ ist nicht gerade gradlinig und doch erkennt man gleich, dass es sich um Oceansize handelt – was auch immer das ist, die Unangepasstheit ist, die Stimme oder irgendetwas anderes. Und wenn man sich an die letzten Alben erinnert und feststellt, dass es schon damals nicht immer leicht war, einen Zugang zu den jeweiligen Alben und Songs zu finden, dann steht jetzt ein neuer schwerer Brocken vor einem. Mit „Self Preserved While The Bodies Float Up“ muss man sich beschäftigen, intensiv und unabgelenkt. Das Album ist keine Musik für den Moment oder zwischendurch. Gerade die ungeraden Takte der Rhythmusfraktion machen es dem Hörer schwer und gleichzeitig auch dieses Album wieder zu einer spannenden Entdeckungsreise. Da scheut sich die Band auch nicht, nach einem fast versöhnlich-ruhigen Song mittendrin gleich ein großes musikalisches Chaos folgen zu lassen.

Nach all dem fällt es schwer, das Album gerecht zu bewerten. Bei den ersten Durchläufen bleiben die Aha-Erlebnisse aus und die Zeit zwischen Hören, Review schreiben und veröffentlichen ist wahrscheinlich zu kurz, um eine endgültige Wertung abzugeben. Insofern treffe ich die Bewertung unter einer gewissen Annahme, dass sich der Aha-Effekt noch einstellt und damit das Ergebnis nicht ein schwer zu greifender dissonanter Brocken bleibt.
Ähnliche Band: Aereogramme
Weitere vergleichbare Bands: Amplifier, Demians
 
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