cd-reviews
Interpret: Zeraphine
Titel: Whiteout
Label: Bmg Rights Management
Erschienen: 11.06.2010

Bewertung:
Autor: 10 von 15 (Hans Maulwurf)
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  Cover

Dark-Pop-Rock im Alternativgewand
Tracklist: 01. Erwachen
02. Lieber Allein
03. I will be there
04. Out of sight
05. Tomorrows Morning
06. Louisa
07. Rain falls
08. Waiting for the day to end
09. Du fragst nicht mehr
10. The stream
11. Remaining Desires
12. Whiteout
Das Intro geht los und ich habe Angst vor Oomph. Es folgt eher eine Rammstein-Ballade. Das ist aber genauso vorschnell geurteilt, denn was in „Lieber allein“ an die teutonischen Superstars erinnert, ist lediglich die Stimme von Sven Friedrich. Dessen Organ erweist sich im Folgenden „I Will Be There“ als wandelbar, klingt er doch hier (und im weiteren Verlauf des Albums „Whiteout“) eher nach Ville Valo.

Zeraphine, die sechsflügeligen Engel, mischen auf ihrem fünften echten Album – 2007 schmuggelte sich das Best Of „Years In Black“ in die Diskographie – düsteren Alternativrock der Marke The Cure mit elektronischen i-Tüpfelchen und der erwähnten markanten Gesangsstimme zu einer recht unterhaltsamen Platte zusammen. Während „Lieber allein“ durchaus flott gespielt ist, ist der Rest der Songs eher erhaben, als aufwühlend. Der größte Pluspunkt von „Whiteout“ ist definitiv der homogene Gesamtsound, bei dem die prägnantesten Merkmale der Band (Stimme und flächige Harmonien) im Vordergrund stehen, aber nicht aufdringlich wirken.

Nicht umsonst dürfte Produzent Thommy Hein explizit als Bandmitglied gelistet sein. Ebenso stimmig fügen sich Benni Gerlach und Rico Schwibs (Cello und Violine) auf den Stücken „Rain Falls“ sowie dem Titeltrack ein, die normalerweise Dienst bei Letzte Instanz tun. Als richtiger Ohrwurm entpuppt sich schließlich nach wenigen Durchläufen „Louisa“, wobei diese Melodie ganz sicher irgendwo schon einmal verarbeitet wurde (aber nur wo?).
Ein Album, das keine Schmerzen verbreiten will, auf dem sich die Band ausschließlich um möglichst harmonische Songs bemüht (was ihr gelingt!), und das im Ganzen dadurch leider auch etwas an Dynamik einbüßt. Die eine oder andere Rockpeitsche – so ein kurzer Blackout im Goth-Gewand – hätte Zeraphine gut zu Gesicht gestanden.
Ähnliche Band: HIM
Weitere vergleichbare Bands: Placebo, The Cure, Lacrimosa, Joy Division, HIM
 
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