cd-reviews
Interpret: Dandelion Wine
Titel: All Becompassed By Stars
Label: Ars Musica Diffundere
Erschienen: 09.04.2010

Bewertung:
Autor: 12 von 15 (Waldi32)
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  Cover

Moderne Klanggurus und eine Platte wie ein Tempel
Tracklist: 01. All Becompassed By Stars
02. Gravity
03. Shards
04. Nowhere
05. Sidereal
06. Early Warning Sign
07. Orbit
08. Xvii
09. Seven Times As Bright
Medieval triphop?
Ye olde wall of sound?
Dark electro folk?
Shoegazer world music?

Das ist der Versuch von Dandelion Wine sich, auf ihrer myspace Seite, einer Katalogisierung zu unterwerfen. Und das ist sicher kein schlechter Anfang möchte man sich dem Ursprung dieses intensiven Albums nähern.

Urspünglich aus Australien stammend lebt das Duo zwischenzeitlich in Berlin um ihr neues Album unter frischen Einflüssen kreiieren zu können. Ein athmösphärisch spaciger Opener mit mantrartigem Gesang macht den Weg frei in eine gänzlich andere Welt. Mit verschiedensten Instrumenten verwandeln Naomi Henderson und Nicholas Albanis die Bühne oder auch den Kopfhörer in ein Tempel der Klänge. Mal wabernd und anschmiegsam, mal treibend urban, mal suchend und mal erklärend klingt All Becompassed by stars. Die Einordnung fällt schwer, doch ist es sicher richtig, dass eine ganze Menge Einflüsse, seien sie musikalischer generell kultureller oder auch gesellschaftlicher Natur dieses Album prägen. Die stark rythmischen Stücke wie das geniale Gravity oder Nowhere tragen teils klare Trip Hop Strukturen lösen diese aber auch schnell wieder auf und schon im nächsten Stück fühlt man sich eher in einem nepalesischem Tempel als in einer Großstadtdisko.
Nach dieser Platte stehen die zwei definitiv auf meiner Umbedingt Live sehen Liste, spielt doch jeder der zwei über 10 Instrumente.

Ein starkes Stück zweier modernen Gurus die es verstehen Stimmungen und Athmosphären in ihren Sound zu bannen. Von dieser Seite aus erinnert das Album an die starke letzte Blockhead Veröffentlichung, die statt einer solch aufwendigen Instrumentalisierung aber auf Samples setzte. Doch wie immer bei starken künstlerischen Projekten sollte hier das Werk für sich selber sprechen, die Einordnung darf dann getrost jeder selber vornehmen.
Ähnliche Band: Blockhead
Weitere vergleichbare Bands: Massive Attack, Radiohead
 
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