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Interpret: D'Espairs Ray
Titel: Immortal
Label: Gan Shin Records
Erschienen: 28.05.2010

Bewertung:
Autor: 13 von 15 (CUBTB)
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  Cover

New Ways of Visual Kei?
Tracklist: 01. Ori no naka de miru yume
02. MaVERiCK
03. Garnet
04. Born
05. Yami ni furu kiseki
06. Fuyuu shita risou
07. Forbidden
08. Abel And Cain
09. Kogoeru Yoru Ni Saita Hana
10. Closer To Ideal
11. Squall
12. Mirror
13. Cocoon
14. Scissors
15. Horizon
Die Band gehört wohl zu den größten und am meist geschätzten Bands des Visual Kei. Als Wegbegründer und Superstars haben sie natürlich einen hohen Status der aber auch von ihnen immer wieder wegweisende oder überragende Outputs verlangt. Mit „Immortal“ stellen sie sich dieser Herausforderung.

Der Opener beginnt kratzig und klingt nach einer schlechten Demo bevor er dann sein neues Gewand angezogen bekommt und wie ein etwas zurückhaltender J-Rock Song dahingeschmettert wird. Danach wird’s bunter und aggressiver, nicht nur was die Gitarren sondern auch den Gesang betrifft. Oft wird vom säuselnden cleanen Gesang abgewichten in etwas was sich als Kreuzung zwischen Horror-Punk und Nu-Metal vielleicht definieren lässt. Zwar versucht das Keyboard im Hintergrund noch nachvollziehbare Melodien zu spielen doch Schlagzeug und Gitarren wirken treibend und weitaus mächtiger als bei anderen Bands. Klar driften D’espairRays nicht in die wirklich Metalgefilde des J-Rocks ab sondern eröffnen mit ihrem Industrial angehauchten Sound und den schon fast epischen Klängen besonders bei „Garnet“ eher den Charackter einer Goth Band. Irgendwie klingt es manchmal wie eine etwas harmlosere aber sehr verspielte japanische Version von Sisters Of Mercy meets Marilyn Manson. Zwar fehlt noch die Geschwindigkeit aber das machen die Jungs durch das Spiel mit der Stimme und den stetigen Wechseln von schnell nach hart und zurück wieder weg. Auch bleibt festzuhalten, dass sich das Album suggestive steigert und die Temposchraube immer weiter angezogen wird, bevor man sich dann mit Track wie „Mirror“, „Scissors“ und „Horizon“ verabschiedet die definitiv zu den stärksten des Albums gehören. Gerade wenn es dann sehr elektronisch klingt und geschrieen wird, könnte man schon fast vergleiche mit dem Synthycore a la Enter Shikari anstellen. Auch wenn dies sehr weit hergeholt erscheint. Aber die Verknüpfung mit Keyboard lastigen Sound, der vorrangig durch den Wechsel zwischen aggressiven Gesang und melodiösem Gesang wechselt, unterlegt mit Stakkato Gitarren und einem wirbelndem Schlagzeug, legt den Verdacht einfach nahe.

Das Album versucht die Gradwanderung zwischen typischen J-Rock Visual Kei Klängen und der bewussten Abweichung von dessen Vorgaben. Im Vergleich zu anderen Veröffentlichungen weißt die Scheibe definitiv mehr Kanten und Ecken auf als üblich ist. Es ist härter ohne zu hart zu werden, es ist immer noch genügend Pop mit an Bord um die Laune hoch zu halten. Ein gelungener Mix und erneut eine kleine Wegweisung dieser bedeutenden Band.
Ähnliche Band: Dir En grey
Weitere vergleichbare Bands: lynch., Rentrer En Soi, Deluhi
 
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