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Interpret: Daniel Lioneye
Titel: Vol. II
Label: The End Records
Erschienen: 18.06.2010

Bewertung:
Autor: 4 von 15 (der mann aus wü)
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  Cover

Babylon Zoo in ganz böse. Oder so.
Tracklist: 01. Euroshaman
02. Flatlined
03. Saturnalia
04. Neolithic Way
05. I Saw Myself
06. The Mentat
07. I Have Never Wanted To Be Number One
08. Who Turned The Lights Out
09. Kiss Of The Cannibal
Vom Bandnamen ausgehend erwartete ich ja eine Singer-Songwriter-Scheibe. Doch dann knallte mir auf einmal irgendein heftiger, völlig überladener Mix aus Melodic Death, Metalcore, Nu Metal und sonstwas entgegen. Schon im ersten Song drückte ich zweimal die "Pause"-Taste, weil ich mir einbildete, dass da doch mehrere Stücke gleichzeitig laufen müssten. Was für ein unfassbarer Soundmischmasch! Und: Ist das anstrengend!

Ach, Daniel Lioneye ist allen Ernstes ein Nebenprojekt von Mikko Lindström, seines Zeichens HIM-Gitarrist, bei dem diverse Leute als Gastmusiker mit am Start sind!? Ich fasse es nicht. Vielleicht lassen sich ja vor diesem Hintergrund die völlig subtilen Melodien unter dem ganzen Getrümmer nebst Keyboard- und Synthie-Geklimper erklären? Muss ja irgendwie in die neu und selbst vorgegebene Marschrichtung "Black Metal" passen. Argh. Selbst was das schon nach zwei Tracks dazwischengeschobene und völlig aussagefrei daherkommende Interlude "Saturnalia" soll, will sich mir so gar nicht erschließen.

In Plattenfirmensprech klingt das dann natürlich etwas anders, eher so: "an extreme rock n' roll album with influences from black metal and personal turmoil including divorce, dealing with difficult situations and people, existential and religious crises, self-realization, sex, moving on, standing up for yourself, anger management and the universe. It's a representation of everyday life." - Aha, soso.

Nach knapp 35 Minuten ist das Ganze auch schon wieder vorbei und mir bleibt nichts anderes übrig, als zu konstatieren: Danke.

Ach, übrigens: "Vol. II" hat musikalisch wirklich nichts mehr mit dem Debüt "The King of Rock'n Roll" gemein. Wirklich nicht.
Ähnliche Band: The Kovenant
Weitere vergleichbare Bands: Devin Townsend, Carnival In Coal, Impaled Nazarene, In Flames, Cradle of Filth
 
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