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Interpret: Cruel Hand
Titel: Lock & Key
Label: Bridge Nine Records
Erschienen: 30.07.2010

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (ed_moses)
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  Cover

Mehr als nur ein Nachfolger.
Tracklist: 01. Lock & Key
02. Cruel Hand
03. Day or Darkness
04. Broken Glass
05. Labyrinth
06. One Cold Face
07. Rotations of Hurt
08. Dismissed
09. Two Fold
10. The Bottom
Wurden meine Gebete denn wirklich erhört??? Nun gut, Gebete ist vielleicht ein bisschen zu viel des Guten. Doch war „Prying Eyes“, Cruel Hands erstes Bridge 9 Release und nach „Without a Pulse”, ihr insgesamt zweites Album zwar hörenswert doch ab un zu ein wenig zu eintönig. Nun erscheint mit „Lock&Key“ ihr drittes Studioalbum und direkt beim ersten Hören fällt einem auf, das die Herren aus Maine die zwei Jahre zwischen den Alben zwar mit sehr viel Touring, aber offensichtlich auch mit viel Zeit mit neueren Einflüssen und Gedanken an eine Weiterentwicklung verbracht haben.

Es bleibt düster, es bleibt duckvoll und nach vorne treibender Hardcore. Doch ist nicht mehr alles ganz so schnell, wie es noch auf „Prying Eyes“ gewesen ist. Außerdem fühlt man sich hier recht häufig an gute, alte NYHC Tage erinnert. Wer Hardcore hört oder gehört hat, der Ende der 80er Anfang der 90er aus NY kam, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Leeway, ältere Madball, Cro Mags oder auch No Warning (ok, letztere kommen nicht aus NYC, aber kann man doch auch als Referenz nennen), wem irgendwas davon zusagt, der liegt auch bei „Lock & Key“ goldrichtig.

Cruel Hand beweisen mit dem neuen Album, dass es sich nicht nur um eine dieser sehr schnelllebigen Bands handelt, welche einmal kurz Erfolg hat und nach den 15 Minuten Ruhm gleich wieder in der Versenkung verschwinden. Nein, hier wird an das letzte Album angeknöpft und dieses intelligent weitergeführt. Was evtl auch an ihrem Produzenten Jay Maas liegen mag, welcher in Vergangenheit schon durch Arbeiten mit so großartigen Bands wie Verse oder auch Defeater aufgefallen ist. Mehr Midtempoparts, etwas weniger Gas, ohne dabei langweilig zu werden, gekonnte Breaks und ein ganz ganz große Portion Trash. Auf „Lock & Key“ sind wesentlich mehr Metalriffs zu finden, immer wieder gekonnt eingesetzte Gangshouts und Chris versucht sich immer wieder mal an unterschiedlichen Stimmlagen, von düster schreiend bis zu rauem ja schon fast sprechgesang artigen Passagen, womit das Album durchweg interessant wirkt. 10 gekonnt inszenierte Songs, welche NYHC der 90er auf eine neue Stufe heben könnten. Der Veröffentlichungstermin is hierzulande Ende Juli doch waren Cruel Hand so nett, das komplette Album als Stream auf ihre Myspaceseite zu stellen. Wer die nächsten Tage also noch die Chance haben sollte, die Band in Deutschland live zu sehen, dem sei dies tunlichst ans Herz gelegt und vorher ordentlich die Lieder hören, damit man auf den Konzerten noch mehr abgehen kann. Kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
Ähnliche Band: No Warning
Weitere vergleichbare Bands: Madball, Leeway
 
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