cd-reviews
Interpret: Danger Mouse & Sparklehorse
Titel: Dark Night of the Soul
Label: EMI Music
Erschienen: 16.07.2010

Bewertung:
Autor: 9 von 15 (panic-at-my-disco)
Leser: noch keine Wertung


» Kaufen bei Amazon
» offizielle Website
  Cover

Zu viel des Guten
Tracklist: 01. Revenge (Feat. The Flaming Lips)
02. Just War (Feat. Gruff Rhys)
03. Jaykub (Feat. Jason Lytle)
04. Little Girl (Feat. Julian Casablancas)
05. Angel's Harp (Feat. Black Francis)
06. Pain (Feat. Iggy Pop)
07. Star Eyes (I Can't Catch It) (Feat. David Lynch)
08. Everytime I'm With You (Feat. Jason Lytle)
09. Insane Lullaby (Feat. James Mercer)
10. Daddy's Gone (Feat. Mark Linkous & Nina Persson)
11. The Man Who Played God (Feat. Suzanne Vega)
12. Grim Augury (Feat. Vic Chesnutt)
13. Dark Night Of The Soul (Feat. David Lynch)
Das Interessanteste an dieser Veröffentlichung ist die Entstehungsgeschichte. Schließlich brachte das Duo Danger Mouse und Sparklehorse dieses Album schon im vergangenen Jahr heraus, allerdings aufgrund eines Rechtsstreit mit EMI in Eigenvertrieb. Oder besser gesagt in gar keinem Vertrieb: Sie verkauften leere CDs mit der Anweisung, sich das Album aus dem Internet zu laden.

Irgendwie fiel dann über einem Jahr später EMI oder den Musikern oder allen auf dass diese Vorgehensweise doch irgendwie doof und vor allem nicht so wirklich lukrativ ist und deswegen wird das Album jetzt noch mal so richtig veröffentlicht, also mit ganz viel Geld für Promotion und sowas, weil letztes Jahr hat da irgendwie niemand was von mitgekriegt.

Und das obwohl (zweiter interessanter Punkt!) so viele hochangesehene Künstler daran beteiligt waren! Ich meine, Julian Casablancas von The Strokes und Iggy Pop und Gruff Rhys von Super Furry Animals und David Lynch! Man könnte meinen, mehr Indie und Kunst und krasse experimentelle Scheiße geht gar nicht mehr.

Geht's auch nicht. Die Stücke auf dem Album wirken so zusammengewürfelt und unterschiedlich, als handle es sich um einen Sampler. Und selbst da fehlt irgendwo der rote Faden. Die Stücke sind alle sehr entspannt, beruhigend und verträumt. Aber irgendwie auch ein wenig langweilig.

Zu viele Köche können halt auch ein bisschen zu viele Köche sein.
Und irgendwie fand ich die erste Vertriebsweise auch viel sympathischer.
Ähnliche Band: Broken Bells
Weitere vergleichbare Bands: TV On The Radio, The National, The Beatles
 
meinungen zu der veröffentlichung
Es wurden noch keine Meinungen zu diesem CD-Review veröffentlicht.
meinung schreiben
Um die Veröffentlichung bewerten zu können, musst du angemeldetes Mitglied der » Community von Dosenmusik und
» eingeloggt sein.
zurück zur Startseite
jetzt registrieren
Registrierte Mitglieder haben erweiterte Möglichkeiten auf dieser Website: Schreibrechte im Forum, Chat, Userprofile mit Buddylist und Bildergalerie, vollen Zugriff auf alle Bildergallerien, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr. » hier direkt registrieren
Dosenmusik : der neue Shop
dosenmusik at Facebook Follow dosenmusik on Twitter RSS Feed
cd-empfehlungen
Asking Alexandria - From Death to Destiny I Is Another - I Is Another
Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Alice in Chains - The Devil Put Dinosaurs Here
Heaven Shall Burn - Veto Le Fly - Grüß Dich Doch Erstmal!