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Interpret: Eko Fresh
Titel: Was Kostet die Welt
Label: Sony Music
Erschienen: 25.06.2010

Bewertung:
Autor: 11 von 15 (ed_moses)
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  Cover

Talentiert, gehasst, verschwunden wieder da?
Tracklist: 01. Intro
02. Der Don3
03. Microphone Checker
04. 1 Mann Orchester
05. Arschloch
06. Ich komm krass
07. GD Anthem
08. Der Ghostwriter
09. Serious
10. Heb ab
11. Antigaranti 4Life 2020
12. Wieder fresh (v.B.z.P.z)
13. Ek lass nach
14. Was kostet die Welt?
15. Königin der Nacht
16. Widerstand
17. Happy End (Ende gut, alles gut)
18. Frei wie ein Vogel
Kaum ein Rapper hat Hip Hop Deutschland so gespalten wie es Ekrem Bora tut bzw getan hat. In jungen Jahren von Kool Savas gefördert führte die Zusammenarbeit zu wohl einem der größten Beefs in den letzten 15 Jahren. „Eko kann allein garnichts“,“nene, ist gut, dass er allein weitermacht, kann eh viel mehr“ solche oder so ähnliche Aussagen hat man in Verbindung mit dem 26 jährigen immer wieder zu hören bekommen und das sei vorweg genommen, das wird sich auch nach „Was kostet die Welt“, seinem 7. Studioalbum, nicht ändern.

Es sollte vielleicht gleich anfangs erwähnt werden, dass Eko sich selbst und scheinbar auch das ganze Biz nicht mehr ganz so ernst nimmt, wie es in jüngeren Jahren noch der Fall gewesen ist. Son fängt das neue Album mit einem Intro voller Zitate bekannter und weniger bekannter Stars und Sternchen an, welche nur bestätigen, dass der Junge aus Köln sowieso der größte Deutschlands ist. Unumstritten ist, dass er wohl wirklich zu den bekanntesten Rappern in diesen Gefilden gezählt werden kann.

Das bestätigt er auch gleich mit dem nachfolgenden Track „Der DonIII“. Aber auch hier sieht man, dass nicht immer alles so ernst gemeint ist „unter den Blinden ist der Einäugige König...“
Was auffällt, ist die Vielseitigkeit des neuen Albums. Ja, es wird dadurch sicher auch Massentauglicher und der monentären Popmusik durchaus ähnlicher, trotzdem sind immer wieder nette, unterschiedliche Einflüsse zu hören. So gibt es mit „Microphone Checker“ direkt ein Oldschoollastigeren Track gespickt mit netten kleinen Samples wie zum Beispiel von Pitbull.
Auffällig auch, dass immer mehr RnB und Gesangspassagen auf „Was kostet die Welt“ vertreten sind, wie zum Beispiel bei „Arschloch“ oder auch „Heb ab“ mit CJ Taylor von Rapsoul.

Mit viel Witz und Wortgewandtheit schafft Eko es immer wieder seine Songs gut aufeinander abgestimmt klingen zu lassen ohne dabei unglaublich überladen zu wirken. Doch am beeindruckensten ist wohl „1 Mann Orchester“, bei welchen er auf Mozarts „Rondo Alla Turca“ rappt. Erwachsen, Anpassungsfähig, Wandlungsfähig ohne dabei Langweilig zu klingen sind alles Attribute, welche durchaus auf „Was kostet die Welt“ passen.

Für Freunde von Eko Fresh sicher eine gute Geschichte, aber auch Leute, welche sonst eher weniger deutschen Hip Hop gehört haben, wird das Album zusprechen. Leute, welche sagen, er hätte lieber mit Savas weiter arbeiten sollen und er konnte ja eh nie was, werden auch diesmal sagen, dass es wieder ein typisches, schwaches Ekoalbum ist. Doch denen könnte man auch vorlegen was man wollte...
Anspieltipps: „1 Man Orchester“, „Der Ghostwriter“ oder auch „Widerstand“
Ähnliche Band: Farid Bang
Weitere vergleichbare Bands: Bass Sultan Hengst, Kool Savas
 
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