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Interpret: FACT
Titel: In The Blink Of An Eye
Label: Hassle Records
Erschienen: 05.03.2010

Bewertung:
Autor: 9 von 15 (Hans Maulwurf)
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  Cover

Gehobener Durchschnitt
Tracklist: 01. In the Blink of an Eye
02. This is the End
03. Slip of the Lip
04. Silent Night
05. Dec 2
06. Part of it All
07. 1-3
08. Behind a Smile
09. Fade
10. Risk of Disorder
11. Goodbye to Good Morning
12. Sunset
FACT aus Chiba, Japan, haben eine über zehnjährige Bandgeschichte hinter sich. „In The Blink Of An Eye“ ist das vierte reguläre Album.

Der Titelsong ist ein zackig gespielter Punkrocker mit deutlichem Metalcore- oder Post-Hardcore-Einschlag. Im gleichem Takt geht es in den knapp 34 Minuten weiter. FACT tun gut daran, ihre Songs kurz und bündig zu halten. Die Dynamik ist entsprechend hoch, aber auch der Mitsingfaktor ist erwähnenswert. Selsbt als „Silent Night“ giftig einsteigt – am Ende bleibt ein fast schon putziger Refrain übrig: „silent night / violent night“, der tatsächlich so süß wie die Zuckerwatte auf dem Weihnachtsmarkt ist. Die Singalongs klingen mitunter stark nach den Poppunk-Veteranen Blink-182, A oder Good Charlotte. Außerdem darf der Stadionchor („Part Of It All“) auch nicht fehlen. Das instrumentale „1-3“ wirkt etwas überflüssig, obwohl auch an anderen Stellen kleinere elektronische Spritzer eingebaut werden. Doch bei der Art und Weise, wie Kazuki und Takahiro (Gitarre), Eiji (Schlagzeug) sowie Tomohiro (Bass) ihre Instrumente bedienen, ist deutlich mehr Metalcore drin, als man meinen möchte. Besonders Eiji macht im Übrigen seine Sache exzellent.

Was negativ auffällt ist die völlig unnötige Stimmverzerrung, der sich Sänger Hironobu hin und wieder unterwirft, obwohl seine Stimme ungepitcht keineswegs schlecht klingt. Gut, ich bin wirklich kein Freund dieser Unart der Studiotrickserei, aber so wie das bei „Behind A Smile“ klingt, muss man das wirklich nicht gut finden. Leider macht die gesamte Produktion auch eher den Eindruck, möglichst clean und perfekt klingen zu wollen. Auch das ist wohl ein Markenzeichen der Musikrichtung.

„In The Blink Of An Eye“ überzeugt vor allem auf instrumentell-technischer Ebene und mit einigen griffigen Melodien. Die Kürze der Stücke lässt kaum Langeweile aufkommen. Vor allem im Amiland konnte der selbstbetitelte Vorgänger mit ähnlicher Kante einige Freunde finden. Im Ganzen können mich FACT allerdings nicht vollständig überzeugen. Zu wenig „Aha-Effekt“ kommt mir da rüber, bisher bleiben kaum Momente wirklich hängen. Die in Teilen überambitionierte Produktion lässt das Album in meinen Augen auch eher verlieren, als gewinnen.
Ähnliche Band: Blessthefall
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